Im Projekt wollen wir untersuchen, wir Visuellen Kommunikation ein Empfinden des "Feeling Safe" unterstützen kann. Kriege, Politik-, Klima-, Corona- und andere Krisen haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen insbesondere der jungen Generationen ein Grundgefühl der Unsicherheit entwickeln. Im Projekt „Feeling Safe“ werden wir uns mit den verschieden Aspekten physischer und psychischer Sicher- bzw. Unsicherheit beschäftigen – von der Sicherheitsnadel im Haushalt über die Rolle psychischer Gesundheit in der Gesellschaft, Cybersecurity, Sicherheit in öffentlichen Räumen bis zur Diskriminierung sozialer Gruppen und politischem Extremismus. Im Ergebnis wollen wir aufklären, aufrütteln, Lösungskonzepte anbieten; Von der analogen oder digitalen Plakatserie, infografischen Arbeiten über Ausstellungsformaten, Bewegtbildkonzepten, digitalen Kampagnen bis zu Produktlösungen, Performances oder Dingen, von denen wir noch nie gehört haben, kann im Projekt alles entstehen. Hendrik Heinicke wird als neuer künstlerische Mitarbeiter sein erstes Projekt an der BUW begleiten. Wir werden Cybersecurity-Experimente mit Ting Chun und z.B. Deep Fakes von uns selbst entwickeln. Wissenschaftlich wird Christof Windgätter uns unterstützen. Kooperationspartner werden voraussichtlich das "Frauenzentrum Weimar", das Max Planck Institut oder die Heinrich Böll Stiftung werden. |