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WiSe 2018/19

Topologie der Immersion - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Projektmodul SWS 16
Veranstaltungsnummer 318220018 Max. Teilnehmer/-innen 12
Semester WiSe 2018/19 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Sprache deutsch/englisch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 11:00 bis 15:00 wöch. von 16.10.2018  Steubenstraße 8, Haus A - Projektraum 601      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Singer, Nathalie, Professorin
Drechsler, Astrid , Dipl.-Ing.
Hirsch, Martin , Dipl.-Mediengestalter/in
Brinkmann, Jörg
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Medienkunst/Mediengestaltung (B.F.A.), PV29 1 - 7 18
Zuordnung zu Einrichtungen
Medienkunst/Mediengestaltung
Experimentelles Radio
Inhalt
Beschreibung

Eine wiederkehrende Frage im Alltag vieler Menschen ist die nach der Ordnung unseres gesammelten kulturellen Outputs. Insbesondere in der westlich geprägten Zivilisation seit der Aufklärung sind wir fast schon besessen von der säuberlichen Ordnung und Archivierung unseres Wissens, egal ob es sich um Museumsbestände, Kunstwerke, Privatfotos, Bücher, Musik oder Filme handelt. Dieses gesammelte Wissen repräsentiert Fantasiewelten, ästhetische Prinzipien, Zeitgeist aber vor allem: Information. Noch vor wenigen Jahrzehnten konnten viele Archivprobleme durch Mikrofilm, ein neues Magazin, einen Museumsanbau, neue Katalogisierungssysteme oder ein neues Regal für die Schallplattensammlung gelöst werden, aber das klappt nicht mehr. Unsere digitalen Archive wachsen einfach zu schnell, wir verlieren den Überblick und kennen die Inhalte nicht mehr selbst.

Die Digitalisierung bestehender Audio-Archive und die Überführung unseres kulturellen Schaffens in digitale Daten erfordern neue Möglichkeiten der Sortierung von Hashtags bis zu neuronalen Netzen und algorithmus-basiertem tiefen Lernen. Akustische Archive unterliegen hierbei besonderen Kriterien, da sie sich den üblichen Sortierungskriterien entziehen und neue Rezeptionsformen erfordern. Immersive Technologien wie binaurale Klangwiedergabe, aber auch Augmented und Virtual Reality spielen eine wichtige Rolle bei der Erforschung dieser Probleme.

In diesem Projekt wollen wir versuchen die beiden komplexen Themengebiete Immersion und Archiv zusammenzuführen und unter künstlerischen Gesichtspunkten zu erkunden.

Im Rahmen des Bauhaus-Semesters kooperiert der Lehrstuhl für Experimentelles Radio mit dem Lehrstuhl für Gestaltung medialer Umgebungen um sich dieser Problematik anzunehmen. So genannte immersive Technologien sollen erforscht und kritisch auf ihre Tauglichkeit zur Navigation akustischer Archive hinterfragt werden. In Workshops im Digital Bauhaus Lab und Radiostudio werden aktuelle Denkansätze vorgestellt. Wir werden versuchen eine eigene, kritische Haltung zu den Problemen und Chancen der technologischen Möglichkeiten zu entwickeln.

Ein eigener Slot im Begleitprogramm der Ausstellung Radiophonic Spaces im Haus der Kulturen der Welt sowie ein Besuch in den 4DSOUND Studios im Funkhaus Nalepastraße ist zentraler Bestandteil des Projektmoduls. Die Exkursion findet vom 15.-18. November statt und ist für Projektteilnehmer verpflichtend.

In weiteren Blockveranstaltungen werden gemeinsam mit eingeladenen ExpertInnen und KünstlerInnen Projektkonzepte entwickelt. Diese werden in Folge zu künstlerischen, radiophonen Arbeiten verdichtet, die sowohl im Digital Bauhaus Lab als auch unter konventionellen Kopfhörern und im Äther präsentiert werden können.

Geblockte Termine mit Anwesenheitspflicht:

01. November: Eröffnung Radiophonic Spaces Haus der Kulturen der Welt (freiwillig)

15.-18. November: Exkursion nach Berlin

4. Dezember: ganztägiger Blocktermin Weimar

Anmeldung bis 28. September per Mail bei melanie.birnschein@uni-weimar.de

engl. Beschreibung

A recurring question in our everyday life is the way we structure our collective cultural output. Especially western society is obsessed with meticulously archiving knowledge, whether it’s in the shape of museum inventory, artistic works, private photography, books, music or movies.. This collected knowledge represents fictitious worlds, aesthetic principles, Zeitgeist but especially: Information. Just a few decades ago a lot of archival problems could be solved by microfilm, a museum annex, modernized archival systems or a new shelf for an expanding collection of vinyl records. These methods don’t apply anymore: Our digital archives are growing too quickly, we lost the big picture and don’t know the content we’re archiving anymore.

Digitising established acoustic archives and the shift of our cultural output to the digital domain demands new ways categorization and sorting: These can be as simple as hashtags, but also include neural networks and algorithms for deep learning. This is especially true for acoustic archives which elude traditional methods for categorization and require new ways of „browsing“. Immersive technologies such as binaural acoustics and Augmented and Virtual Reality systems play an important role in exploring these issues.

Over the course of this project, we will attempt to combine the complex and broad fields of „immersion“ and „archive“ and explore them from artistic perspectives.

As part of the Bauhaus Semester the Chair of Experimental Radio is collaborating with the Chair of Media Environments to explore these topics. So-called immersive technologies will be researched and critically scrutinized regarding their viability for navigating acoustic archives. Workshops in both the Digital Bauhaus Lab and Radio Studio will present current approaches to these topics. Additionally, we are hoping to develop a personal, critical perspective towards the problems and opportunities these technologies propose.

We are participating in the event program surrounding the exhibition „Radiophonic Spaces“ at Haus der Kulturen der Welt in Berlin from November 15-18, where we will have the chance to interact with international guests and visit the 4DSOUND studios at Funkhaus Nalepastraße. Participation in this field trip is mandatory.

In additional blocked events we will develop artistic project concepts, guided by guest lecturers. These are subsequently condensed into artistic, radiophonic works that can be presented in the Digital Bauhaus Lab as well as under conventional headphones and in the ether.

Blocked appointments with attendance obligation:

01 November: Opening of Radiophonic Spaces Haus der Kulturen der Welt (voluntary)

15-18 November: Excursion to Berlin

4 December: all-day block appointment Weimar

Bemerkung

01. November: Eröffnung Radiophonic Spaces Haus der Kulturen der Welt (freiwillig) 
15.-18. November: Exkursion nach Berlin 
4. Dezember: ganztägiger Blocktermin Weimar

Voraussetzungen

Vorkenntnisse in der Audioproduktion und/oder Virtual Reality, verpflichtende Teilnahme an allen Blockterminen.

Anmeldung bis 28. September per Mail bei melanie.birnschein@uni-weimar.de

Leistungsnachweis

regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen und Erstellen einer künstlerischen Arbeit

Zielgruppe

Für Austauschstudierende offen bzw. besonders geeignet.

Appropriate for exchange students.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 6 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2018/19 gefunden:
Projektmodule  - - - 3
Experimentelles Radio  - - - 4
Projektmodule  - - - 5
Bauhaus.Semester  - - - 6

Information for international Students

Currently the Course Catalogue is only available in German language.

Please use the Bison Manual for International Students for first help. You can find it on the left menu or click here.


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