| Beschreibung |
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Weiterentwicklung eines digitalen oder digital unterstützten sozialen Servicekonzepts zu einer erprobten und umsetzungsfähigen Innovation. Die Studierenden greifen die im ersten Seminar entwickelte Idee oder das Redesign eines bestehenden Angebots auf und überführen sie in einen testbaren Service-Prototypen oder Pilotablauf. Abhängig vom Vorhaben können dabei digitale Interfaces, Plattformen, Informationsangebote, Beratungsformate, Kommunikationsmaterialien oder vollständige Serviceabläufe entstehen. Auch hybride Angebote, die persönliche Beratung mit digitalen Zugängen verbinden, sind ausdrücklich möglich. Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Im Zentrum steht nicht die technische Umsetzungstiefe, sondern die Frage, ob der Service für die vorgesehene Zielgruppe zugänglich, verständlich und hilfreich ist. Die Teams testen zentrale Elemente ihres Angebots z.B. mit potenziellen Nutzer:innen und Stakeholdern. Dazu können Nutzungstests, Rollenspiele, simulierte Beratungssituationen, Pilotdurchläufe oder Feedbackgespräche eingesetzt werden. Auf Basis der Testergebnisse entwickeln die Teams ihr Angebot weiter und erarbeiten ein tragfähiges Umsetzungsmodell. Dabei berücksichtigen sie Finanzierung, Ressourcen, Kommunikation, Wirkungsmessung und organisatorische Verankerung. Den Abschluss bildet die Präsentation des Vorhabens vor einem Fachpublikum. Lernziele Die Studierenden können (1) ein Servicekonzept in einen testbaren Prototypen oder Pilotablauf überführen, (2) Feedback systematisch auswerten und daraus begründete Weiterentwicklungen ableiten, (3) ein umsetzungsorientiertes Modell unter Berücksichtigung von Wirkung, Finanzierung und Kommunikation entwickeln. Die Gruppenbasierte Projektarbeit, bestehend aus einem schriftlichen Konzeptpapier und einem abschließenden Pitch mit Diskussion. |