| Beschreibung |
Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem komplizierten Wechselverhältnis von Medien und Gender und fragt danach, in welcher Weise Wahrnehmung und Wissen von Geschlecht durch Medien bestimmt, also medial bedingt sind. Gleichermaßen gilt es aber zu fragen, inwiefern Medien und Techniken selbst vergeschlechtlicht werden. Der Komplex von Medien und Gender richtet die Aufmerksamkeit auf die politischen, sozialen, ästhetischen und medialen Weisen der Herstellung von Geschlecht und leistet darüber eine Kritik der Darstellungsbedingungen und medialen Naturalisierungen von Geschlecht. In diesem Sinn ist Gender eine instabile Kategorie, ein Effekt nämlich von medialen Gefügen, Geschichten, Wissenskomplexen, Machtgefügen. |