Die Vorlesung widmet sich den materiellen, medialen und semiotischen Operationen der Projektion und entwickelt aus den damit zusammenhängenden Körper- und Kulturtechniken eine Theorie des Entwerfens. Projektionen werden dabei nicht allein als Verfahren der Bildproduktion oder -darstellung gefasst, sondern als Praktiken eines entwerfenden Denkens und Handels, durch die der Mensch seine Umwelt räumlich und zeitlich organisiert und so Wirklichkeiten und mögliche Zukünfte hervorbringt und gestaltet –– von den Szenen der paläolithischen Höhlenmalerei bis hin zu der von Elon Musk angekündigte Okkupation des Mars. Begleitet wird die Vorlesung durch die gemeinsamen Übungen und Lektüren des Plenums. |