Im Zentrum des Seminars stehen die Grundprinzipien von TouchDesigner als Echtzeit-Umgebung für audiovisuelle Systeme. Vermittelt werden nicht nur software-spezifische Workflows, sondern übertragbare Konzepte: node-basierte Logiken, Signalfluss, Datenmapping, Netzwerkstrukturen und performative Steuerung – anwendbar auch auf andere Umgebungen. Der Fokus liegt dabei auf der Konzeption digitaler Environments: Wie entstehen vernetzte, räumliche und interaktive Medienumgebungen? Wie lassen sich unterschiedliche Technologien – Videoprojektion, Multichannel-Audio mit Dante, Ambisonics, Sensorik, Mikroskopie und Sonifikation – sinnvoll kombinieren? Das Seminar arbeitet mit der Infrastruktur des Digital Bauhaus Lab und bezieht weitere Räume der Universität ein, etwa das Hybride Lernatelier. Ziel ist es, technische Grundlagen mit räumlichem Denken und konzeptioneller Entwicklung zu verbinden und eigenständige Nutzungsszenarien für vernetzte Medienräume zu entwerfen. Gastvorträge aus den Sounddepartments sowie eingeladene Künstlerinnen und Künstler ergänzen die praktische Arbeit um Einblicke in aktuelle künstlerische Praxis. |