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SoSe 2019

Die Mensa in Weimar - Denkmalpflege der Moderne - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 4
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen 20
Semester WiSe 2010/11 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen 20
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 09:15 bis 12:30 wöch. 13.10.2010 bis 04.02.2011  Geschwister-Scholl-Str.8A - Repräsentationsraum 109       20
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
von Engelberg-Dockal, Eva , Dr. phil. habil. begleitend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Master archineering (M.Sc.), PV28 5 - 9
Diplom Architektur (Dipl.), PV91 1 - 3 3
Master Architektur (M.Sc.), PV28 1 - 3 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Entwerfen und Baukonstruktion
Fakultät Architektur und Urbanistik
Inhalt
Beschreibung

»Über die Erhaltung hervorragender Bauten der Nachkriegsmoderne wird jetzt bzw. innerhalb eines sehr engen Zeitfensters entschieden werden müssen. Deshalb besteht akuter Handlungsbedarf«

Behutsame Sanierung, gestaltende Ergänzung oder Neuinterpretation, was ist die richtige Annäherung an eine Architektur der vergangenen drei bis vier Jahrzehnte? Viele Gebäude dieser Epoche, landläufig Späte oder auch Zweite Moderne genannt, bedürfen einer Instandsetzung, Sanierung oder Ertüchtigung. Funktionen haben sich verändert, die Gesellschaft gewandelt, Verordnungen und Gesetze wurden zumeist verschärft. Mit dem Beginn eines zweiten Nutzungsabschnitts steht die Architektur der sechziger bis achtziger Jahre derzeit vor einem erheblichen baulichen Eingriff und Architekten vor interessanten Aufgaben. Hierbei setzen wir voraus, dass der Abriss keine Option ist. Eine Frage, die so selbstverständlich nicht bejaht werden kann. Vor der Entscheidung für eine Erhaltung steht also zunächst die Neuentdeckung einer Architektur ohne Lobby. Die Debatte dazu ist seit wenigen Jahren entbrannt. Vor allem in Städten Westdeutschlands haben sich Initiativen gebildet, die mit zunehmendem Erfolg für diese Architektur streiten.
Auch an Weimar ist diese Debatte nicht vorüber gegangen: Hier stellt sich die Frage zum Umgang mit der Mensa am Park. Die Mensa als eine der wenigen qualitätsvollen und individuellen Architekturen der späten DDR-Zeit braucht neben Fürsprechern für eine Erhaltung auch Lösungsansätze für eine energetische und gleichermaßen denkmalwürdige Sanierung.

In einem gemeinsamen Seminar wollen wir Qualitäten und Mängel der Mensa benennen und untersuchen wie sie mit einem zeitgenössischen Anspruch in einen zweiten Nutzungszyklus überführt werden kann. Dabei arbeiten Denkmalpflege, Baukonstruktion und Bauphysik fächerübergreifend zusammen.

Ziel des Seminars ist es, anhand eines architektonischen Details Abwägungsprozesse zwischen baukonstruktivem Anspruch, energetischer Notwendigkeit und denkmalpflegerischer Priorität aufzuzeigen und einen möglichen Lösungsansatz für die Praxis auszuarbeiten.

Bemerkung

richtet sich an Master- und Diplomstudierende

Voraussetzungen

Bachelorabschluss bzw. Vordiplom


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2010/11 , Aktuelles Semester: SoSe 2019

Information for international Students

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