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SoSe 2026

Städtebauprojekt: Therapie! Wie geht es weiter mit dem Klinikareal Jena - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Projekt SWS 8
Veranstaltungsnummer 126114101 Max. Teilnehmer/-innen 8
Semester SoSe 2026 Zugeordnetes Modul

Urbanistik, B.Sc. PO 2022

Städtebauprojekt

Urbanistik, B.Sc. PO 2021

Städtebauprojekt

 

Urbanistik, M.Sc. PO 2022

Angleichstudium - Projekte

Urbanistik, M.Sc. PO 2021

Angleichstudium - Projekte

Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes 2. Semester
Hyperlink https://www.uni-weimar.de/de/architektur-und-urbanistik/professuren/stadt-raum-entwerfen/lehre/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 13:00 bis 15:00 Einzel am 07.04.2026        
Einzeltermine anzeigen
Di. 09:15 bis 16:45 wöch. 14.04.2026 bis 23.06.2026         
-.  bis  Block 20.04.2026 bis 23.04.2026         
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Rummel, Dorothee, Jun.Prof., Dr.-Ing. verantwortlich
Fritzler, Nelli , Master of Science begleitend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
B. Sc. Urbanistik (B.Sc.), PV 2021 4 - 4 12
M. Sc. Urbanistik (M.Sc.), PV 2022, 4-Semester 2 - 4 12
M. Sc. Urbanistik (M.Sc.), PV 2021, 4-Semester 2 - 4 12
B. Sc. Urbanistik (B.Sc.), PV 2022 4 - 4 12
Zuordnung zu Einrichtungen
Stadt Raum Entwerfen
Inhalt
Beschreibung

Stadträume beeinflussen das körperliche und psychische Wohlbefinden ihrer Bewohner:innen in hohem Maße. Dabei sind es nicht allein bauliche Dichten, funktionale Zuordnungen oder architektonische Typologien, die über die Qualität eines Ortes entscheiden. Vielmehr entsteht ein qualitätsvoller Stadtraum durch das Zusammenspiel von räumlicher Struktur, sozialer Interaktion, Freiraumgestaltung und atmosphärischer Differenzierung. In diesem Spannungsfeld verstehen wir Therapie, als städtebauliches Prinzip: als bewusste Gestaltung von räumlichen Gefügen, die Aufenthaltsqualität, soziale Nähe, Bewegungsmöglichkeiten und ökologisch nachhaltige Nachbarschaften fördern.

Im Mittelpunkt steht das ehemalige Klinikareal an der Bachstraße in Jena: ein zentral gelegenes Gebiet mit großem Transformationspotenzial. Über Jahrzehnte monofunktional genutzt und weitgehend vom umliegenden Stadtraum abgegrenzt, eröffnet sich hier die Möglichkeit, einen bedeutenden innerstädtischen Raum neu zu interpretieren. Die Lage in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zu bestehenden Wohnquartieren macht das Areal zu einem strategischen Baustein für die zukünftige Stadtentwicklung Jenas. Derzeit prägen großmaßstäbliche Gebäudestrukturen, versiegelte Flächen und funktionale Barrieren das Gebiet. Gleichzeitig birgt es räumliche Ressourcen: vorhandene Bausubstanz, gewachsene Grünstrukturen und vielfältige Anschlussmöglichkeiten an angrenzende Quartiere. Wie kann aus diesem ehemals geschlossenen Funktionsareal ein offenes, durchmischtes und qualitätsvolles Stadtquartier entstehen? Welche Rolle spielen ergänzende Typologien, Freiräume und gemeischaftliche Nutzungen für einen gesundheitsfördernden Alltag?

Im Rahmen der Entwurfsaufgabe soll untersucht werden, wie neue städtebauliche Strukturen Wohnen, Arbeiten und öffentliche Nutzungen in ein ausgewogenes Verhältnis setzen können. Wie können unterschiedliche Lebensmodelle integriert und neue Formen des Zusammenlebens unterstützt werden? Es soll ein Quartier entworfen werden, das urbane Dichte mit Freiraumqualitäten verbindet, vorhandene Strukturen ergänzt und einen lebendigen, resilienten Stadtraum für Jena ermöglicht.

Bemerkung

Die Professur Stadt Raum Entwerfen beteiligt sich an der Einführung in das städtebauliche Entwerfen. Im 4. Kernmodul bieten wir dazu in diesem Semester eine Entwurfsaufgabe in Jena an. Der Städtebauliche Entwurf setzt auf eine lokal verortete Aufgabenstellung in Kombination mit ausgewählten aktuellen, für das Zusammenleben kritischen, Parametern (bspw. Typologien, Biodiversität, , Gesundheit, Routinen, Inklusion, Sharing-Modelle im Wohnen und Arbeiten, Umgang mit der Vergangenheit, neue und alte Mobilitässyteme). Bachelor Studierende aus Architektur und Urbanistik werden in diesem Semester in gemischten (3er) Teams an dieser Aufgabe arbeiten. Wir werden uns beschäftigen mit: konzeptuellem Entwickeln von nachhaltigen, kontextbezogenen stadträumlichen Visionen; Analyse, Beobachtung und Auswertung bestehender Strukturen und Benutzungsmuster; dem Weiterbauen am bestehenden Gefüge, sowie dem Entwerfen neuer räumlicher Qualitäten auf Quartiersmaßstab und von Einzelsituationen; mit der für den Städtebau wichtigen Erdgeschosszone (M1:500) und dem unerlässlichen Bezug zum Kontext (M1:1000, M1:5000) der Stadt Jena. Wir werden arbeiten mit: Stadterkundung, Mapping, Modellbau, Übungen zu Maßen und Formaten und der Darstellung von Raumqualitäten. Die wöchentlichen Betreuungen werden ergänzt durch thematische Inputs zu den oben genannten Aspekten.

Voraussetzungen

Studium im B.Sc. Architektur 

Studium im B.Sc. Urbanistik 

Leistungsnachweis

Abschlusspräsentation


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Projekte  - - - 1
Projekte  - - - 2
2. Studienjahr  - - - 3
2. Studienjahr  - - - 4

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