| Beschreibung |
In der Vorlesung nähern wir uns der Frage, wie Musik existiert und wirksam wird, insbesondere in transkulturellen Zusammenhängen. Ausgehend von Étienne Souriaus Theorie der Existenzweisen behandeln wir Musik als Gebilde von Entitäten unterschiedlicher Modi zwischen Partitur und Aufführung, klanglicher Materialität und körperlicher Praxis, medialer Fixierung, sozialer Verankerung und ontologischer Zuschreibung. Im Zentrum steht dabei das Verhältnis materieller und immaterieller Existenzweisen sowie die Einsicht, dass spezifische Hörpositionen an der Hervorbringung musikalischer Entitäten konstitutiv beteiligt sind. |
| Zielgruppe |
Die Veranstaltung steht als »Geöffneten Lehrveranstaltungen« der Hochschule für Musik Franz Liszt (HfM) allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien im Rahmen des »Interdisziplinären Lehrangebots« offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab. |