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WiSe 2026/27

Filmsinne - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Plenum SWS 4
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen
Semester WiSe 2026/27 Zugeordnetes Modul

PM "Filmkulturen - Extended Cinema 3"

Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links Professur Medienphilosophie
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 13:30 bis 16:45 wöch. von 03.11.2026  Karl-Haußknecht-Straße 7 - Seminarraum (IT-AP) 001      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
N.N., 
Lederle, Sebastian , Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
M. A. Medienwissenschaft (M.A.), PV 2023 - 12
Zuordnung zu Einrichtungen
Medienphilosophie
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Wie entsteht Sinn im Film? Nicht nur durch Handlung, Figuren, Motive oder symbolische Strukturen, sondern auch durch Licht, Farbe, Rhythmus, Stimme, Geräusch, Bewegung, Dauer, Blickachsen, Gesten und atmosphärische Verdichtungen. Filmischer Sinn ist nie nur Bedeutung, sondern immer auch sinnliche Erfahrung: Er bildet sich in Wahrnehmungsprozessen, affektiven Reaktionen und verkörperten Relationen zwischen Bild, Ton und Zuschauer*innen.
Wie relationiert der Film die unterschiedlichen Dimensionen seiner Sinnlichkeit? Wie werden Filme nicht nur audiovisuell, sondern synästhetisch, d.h. innerhalb des gesamten leiblichen Sensoriums wahrgenommen? Welche Sinnangebote entstehen dabei, ohne bereits in eindeutige Bedeutungen überzugehen? Welche affektiven Spannungen, Stimmungen oder Irritationen werden erzeugt? Wie adressiert der Film die Zuschauer*innen körperlich, bevor er etwas „aussagt”? Und wie verschränken sich Wahrnehmung, Bedeutung und Affekt in der konkreten filmischen Zeit?
Aus medienästhetischer Perspektive interessiert das Seminar Film als ein sinnlich operierendes Medium, das Bedeutung nicht einfach transportiert, sondern durch seine Formen, Rhythmen und materiellen Erscheinungsweisen hervorbringt. Aus affektivitäts- und verkörperungstheoretischer Perspektive fragen wir danach, wie Filme Zuschauer*innen situieren, ansprechen, berühren, irritieren oder in bestimmte Wahrnehmungs- und Empfindungsordnungen einbeziehen.
Das Seminar versteht sich daher als kollektive Schreib-, Wahrnehmungs- und Denkübung. Es geht nicht darum, eine fertige Interpretation des Films vorab zu entwickeln, sondern darum, Sinn und Sinnlichkeit in ihrer Entstehung zu verfolgen.

Literatur

Wird zum Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben

Voraussetzungen

Regelmäßige Teilnahme, Beteiligung an der Diskussion und Vorbereitung der Texte und Materialien der LV. Übernahme von schriftlichen Studien/Filmreflexionen, Hausarbeit.

 

Das Seminar findet zweiwöchentlich als 1 Plenumssitzung (13:30-16:45) des Projektmoduls FX statt

Leistungsnachweis

Regelmäßige Teilnahme, Beteiligung an der Diskussion und Vorbereitung der Texte und Materialien der LV. Übernahme von schriftlichen Studen/Filmreflexionen, Hausarbeit

Zielgruppe

Master Medienwissenschaft und Master Filmkulturen - Extended Cinema (FX)


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden:

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