Das Fachmodul begleitet das Projektmodul FLURFUNK – Radio als Medium des Widerstands und versteht sich als praktisches und experimentelles Labor. Im Zentrum stehen konkrete radiophone Praktiken, technische Setups sowie kollaborative Produktionsweisen, die Fragen von Widerstand und Ermächtigung hör- und sendbar machen.
Nach einem gemeinsamen Auftakt mit dem Projektmodul bietet das FLURFUNK-Lab praxisorientierte Erkundungen: das Hören unterschiedlicher Frequenzbänder, den Aufbau eines eigenen Übertragungsnetzwerks sowie die Arbeit mit Live-Übertragungen. In der zweiten Hälfte des Semesters wird das Lab in einem Tutorium-Format weitergeführt, in dem Ideen für die „Summaery” praktisch weiterentwickelt werden.
„Flurfunk” wird dabei als praktische Auseinandersetzung mit dem Senden verstanden – als etwas, das Wände durchschreitet, Interferenzen erzeugt, Distanzen überbrückt und die Präsenz des Unsichtbaren erfahrbar macht. Senden ist nicht nur eine technische Übung, sondern auch eine künstlerische Praxis der Öffentlichkeit, in der Widerstand, Ermächtigung und Zugänglichkeit verhandelt werden.
Das Fachmodul ist verpflichtend für Studierende, die am Projektmodul „FLURFUNK – Radio als Medium des Widerstands” teilnehmen möchten, mit Ausnahme derjenigen, die im Fachmodul „Radio Topologien” eingeschrieben sind. |