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SoSe 2026

Images After AI: Rethinking Image-Making - Einzelansicht

  • Funktionen:
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Grunddaten
Veranstaltungsart Fachmodul SWS 4
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen 15
Semester SoSe 2026 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen 12
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch oder englisch (gemeinsame Festlegung)
Belegungsfrist Bauhaus.Module    01.04.2026 - 12.04.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
-. 10:00 bis 17:00 BlockWE 17.04.2026 bis 19.04.2026  Marienstraße 1b - Projektraum 201      
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Fr. 13:00 bis 16:00 Einzel am 24.04.2026 Marienstraße 1b - Projektraum 201      
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Fr. 13:00 bis 16:00 wöch. 08.05.2026 bis 05.06.2026         
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Fr. 13:00 bis 16:00 wöch. Marienstraße 1b - Projektraum 201      
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Fr. 13:00 bis 16:00 wöch. 26.06.2026 bis 03.07.2026         
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wudtke, Birgit, Prof., Dr. phil. in art. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Leer Alle Studiengänge - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Fotografie
Visuelle Kommunikation
Universitätsentwicklung
Inhalt
Beschreibung

KI-generierte Bilder markieren einen radikalen Umbruch für visuelle Medien: Generative Bildsysteme verändern nicht nur die Bildproduktion, sondern auch die Verbreitung und den Konsum von Bildern. Sie gelten als neue Bildkategorie, die plattformgesteuert, zutiefst sozial und durch eine „Black-Box-Ästhetik” geprägt ist, bei der Geschwindigkeit und Quantität im Vordergrund stehen. In diesem Fachmodul setzen wir uns kritisch mit aktuellen Diskursen rund um bildgenerierende KI auseinander und gehen dabei zentralen Fragen nach. Welche Rolle spielt die Fotografie in dieser rasanten technologischen Entwicklung? Und wie verändern sich kulturelle Wahrnehmung sowie Bildproduktion unter algorithmischen Bedingungen?

Interdisziplinarität | Da generative Bildsysteme nahezu alle Lebensbereiche durchdringen, versteht sich dieses Modul als ein offener Begegnungsraum für alle Fakultäten der Bauhaus-Universität. Ob künstlerisch-gestalterisches Experiment, technische Analyse oder gesellschaftskritische Reflexion: Der Austausch zwischen den Disziplinen ist essenziell, um die Komplexität dieser Systeme zu durchdringen. Dies spiegelt sich auch in den Prüfungsleistungen wider, bei denen bewusst Raum für unterschiedliche fachspezifische Ausdrucksformen gelassen wird.

Lernziele & Kompetenzerwerb | Am Ende des Semesters versteht ihr nicht nur die Funktionsweise von KI-Bildern, sondern könnt auch deren Wirkung in verschiedenen Kontexten kritisch einordnen. Ihr entwickelt eine fundierte eigene Haltung und lernt, mit bildgenerierenden Systemen zu experimentieren. Zentrales Element des Moduls ist eine eigenständige künstlerisch-forschende Arbeit, in der ihr eure eigene Perspektive vertretet, sie im Dialog mit der Gruppe reflektiert und als Teil einer gemeinsamen Publikation sichtbar macht.

Didaktisches Konzept | Das Modul verbindet Theorie und Praxis in einem dynamischen Prozess. Kompakte Input-Vorträge und ein Einstiegsworkshop machen euch mit technischen Prinzipien und künstlerischen Praktiken vertraut, während ein gemeinsames Reading Journal unsere Diskussionen vertieft. Auf dieser Basis entwickelt ihr eure eigenständige Projektarbeit, die durch einen reflektierenden Text begleitet wird. Durch Feedback und gemeinsames Editing schärfen wir unseren kritischen Blick und erarbeiten eine passende Form für die abschließende Publikation.

 

Bemerkung

Die Lehrveranstaltung wird als »Studentisches Bauhaus.Modul« durchgeführt von Matthias Grund (stud. PhD KG). Das Mentoring übernimmt Prof. Dr. Birgit Wudtke (KG).

Voraussetzungen

Vorausgesetzt wird vor allem die Lust am Experiment und die Neugier, KI-generierte Bilder als künstlerische Praxis zu entdecken und Theorie und Praxis als Einheit zu begreifen. Wir werden wissenschaftliche Texte in Deutsch und Englisch lesen, sie gemeinsam reflektieren und die Erkenntnisse in die eigenen künstlerischen Arbeiten überführen. Wichtig ist die Bereitschaft zum kollaborativen Arbeiten und ein offener, konstruktiver Austausch. Spezifische technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein Zugang zu einem Open-Source-Bildgenerator wird bereitgestellt, wobei die Wahl der Werkzeuge und Bildsysteme völlig frei ist.

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis spiegelt die Verbindung von kritischer Reflexion und künstlerischem Experiment wider und setzt sich aus vier Bausteinen zusammen: Den Grundstein bildet das gemeinsame (1) Reading Journal, in das begleitend zur Lehrveranstaltung Gedanken, Skizzen und Kommentare zu den behandelten Texten eingetragen werden. Darauf aufbauend realisiert jede*r Teilnehmer*in ein (2) eigenständiges Projekt, dessen mediale Form völlig frei gewählt werden kann. Ergänzt wird diese Praxis durch eine (3) schriftliche Ausarbeitung: Bachelor-Studierende verfassen eine projektdokumentarische Reflexion (1–2 Seiten), Master-Studierende vertiefen ihre Fragestellung in einem wissenschaftlichen Essay (2–3 Seiten) im Kontext ihres eigenen Fachbereichs. Den gemeinsamen Abschluss bildet die (4) aktive Mitarbeit an unserer kollektiven Publikation.

Zielgruppe

Die Veranstaltung wird als »Studentisches Bauhaus.Modul« durchgeführt und steht allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierende der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

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