Im COIL-Modul (Collaborative Online International Learning) bearbeiten Studierende in internationalen und interdisziplinären Teams aktuelle Fragestellungen an der Schnittstelle von Medienmanagement, Desinformation und digitaler Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Analyse der Entstehung, Verbreitung und Wirkung von Misinformation in unterschiedlichen medialen, gesellschaftlichen und nationalen Kontexten sowie die Entwicklung innovativer Lösungsansätze zur Stärkung von Informationsintegrität und vertrauenswürdiger Kommunikation. Die Lehrveranstaltung verbindet projektbasiertes Lernen mit internationaler virtueller Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Studierenden europäischer Partneruniversitäten vergleichen die Teilnehmenden den Umgang von Medienorganisationen mit Herausforderungen der Desinformation in unterschiedlichen Ländern und entwickeln kollaborativ praxisorientierte Interventionskonzepte, die verschiedene gesellschaftliche, kulturelle und institutionelle Rahmenbedingungen berücksichtigen. Aufgrund der internationalen, digitalen und interdisziplinären Ausrichtung des Moduls ist die Teilnahme von Studierenden verschiedener Studiengänge ausdrücklich erwünscht. Das Modul verbindet Perspektiven des Medienmanagements mit Ansätzen aus der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie dem Journalismus. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht es den Studierenden, komplexe Herausforderungen digitaler Informations- und Kommunikationsräume aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zu analysieren und gemeinsam innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Neben fachlichen Kompetenzen im Bereich Medienmanagement sowie im Umgang mit Desinformation und Informationsqualität erwerben die Studierenden insbesondere Kompetenzen in den Bereichen internationale Zusammenarbeit, digitale Projektarbeit, interkulturelle Kommunikation, kritisches Denken sowie kollaborative Problemlösung. Ziel des Moduls ist es, internationale Zusammenarbeit im Rahmen eines COIL-Formats praktisch zu erproben und gemeinsam evidenzbasierte Strategien zur Stärkung von Informationsintegrität und vertrauenswürdiger digitaler Kommunikation zu entwickeln. |