Das „Lernhaus” ist zentraler Bezugspunkt einer künstlerischen Forschung an der Professur Raumgestaltung und auch in die Lehre eingebunden. Seit Herbst 2023 steht der Rohbau. Eine temporäre Fassade schützt das Haus an den Wetterseiten. Die zentrale Treppe wurde zusammen mit einer Berufsschule gebaut. Mittlerweile sind auch alle Fenster gesetzt und verglast. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage eines "anderen Prozesses". Gebaut wird immer dann, wenn Material und Kapazität zur Verfügung stehen. Einen Zeitplan gibt es nicht. Der Rohbau ist bereits in Verwendung und dient als inklusiver Lern-, Ausstellung- und Arbeitsraum. Das Gebäude wird mit regionalen und nachhaltigen Werkstoffen gebaut. Die Konstruktion ist aus Holz. Der dafür notwendige Rohstoff stammt aus dem nahegelegenen Wald, wurde im Winter eingeschlagen und fast 2 Jahre getrocknet. Die Fassade wird aus mineralischen Schindeln hergestellt. Handwerker*innen von vor Ort bauen das Haus. Zu relevanten Bauteilen wie Wand, Treppe oder Fassade gibt es Workshops für Studierende. Dafür suchen wir teamfähige Leute, die Lust haben ihre gestalterischen und handwerklichen Kompetenzen miteinzubringen und zu vertiefen. |