Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Switch to english language
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]
WiSe 2026/27

Multiple use. Urbane Schutzräume, KRITIS und Umnutzung im Kontext ziviler Krisenvorsorge - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen 20
Semester WiSe 2026/27 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen 10
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist Bauhaus.Module    01.10.2026 - 11.10.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo.  bis  wöch.        
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Latocha, Tabea Carlotta , Dr.phil. Master of Science verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Leer Alle Studiengänge - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Sozialwissenschaftliche Stadtforschung
Universitätsentwicklung
Inhalt
Beschreibung

Angesichts militärischer Bedrohungen untersucht das Seminar den Bedarf, die Beschaffenheit und die Zugänge zu urbanen Schutzräumen aus intersektional-feministischer Perspektive im Kontext ziviler Krisenvorsorge. Angriffe auf die Kritische Infrastruktur, neue Formen militärischer Technologien und eine diverse Stadtbevölkerung sind Beispiele (neu) gewachsener Bedarfe. Welche Dimensionen von Schutzbedürftigkeit spielen situativ in Krisen zusammen? Welche (technologischen, architektonischen und sozialen) Bedarfe folgern sich? Wie kann ein Raum für wen als Schutzraum funktionieren? Das Seminar soll kein Beitrag zur Militarisierung sein, es prüft einhergehende Narrative.

Interdisziplinarität | Die Bearbeitung der Krisenszenarien fordert das Bewusstsein für andere Fachrichtungen und macht die eigene zugänglich. Es gilt, die eigenen Kompetenzen zu übersetzen und mit denen anderer zu kombinieren. Aus unterschiedlichen Perspektiven kann eine intersektional-feministische Aktualisierung gelingen: Wie verhalten sich soziale Praktiken in einem Gefüge zwischen Zugang und Schutzraum? Wie muss die Raumerfahrung sein? Was muss die Bausubstanz und der Aufbau dazu leisten? Wie sieht ein moderner Schutzraum aus, wie klingt er und fühlt sich an?

Lernergebnisse und Kompetenzerwerb | Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, räumliche und soziale Schutzbedarfe zu erkennen, Zugangs- und Verteilungsfragen zu überprüfen, Typologien und Umnutzungsszenarien zu entwickeln sowie daraus nachvollziehbare konzeptionelle Vorschläge abzuleiten und diese mit bestehenden Schutzräumen abzugleichen. 
Sie untersuchen entweder spezifische Orte oder erarbeiten übergeordnete dimensionale Typologien und (Umnutzungs-)Konzepte. Verbunden mit der kritischen Reflexion von Datengrundlagen, Reichweiten, Grenzen und der Reduktion von Biases kann KI als ergänzende Übersetzungs- und Visualisierungskompetenz verwendet werden.

Didaktisches Konzept | Das Seminar setzt auf Austausch und Diskussion entlang von (20-minütigem) Input durch externe Referent*innen, Literatur und individuellen Assoziationen der Teilnehmenden. In sieben inhaltlichen Sitzungen widmet sich das Seminar unterschiedlichen Aspekten von Schutzräumen, in deren Anschluss die Teilnehmenden selbst individuelle Schwerpunkte setzen. Die weiteren Sitzungen sind dafür vorgesehen, diese in gemeinsamen Werkstätten zu erarbeiten.

Bemerkung

Die Lehrveranstaltung wird als »Studentisches Bauhaus.Modul« durchgeführt von Aenne Barbara (stud. Ma AU). Das Mentoring übernimmt Dr. Tabea Latocha (AU).

Voraussetzungen

Motivationsschreiben (Aus welcher disziplinären Perspektive blicken die Studierenden auf das Thema und welche Dimension interessiert sie besonders?)

Bitte senden Sie das kurze Motivationsschreiben bis 11. Oktober 2026 an: aenne.christina.barbara@uni-weimar.de

Leistungsnachweis

Bachelorstudierende erbringen eine eigenständige, aufbereitete Recherche zu einer Dimension von Schutzräumen mit Darstellung, kurzer Analyse und Einordnung. Die Ausprägung und Form dieser Recherche ist den Studierenden überlassen: Grundsätzliche Anforderung ist es, die Idee für andere Disziplinen zu übersetzen und zugänglich zu machen. 

Masterstudierende erarbeiten zusätzlich eine typologische oder konzeptionelle Vertiefung, etwa ein Umnutzungskonzept, ein räumliches Szenario, einen Kriterienkatalog oder eine modellhafte Übersetzung in ein technisches und datenbasiertes Schema. Alternativ kann bei der Gestaltung einer Broschüre zur Sammlung der Seminarergebnisse mitgewirkt werden.

Zielgruppe

Die Veranstaltung wird als »Studentisches Bauhaus.Modul« durchgeführt und steht allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierende der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden:

BISON-Portal Startseite   Zurück Kontakt/Impressum Datenschutz