| Beschreibung |
<p class="western" style="line-height: 0.42cm; orphans: 2; widows: 2; page-break-before: always;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">Otto Steidle – Publikation<br />Seminar im M.Sc. Architektur (3 ECTS)</span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">„Da ich den sinnvollen, kollektiven Umgang mit den vorhandenen Ressourcen, der Lebensqualität, Produktivität des Einzelnen und der Gesellschaft für ein der wichtigsten Themen der urbanen Gesellschaft unserer Zeit halte, versuche ich dieses Thema zu verarbeiten und auszudrücken.“</span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">aus: Integriertes Wohnen, Biberacher Architektur Gespräche, 1989</span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">Der dritte Teil einer Seminarreihe zu der Person und dem Werk des Architekten Otto Steidle (1943-2004) baut auf den bisher gewonnenen Erkenntnissen auf. Nachdem im Wintersemester 2025/26 Projekte von Otto Steidle in München und Niederbayern besucht wurden, hat sich das Seminar im Sommersemester 2026 mit den Projekten des Architekten sowie mit weiteren Protagonisten und Häusern aus den 1980er Jahren in Berlin befasst. Im Zentrum einer dreitägigen Exkursion stand der Besuch des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaft (IBZ, 1980-83) und des Altenwohnhauses am Schlesischen Tor (1985–87). </span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">Beide (Wohn-)Häuser weisen auf den ersten Blick zahlreiche Parallelen auf: Sie gehen auf die Struktur der gründerzeitlichen Stadt ein und komplementieren diese räumlich. Großzügig angelegte Erschließungsformen verbinden jeweils Räume, die sich sowohl an Individuen als auch an Gemeinschaften richten. Künstlerische Positionen werden durch enge Kooperation zum integralen Teil der Architektur. Gleichzeitig haben beide Gebäude seit ihrer Fertigstellung sehr unterschiedliche Entwicklungen genommen. Das IBZ bietet einer internationalen Gemeinschaft von Wissenschaftler*innen bis heute ein lebendiges und nahezu ideales Wohnumfeld. Sanierung, Erhalt und Erneuerung der Architektur des Gebäudes sind Teil der Agenda des IBZ. Das Altenwohnhaus in der Köpenicker Straße dagegen bedarf zu diesem Zeitpunkt einer Neuausrichtung, die über eine dringende fachgerechte Sanierung hinaus auch Fragen zu Eigentümerschaft, Nutzung, Betrieb und langfristigem Erhalt vor dem Hintergrund seiner Architektur beantworten muss. </span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">Die Gegenüberstellung der beiden Häuser mit den Mitteln der Zeichnung und der Fotografie werden im Rahmen des Seminars vertiefend erarbeitet und durch Textbeiträge kontextualisiert. Das Seminar zielt auf die Vorbereitung einer Publikation ab, die im Rahmen der Reihe NOA (Notes on Architecture) der Professur Entwerfen und Wohnungsbau erscheinen soll. </span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;"> </span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">Zeit: Sommersemester 2026<br /> Seminar: Mittwochs, 14:00 Uhr, sowie weitere Einzeltermine nach Erfordernis<br /> Orte: Weimar, Berlin<br /> Lehrende: Verena von Beckerath, Till Hoffmann</span></p>
<p class="western" style="orphans: 2; widows: 2;"><span style="color: #000000; font-size: 8pt;">Gastbeitrag: Leonard Steidle, N.N.<br /> Zuordnung: Seminar (3ECTS) im M.Sc. Architektur</span></p>
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