| Beschreibung |
Jazz und populäre Musikgenres zeichnen sich durch einen je spezifischen Bewegungscharakter aus, der mit Ausdrücken wie ‚swing‘ (im Jazz), ‚groove‘ (vor allem in afroamerikanisch geprägter Tanzmusik) und ‚flow‘ (im Rap) beschrieben wird. Die Ursachen dieses Bewegungscharakters werden u.a. mit Eigenheiten der mikrorhythmischen Gestaltung in Zusammenhang gebracht. Im Seminar werden verschiedene Ansätze und Methoden einer Erforschung dieser Phänomene diskutiert, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten in der Jazz- und Popmusikforschung sowie der Musikpsychologie entwickelt und erprobt worden sind, u.a. die detaillierte Beschreibung und Messung der (mikro-)rhythmischen Gestaltung von Aufnahmen und die Befragung von Musiker:innen und Hörer:innen. Dadurch sollen die Seminarteilnehmer:innen befähigt werden, eigene Studien zu ‚swing‘, ‚groove‘ und ‚flow‘ durchzuführen. |
| Zielgruppe |
Die Veranstaltung steht als »Geöffneten Lehrveranstaltungen« der Hochschule für Musik Franz Liszt (HfM) allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien im Rahmen des »Interdisziplinären Lehrangebots« offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab. |