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WiSe 2026/27

Sensory – Media -Anthropology - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen
Semester WiSe 2026/27 Zugeordnetes Modul

PM "Filmkulturen – Extended Cinema 3"

Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links Professur Medienphilosophie
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 09:15 bis 10:45 wöch. von 21.10.2026  Steubenstraße 6a, Haus D - Kinoraum 112      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Zandt, Stephan , Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
M. A. Medienwissenschaft (M.A.), PV 2023 - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Medienphilosophie
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Dass Medien und ihr Gebrauch – oder auch ihr Entzug –, jenseits ihrer inhaltlicher Bedeutungserzeugung, vor allem etwas mit unserer Wahrnehmung, mit unseren Sinnen und sinnlichen Vermögen anstellen, leuchtet unmittelbar ein. Aber auch das Umgekehrte, dass wir in unseren sensuellen Medienpraktiken und sensitiven Regungen zunehmend selbst wiederum von sensorisch-vernetzten Medien erfasst, abgetastet, beobachtet, durchleuchtet, getrackt und vermessen werden, dringt mehr und mehr in unser Alltagsbewusstsein vor. Sinnlichkeit – und entsprechende sinnliche Praktiken und Vollzüge – operieren dabei nicht nur wechselseitig zwischen uns und der Welt, zwischen Körpern und Medien, medialen Welten und Affekten; sondern sie produziert durch diese Beziehungen hindurch auch überhaupt erst spezifische in sie eingetauchte Wahrnehmungskörper und -medien; im Zweifel unsere eigenen.

Unter dem Titel „Sensory – Media – Anthropology” werden wir im Seminar gewisse Dezentrierung von Medien und Menschen betreiben, und – praktisch wie theoretisch – ihre (und unsere!) sinnlichen Beziehungen in den Fokus rücken:

Was geschieht, wenn wir Menschen und Dinge, Medien und Materialitäten grundlegend aus ihren konkret gelebten, sinnlichen Relationierungen heraus begreifen? Welche Fragen wirft das auf? Wie verändert diese Verschiebung der Wahrnehmung unsere eigenen Forschungspraxis? Und was heißt das schließlich für die Frage nach unserem Zugang zu bewegten Bildern?

Voraussetzungen

Abgeschlossenes B.A. Studium

Leistungsnachweis

Projektarbeit

Zielgruppe

M.A.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden:

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