| Beschreibung |
Über den Wert von generativer KI entscheidet nicht das Werkzeug, sondern der Mensch, der sie verwendet. Wer ein Sprachmodell nur bedient, erhält durchschnittliche Antworten. Wer ihm die eigene Struktur und den eigenen Kontext gibt, verwandelt dasselbe Modell in einen persönlichen Werkzeugkasten, der die eigenen Vorhaben dauerhaft voranbringt und weiterentwickelt. Ziel des Seminars ist es, Handlungsfähigkeit im Umgang mit KI zu gewinnen. Dank geordneter Wissensbasis und Anwendungswissen werden so aus mittelmäßigen Ergebnissen überdurchschnittliche. Der erste Tag verbindet psychologische Aspekte der KI-Nutzung und technische Grundlagen. Am Vormittag steht die eigene KI-Nutzung im Vordergrund. Welche Aufgaben werden an KI ausgelagert, was funktioniert wirklich und wie fühlt sich die Nutzung an? Der Nachmittag erklärt die Grundlagen von Sprachmodellen und wie dieses Wissen, zu besseren KI-Ergebnissen verhelfen kann. Der zweite Tag führt von fünf Arbeitsprinzipien in die Praxis. Die Prinzipien behandeln den Umgang mit Kontext, die Nutzung von KI zur eigenen Weiterentwicklung statt zur Abgabe des eigenen Denkens, den Umgang mit probabilistischen und deterministischen Ergebnissen, die Abwägung zwischen Architektur und Prompt sowie die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern und Plattformen. Anschließend werden in Kleingruppen praxisrelevante Problemstellungen und Forschungsfragen bearbeitet und konkrete Lösungsansätze entwickelt. Den Abschluss des zweiten Tages bildet eine gegenseitige Vorstellung mit Feedback. In der Online-Einheit zwei Wochen später präsentieren die Studierenden ihre überarbeiteten Ergebnisse. Das Seminar findet als zweitägige Blockveranstaltung in Präsenz statt. Abschlusspräsentationen finden online am 27.11.2026 von 13:30 bis 16:45 Uhr statt. |