| Beschreibung |
Organisch-soziale Einbettungsprozesse der Plazentation können als Denkfigur der Permeabilität und Wandelbarkeit anthropomedialer Gefüge figurieren. Ausgehend von theoriebildenden Szenarien und szenenhaften Theoriegebilden fötal-maternaler Intra-Aktionen, der schwangeren Posthumanen, des revolutionären Mothering und der Verzwirbelung unserer Nabelschnüre versammeln und vertiefen wir im Plenum biologische, mediale und diskursive Reproduktionsaspekte aus neo-materialistischen, queerfeministischen, antirassistischen und dekolonialen Perspektiven. Im Zentrum stehen plazentapolitische Praktiken, die nekropolitische Dominanzen und androzentrische Medialisierungsmythen verschieben und verabschieden. |