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WiSe 2020/21

Kleine Formen des Filmschreibens - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 420250012 Max. Teilnehmer/-innen 30
Semester WiSe 2020/21 Zugeordnetes Modul BA-Studienmodul: Bildtheorie
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink https://www.uni-weimar.de/de/medien/professuren/medienwissenschaft/bildtheorie/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine ausblenden
Mo. 15:15 bis 16:45 wöch. von 09.11.2020     

Digital via Moodle

 
Einzeltermine:
  • 09.11.2020
  • 16.11.2020
  • 23.11.2020
  • 30.11.2020
  • 07.12.2020
  • 14.12.2020
  • 04.01.2021
  • 11.01.2021
  • 18.01.2021
  • 25.01.2021
  • 01.02.2021
Einzeltermine anzeigen
Mo. 17:00 bis 18:30 gerade Wo von 09.11.2020         
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klaut, Manuela , Dipl.-Kulturwiss.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV19 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Bildtheorie
Medienkultur
Inhalt
Beschreibung

»Schreiben heißt versuchen herauszufinden, was man schreiben würde, wenn man schriebe.« (Marguerite Duras: Schreiben, 1993/94, S. 58)
Würde man eine Ankündigung zu diesem Seminar schreiben wollen, könnte sie sagen, dass Filmkritik die filmischen Texte und Kontexte nicht nur beurteilt, perspektivisch erarbeitet und hinterfragt, sondern zuerst beobachtet und versucht, herauszufinden. Agnès Varda entwickelte den Begriff der cinécriture - die assoziative Freizügigkeit von Bildern und Gedanken, um die starke Ausrichtung am Drehbuch zu durchbrechen. Würde man daraus den Begriff der 'cinécritique' ableiten, will diese womöglich nicht nur die Auseinandersetzung mit der filmischen Organisation der Bilder, sondern auch eine unmittelbare Verbindung des Sehens mit dem Schreiben und das Erarbeiten einer eigenen Sichtweise während des Schreibens über das Sehen. Damit wird nicht allein die Schreibweise zu Dingen, Momenten und Szenarien entwickelt, die im Beobachten auffallen - es werden vor allem Dinge sichtbar, von denen auffällt, wie wenig auffällig sie sind. Wie sich die Beobachtungen wiederum beim Lesen einer Kritik ändern, welche Erwartungen und Eindrücke am Text entstehen, wird zunächst anhand klassischer und neuer Ausgangspunkte der Filmkritik diskutiert. Ebenso Schwerpunkt ist das eigene Schreiben und dessen intensive Besprechung.
Einreichung einer Arbeitsprobe mit einer Kritik bis ca. 2.000 Zeichen zu einem Film eigener Wahl, bitte bis zum 26.10. 2020 an manuela.klaut@uni-weimar.de.

Voraussetzungen

Motivation zu eigenständigem Arbeiten, Diskussionsbereitschaft, Gruppenarbeit

Leistungsnachweis

Anwesenheit und aktive Teilnahme, Vorstellung eines Textes (Impulsreferat) und 2 kurze schriftliche Ausarbeitungen

Zielgruppe

BA Medienkultur/Medienwissenschaft, geöffnet für Studierende aller Fakultäten + Bauhaus.module


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
Bildtheorie  - - - 1
Bildtheorie  - - - 2

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