| Beschreibung |
Diskurse über „Transhumanismus“ und „Posthumanismus“ kommen vor allem in den 1980er Jahren auf. Medientheorie hat aber schon seit etwa 1950 über die evolutionäre „Zukunft des Menschen“ spekuliert und die Möglichkeit seiner „Antiquiertheit“ reflektiert, u.a. durch die These, dass Medien selbst schon Botschaften sind. Mit Aufkommen des expliziten Trans- und Posthumanismus ändern sich diese Perspektiven. Vor allem Computertechnologie, Transplantationsmedizin und Molekularbiologie führen dazu, dass nicht mehr vordringlich „Medien“ thematisiert werden, sondern hybride Formen wie „Cyborgs“ und „Akteur-Netzwerke“. Das Seminar führt in diese Diskursverschiebung durch die Lektüre einschlägiger Texte von Pierre Teilhard de Chardin, Günther Anders und Marshall McLuhan, von Michel Foucault, Friedrich Kittler, Donna Haraway u.a. ein. |