Beim Wort „Film” denken die meisten zunächst an Kino- oder Fernsehfilme. Aber Film ist viel mehr. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Englischen und bedeutete „Häutchen”; dort ist es bis heute ein Alltagswort dafür: a film of dust on a window, a film of oil on water. Filme sind sensible Oberflächen, die wie eine Haut Spuren aufzeichnen, meist Spuren aus Licht. Dieses Werkmodul widmet sich hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, fotografischen Filmen als Experimentier-Medium. Wir sehen uns historische und zeitgenössische Film- und Fotokunst an und fragen, was diese Experimente über ihre Zeit erzählen und wie Filme sie auf ihre eigenartigen Weisen transportieren. Aber ein Werkmodul ohne eigenes Experimentieren wäre kein Werkmodul: Wir entwickeln analoge Filme im SW-Labor und setzen eigene künstlerische Arbeiten um. Auch die Frage, wie sich diese Experimentierfreude auf aktuelle digitale „Film”-Techniken übertragen lässt, gehört dazu. Bitte beachten Sie: Der Kurs findet bei Bedarf auf Englisch statt. Für aktuelle Informationen melden Sie sich bitte im Moodle des Kurses an. |