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WiSe 2026/27

Medienphilosophie der Orientierung - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 4
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen
Semester WiSe 2026/27 Zugeordnetes Modul

SM "Medienästhetik"

Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links Professur Philosophie und Ästhetik
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 11:00 bis 12:30 wöch. von 20.10.2026  Steubenstraße 6, Haus G - Lounge - Seminarraum K01      
Einzeltermine anzeigen
Di. 13:30 bis 15:00 wöch. von 20.10.2026  Steubenstraße 6, Haus G - Lounge - Seminarraum K01      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Voss, Christiane, Prof., Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
B. A. Medienkultur (B.A.), PV2022 - 6
B. A. Medienkultur (B.A.), PV 2023 - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Philosophie und Ästhetik
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Immanuel Kant Frage: Was heißt: Sich im Denken orientieren? (1786) ist heute im Zeitalter der Polykrise mehr denn je aktuell. Von Kant ist zu lernen, dass Orientierung auch im Denken eines nicht vollständig objektivierbaren Bezugspunktes bedarf und weniger ein Wissen ist, als vielmehr die Fähigkeit, unter Bedingungen begrenzter Gewissheit handlungsfähig zu bleiben. Allerdings sind auch Techniken und nicht-menschliche Existenzweisen orientiert und orientierend (Magnetismus, Gravitation, Satelliten, etc.) und das erweitert die Perspektive auf das Thema medienphilosophisch. 

Das Seminar nimmt den Begriff der (Des-)Orientierung von zwei Seiten in den Blick:  einerseits als grundlegende mediale und medienbasierte Operation der Welterschließung (Aufmerksamkeit, Navigation, Steuerung, Repräsentation, Wertung, etc.), andererseits als historisch und politisch codierte Praxis, deren vermeintliche Neutralität durch den ‚Orientalismus‘ (Said) und postkoloniale Theorien problematisiert wird. Dies eröffnet eine Brücke von Kant über Said und Ahmed bis hin zu aktuellen Fragen algorithmischer und KI-gestützter Orientierungsmedien.

Die sog. ‚Philosophie der Orientierung‘ von Werner Stegmeier fungiert als medial ergänzungsbedürftiger Theoriebezug.

Literatur

Werner Stegmaier (Hg.): Was heißt Orientierung? Berlin/New York: Walter de Gruyter, 2008.

Voraussetzungen

Aktive und zuverlässige Mitarbeit, Übernahme von Präsenationen, hohe Lesebereitschaft

Leistungsnachweis

Aktive und stetige Teilnahme, Klausur  

Zielgruppe

Bachelorstudierende der Medienkultur und Interessierte


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden:
Medienästhetik 2  - - - 1
Medienästhetik 2  - - - 2

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