| Beschreibung |
Dieses seminarbasierte Modul entwickelt kritische und historische Rahmenkonzepte zum Verständnis der Beziehung zwischen Hören, Instrumentierung und Umwelt. Ausgehend von den Sound Studies, Technikphänomenologie und kritischer Ökologie untersuchen wir, wie Instrumente – iim weitesten Sinne verstanden– zwischen hörenden Subjekten und Klangwelten vermitteln. Lernergebnisse Entwickeln eines kritischen Vokabulars, um die Beziehungen zwischen hörenden Subjekten, vermittelnden Technologien und klanglichen Umgebungen zu diskutieren. Einordnen lernen von Wahrnehmungs- und kreativen Praktiken in größere Zusammenhänge der Geschichte der Akustik, des Umweltdenkens und der Sound Studies. Zu den Schlüsselkompetenzen gehören: Analyse, wie Instrumente (vom Ohr bis zum Algorithmus) prägen, was gehört, gemessen und gewusst werden kann Verständnis der intellektuellen Genealogie der akustischen Ökologie – von Schafer über Truax und Westerkamp bis hin zu zeitgenössischen Kritiken Auseinandersetzung mit Konzepten wie Soundscape, akustische Gemeinschaft, Schizophonie und der Positionalität des Hörens Kritische Bewertung der politischen Dimensionen von Schallmessnormen, Lärmschutzverordnungen und Konzepten „klanglicher Qualität“ Lektüre über Disziplingrenzen hinweg: Akustik, Medientheorie, Ökologie, Anthropologie der Sinne Prüfungsleistung Verfassen von schriftlichen Arbeiten, die eine theoretische Auseinandersetzung mit den Themen des Kurses zeigen. Diese Texte werden zu einer Publikation beitragen, die das gemeinsame Summaery-Sound-Ausstellungsprogramm begleitet und die im Projektmodul präsentierten praktischen Arbeiten in einen kritischen und historischen Kontext stellt. Mögliche Formate sind Essays oder kürzere Katalogtexte. |
| Leistungsnachweis |
Verfassen von schriftlichen Arbeiten, die eine theoretische Auseinandersetzung mit den Themen des Kurses zeigen. Diese Texte werden zu einer Publikation beitragen, die das gemeinsame Summaery-Sound-Ausstellungsprogramm begleitet und die im Projektmodul präsentierten praktischen Arbeiten in einen kritischen und historischen Kontext stellt. Mögliche Formate sind Essays oder kürzere Katalogtexte. |