Die Welt verständigt sich durch Medien, alte wie neue. Das Kino hat über Jahrzehnte eine audiovisuelle Sprache entwickelt, deren Werkzeuge das Handwerk von Filmemacher*innen ausmachen. Das Seminar widmet sich dieser Werkzeugkiste filmischer Mittel, mit denen Geschichten visuell erzählt werden. Anhand ausgewählter Beispiele wird eine breite Palette filmischer Gestaltungsmittel analysiert und deren psychologische Wirkung untersucht. Wir analysieren Bildaufbau, Licht- und Farbdramaturgie, die tiefenpsychologische Wahrnehmung von Einstellungsgrößen, Kamerawinkeln und Kameraoptik sowie das gestalterische Potenzial von Montage und Tonspur. In praktischen Etüden entwickeln Sie visuelle Darstellungen, die Stimmungen, Emotionen und innere Zustände von Figuren durch bewussten Einsatz filmischer Mittel ausdrücken, basierend auf Ihrer persönlichen künstlerischen Haltung und der Außenwelt bewusster und wirkungsvoller gestalten. Der Kurs wird von Regisseur und Drehbuchautor Stanislav Güntner (Nemez) gelehrt. Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben bis 06.04.2026 an: polina.horosina@uni-weimar.de |