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	<title>Medien Wiki - User contributions [en]</title>
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		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133912</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
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		<updated>2023-01-23T12:25:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11 copy.png&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:10.1515_transcript.9783839418031.217.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erklärungen zu Begriffen im Film:&lt;br /&gt;
-Neodarwinismus &lt;br /&gt;
Weiterentwicklung der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die rein auf die Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion setzt und lamarckistische Elemente wie die Vererbung erworbener Eigenschaften, die Darwin selbst noch zur Erklärung des Evolutionsgeschehens zu meinen glaubte, konsequent ausschließt &lt;br /&gt;
https://www.wortbedeutung.info/Neodarwinismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lamarckismus:  Die Lehre Jean-Baptiste de Lamarcks, nach der die verschiedenen Lebewesen durch den Mechanismus der Vererbung erworbener Eigenschaften infolge von Gebrauch oder Nichtgebrauch bestimmter Organe oder Organteile entstanden sein sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreationismus: Überzeugung, dass die Menschen und die Erde beziehungsweise das Universum in einem sehr wörtlichen Sinne das Schöpfungswerk eines Gottes sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
3.1.2023&lt;br /&gt;
9.1.2023&lt;br /&gt;
Different Patterns of Relation: Pigeons and Man, Warts: virus and human skin&lt;br /&gt;
-Plantbreeding methods, research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.1.2023&lt;br /&gt;
Stable Planthybrids and/or Phytopasitismus? &lt;br /&gt;
Mistle Toe, Rafflesia, Cuscuta, Orobanche&lt;br /&gt;
https://www.bund-hessen.de/arten-entdecken/mistel/&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Frage, die Mistel (Viscum album) ist ein Schmarotzer, auch wenn sie den Bäumen, auf denen sie wächst, keine Nährstoffe wegnimmt. Denn Nährstoffe kann sie dank ihrer immergrünen, ledrigen Blätter selbst herstellen, weshalb man sie auch als Halbschmarotzer bezeichnet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.baumpflegeportal.de/baumpflege/mistel-schmarotzer-wundermittel&lt;br /&gt;
https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/zwischen-pflanzliches-phytohormone-eine-lingua-franca-z-10802&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/misteln-toedlicher-weihnachtsschmuck/2091153&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.bauernzeitung.ch/artikel/pflanzen/mistelpflanze-was-macht-den-schmarotzer-gefaehrlich-etwas-zu-seiner-biologie-352856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pflanzen-deutschland.de/Vollschmarotzer/https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/kuriose-pflanzenwelt-rafflesien&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/genetik-das-geheimnis-der-parasitischen-rafflesien/2039026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafting of Trees, Transplantation Concepts:&lt;br /&gt;
https://content.ces.ncsu.edu/grafting-and-budding-nursery-crop-plants&lt;br /&gt;
https://www.thespruce.com/what-does-grafting-mean-4125565&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13014892/&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002961034904578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.1.2023 &lt;br /&gt;
Fungus Session:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fungus are ruling the world:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.bu.edu/bostonia/wpassets/issues/winter-spring17/jennifer-talbot-why-fungi-rule-the-world.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merlin Sheldrake;Why the hidden world of fungi is essential to life on Earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/oct/10/hidden-world-fungi-life-earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Report of KEW Garden 100 Seiten&lt;br /&gt;
State of the World`s Plant and FUNGI:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.kew.org/sites/default/files/2020-10/State%20of%20the%20Worlds%20Plants%20and%20Fungi%202020.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic research approaching fungus, mold, mushroams&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosmo Schüppel: Artistic Research approaching a fungus species&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saša Spačal: MYCOMYTHOLOGIES&lt;br /&gt;
and RADIOTROPHIC FUNGARIUM OR HOW TO MAKE A COAT FOR MARIE CURIE&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/radiotrophic-fungarium/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/installations&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/mycomythologies-patterning/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lynn Margulis und der Begriff Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133911</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133911"/>
		<updated>2023-01-23T12:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11 copy.png&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:10.1515_transcript.9783839418031.217.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erklärungen zu Begriffen im Film:&lt;br /&gt;
-Neodarwinismus &lt;br /&gt;
Weiterentwicklung der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die rein auf die Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion setzt und lamarckistische Elemente wie die Vererbung erworbener Eigenschaften, die Darwin selbst noch zur Erklärung des Evolutionsgeschehens zu meinen glaubte, konsequent ausschließt &lt;br /&gt;
https://www.wortbedeutung.info/Neodarwinismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lamarckismus:  Die Lehre Jean-Baptiste de Lamarcks, nach der die verschiedenen Lebewesen durch den Mechanismus der Vererbung erworbener Eigenschaften infolge von Gebrauch oder Nichtgebrauch bestimmter Organe oder Organteile entstanden sein sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreationismus: Überzeugung, dass die Menschen und die Erde beziehungsweise das Universum in einem sehr wörtlichen Sinne das Schöpfungswerk eines Gottes sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
3.1.2023&lt;br /&gt;
9.1.2023&lt;br /&gt;
Different Patterns of Relation: Pigeons and Man, Warts: virus and human skin&lt;br /&gt;
-Plantbreeding methods, research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.1.2023&lt;br /&gt;
Stable Planthybrids and/or Phytopasitismus? &lt;br /&gt;
Mistle Toe, Rafflesia, Cuscuta, Orobanche&lt;br /&gt;
https://www.bund-hessen.de/arten-entdecken/mistel/&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Frage, die Mistel (Viscum album) ist ein Schmarotzer, auch wenn sie den Bäumen, auf denen sie wächst, keine Nährstoffe wegnimmt. Denn Nährstoffe kann sie dank ihrer immergrünen, ledrigen Blätter selbst herstellen, weshalb man sie auch als Halbschmarotzer bezeichnet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.baumpflegeportal.de/baumpflege/mistel-schmarotzer-wundermittel&lt;br /&gt;
https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/zwischen-pflanzliches-phytohormone-eine-lingua-franca-z-10802&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/misteln-toedlicher-weihnachtsschmuck/2091153&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.bauernzeitung.ch/artikel/pflanzen/mistelpflanze-was-macht-den-schmarotzer-gefaehrlich-etwas-zu-seiner-biologie-352856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pflanzen-deutschland.de/Vollschmarotzer/https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/kuriose-pflanzenwelt-rafflesien&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/genetik-das-geheimnis-der-parasitischen-rafflesien/2039026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafting of Trees, Transplantation Concepts:&lt;br /&gt;
https://content.ces.ncsu.edu/grafting-and-budding-nursery-crop-plants&lt;br /&gt;
https://www.thespruce.com/what-does-grafting-mean-4125565&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13014892/&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002961034904578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.1.2023 &lt;br /&gt;
Fungus Session:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fungus are ruling the world:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.bu.edu/bostonia/wpassets/issues/winter-spring17/jennifer-talbot-why-fungi-rule-the-world.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merlin Sheldrake;Why the hidden world of fungi is essential to life on Earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Report of KEW Garden 100 Seiten&lt;br /&gt;
State of the World`s Plant and FUNGI:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.kew.org/sites/default/files/2020-10/State%20of%20the%20Worlds%20Plants%20and%20Fungi%202020.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/oct/10/hidden-world-fungi-life-earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic research approaching fungus, mold, mushroams&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosmo Schüppel: Artistic Research approaching a fungus species&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saša Spačal: MYCOMYTHOLOGIES&lt;br /&gt;
and RADIOTROPHIC FUNGARIUM OR HOW TO MAKE A COAT FOR MARIE CURIE&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/radiotrophic-fungarium/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/installations&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/mycomythologies-patterning/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lynn Margulis und der Begriff Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133910</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133910"/>
		<updated>2023-01-23T12:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11 copy.png&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:10.1515_transcript.9783839418031.217.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erklärungen zu Begriffen im Film:&lt;br /&gt;
-Neodarwinismus &lt;br /&gt;
Weiterentwicklung der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die rein auf die Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion setzt und lamarckistische Elemente wie die Vererbung erworbener Eigenschaften, die Darwin selbst noch zur Erklärung des Evolutionsgeschehens zu meinen glaubte, konsequent ausschließt &lt;br /&gt;
https://www.wortbedeutung.info/Neodarwinismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lamarckismus:  Die Lehre Jean-Baptiste de Lamarcks, nach der die verschiedenen Lebewesen durch den Mechanismus der Vererbung erworbener Eigenschaften infolge von Gebrauch oder Nichtgebrauch bestimmter Organe oder Organteile entstanden sein sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreationismus: Überzeugung, dass die Menschen und die Erde beziehungsweise das Universum in einem sehr wörtlichen Sinne das Schöpfungswerk eines Gottes sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
3.1.2023&lt;br /&gt;
9.1.2023&lt;br /&gt;
Different Patterns of Relation: Pigeons and Man, Warts: virus and human skin&lt;br /&gt;
-Plantbreeding methods, research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.1.2023&lt;br /&gt;
Stable Planthybrids and/or Phytopasitismus? &lt;br /&gt;
Mistle Toe, Rafflesia, Cuscuta, Orobanche&lt;br /&gt;
https://www.bund-hessen.de/arten-entdecken/mistel/&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Frage, die Mistel (Viscum album) ist ein Schmarotzer, auch wenn sie den Bäumen, auf denen sie wächst, keine Nährstoffe wegnimmt. Denn Nährstoffe kann sie dank ihrer immergrünen, ledrigen Blätter selbst herstellen, weshalb man sie auch als Halbschmarotzer bezeichnet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.baumpflegeportal.de/baumpflege/mistel-schmarotzer-wundermittel&lt;br /&gt;
https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/zwischen-pflanzliches-phytohormone-eine-lingua-franca-z-10802&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/misteln-toedlicher-weihnachtsschmuck/2091153&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.bauernzeitung.ch/artikel/pflanzen/mistelpflanze-was-macht-den-schmarotzer-gefaehrlich-etwas-zu-seiner-biologie-352856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pflanzen-deutschland.de/Vollschmarotzer/https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/kuriose-pflanzenwelt-rafflesien&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/genetik-das-geheimnis-der-parasitischen-rafflesien/2039026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafting of Trees, Transplantation Concepts:&lt;br /&gt;
https://content.ces.ncsu.edu/grafting-and-budding-nursery-crop-plants&lt;br /&gt;
https://www.thespruce.com/what-does-grafting-mean-4125565&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13014892/&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002961034904578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.1.2023 &lt;br /&gt;
Fungus Session:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fungus are ruling the world:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.bu.edu/bostonia/wpassets/issues/winter-spring17/jennifer-talbot-why-fungi-rule-the-world.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merlin Sheldrake;Why the hidden world of fungi is essential to life on Earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/oct/10/hidden-world-fungi-life-earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic research approaching fungus, mold, mushroams&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosmo Schüppel: Artistic Research approaching a fungus species&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saša Spačal: MYCOMYTHOLOGIES&lt;br /&gt;
and RADIOTROPHIC FUNGARIUM OR HOW TO MAKE A COAT FOR MARIE CURIE&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/radiotrophic-fungarium/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/installations&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/mycomythologies-patterning/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lynn Margulis und der Begriff Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133869</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=133869"/>
		<updated>2023-01-21T20:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11 copy.png&lt;br /&gt;
File:Screenshot 2022-11-28 at 10.39.11.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[:File:10.1515_transcript.9783839418031.217.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erklärungen zu Begriffen im Film:&lt;br /&gt;
-Neodarwinismus &lt;br /&gt;
Weiterentwicklung der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die rein auf die Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion setzt und lamarckistische Elemente wie die Vererbung erworbener Eigenschaften, die Darwin selbst noch zur Erklärung des Evolutionsgeschehens zu meinen glaubte, konsequent ausschließt &lt;br /&gt;
https://www.wortbedeutung.info/Neodarwinismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lamarckismus:  Die Lehre Jean-Baptiste de Lamarcks, nach der die verschiedenen Lebewesen durch den Mechanismus der Vererbung erworbener Eigenschaften infolge von Gebrauch oder Nichtgebrauch bestimmter Organe oder Organteile entstanden sein sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreationismus: Überzeugung, dass die Menschen und die Erde beziehungsweise das Universum in einem sehr wörtlichen Sinne das Schöpfungswerk eines Gottes sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
3.1.2023&lt;br /&gt;
9.1.2023&lt;br /&gt;
Different Patterns of Relation: Pigeons and Man, Warts: virus and human skin&lt;br /&gt;
-Plantbreeding methods, research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.1.2023&lt;br /&gt;
Stable Planthybrids and/or Phytopasitismus? &lt;br /&gt;
Mistle Toe, Rafflesia, Cuscuta, Orobanche&lt;br /&gt;
https://www.bund-hessen.de/arten-entdecken/mistel/&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Frage, die Mistel (Viscum album) ist ein Schmarotzer, auch wenn sie den Bäumen, auf denen sie wächst, keine Nährstoffe wegnimmt. Denn Nährstoffe kann sie dank ihrer immergrünen, ledrigen Blätter selbst herstellen, weshalb man sie auch als Halbschmarotzer bezeichnet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.baumpflegeportal.de/baumpflege/mistel-schmarotzer-wundermittel&lt;br /&gt;
https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/zwischen-pflanzliches-phytohormone-eine-lingua-franca-z-10802&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/misteln-toedlicher-weihnachtsschmuck/2091153&lt;br /&gt;
https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/mistel-mistelzweig-baum-verwendung-100.html&lt;br /&gt;
https://www.bauernzeitung.ch/artikel/pflanzen/mistelpflanze-was-macht-den-schmarotzer-gefaehrlich-etwas-zu-seiner-biologie-352856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pflanzen-deutschland.de/Vollschmarotzer/https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/kuriose-pflanzenwelt-rafflesien&lt;br /&gt;
https://www.spektrum.de/news/genetik-das-geheimnis-der-parasitischen-rafflesien/2039026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafting of Trees, Transplantation Concepts:&lt;br /&gt;
https://content.ces.ncsu.edu/grafting-and-budding-nursery-crop-plants&lt;br /&gt;
https://www.thespruce.com/what-does-grafting-mean-4125565&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13014892/&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002961034904578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.1.2023 Fungus Session:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fungus are ruling the world:&lt;br /&gt;
https://www.bu.edu/bostonia/wpassets/issues/winter-spring17/jennifer-talbot-why-fungi-rule-the-world.pdf&lt;br /&gt;
Merlin Sheldrake;Why the hidden world of fungi is essential to life on Earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/oct/10/hidden-world-fungi-life-earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic research approaching fungus, mold, mushroams&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosmo Schüppel: Artistic Research approaching a fungus species&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saša Spačal: MYCOMYTHOLOGIES&lt;br /&gt;
and RADIOTROPHIC FUNGARIUM OR HOW TO MAKE A COAT FOR MARIE CURIE&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/radiotrophic-fungarium/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/installations&lt;br /&gt;
http://projekt-atol.si/en/work/mycomythologies-patterning/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lynn Margulis und der Begriff Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132815</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132815"/>
		<updated>2022-11-25T15:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erklärungen zu Begriffen im Film:&lt;br /&gt;
-Neodarwinismus &lt;br /&gt;
Weiterentwicklung der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die rein auf die Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion setzt und lamarckistische Elemente wie die Vererbung erworbener Eigenschaften, die Darwin selbst noch zur Erklärung des Evolutionsgeschehens zu meinen glaubte, konsequent ausschließt &lt;br /&gt;
https://www.wortbedeutung.info/Neodarwinismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lamarckismus:  Die Lehre Jean-Baptiste de Lamarcks, nach der die verschiedenen Lebewesen durch den Mechanismus der Vererbung erworbener Eigenschaften infolge von Gebrauch oder Nichtgebrauch bestimmter Organe oder Organteile entstanden sein sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreationismus: Überzeugung, dass die Menschen und die Erde beziehungsweise das Universum in einem sehr wörtlichen Sinne das Schöpfungswerk eines Gottes sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lynn Margulis und der Begriff Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132814</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132814"/>
		<updated>2022-11-25T14:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erklärungen zu Begriffen im Film:&lt;br /&gt;
-Neodarwinismus &lt;br /&gt;
Weiterentwicklung der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die rein auf die Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion setzt und lamarckistische Elemente wie die Vererbung erworbener Eigenschaften, die Darwin selbst noch zur Erklärung des Evolutionsgeschehens zu meinen glaubte, konsequent ausschließt &lt;br /&gt;
https://www.wortbedeutung.info/Neodarwinismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lamarckismus:  Die Lehre Jean-Baptiste de Lamarcks, nach der die verschiedenen Lebewesen durch den Mechanismus der Vererbung erworbener Eigenschaften infolge von Gebrauch oder Nichtgebrauch bestimmter Organe oder Organteile entstanden sein sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreationismus: Überzeugung, dass die Menschen und die Erde beziehungsweise das Universum in einem sehr wörtlichen Sinne das Schöpfungswerk eines Gottes sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Symbiogenese:&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben und die Wechselwirkungen über Art-Grenzen hinweg sind ein wichtiges Charakteristikum des Lebens und der Lebensvorgänge. Die Wechselbeziehungen verschiedener Lebewesen werden durch Konkurrenz, Symbiose, Karpose und Antibiose beschrieben. Wenn durch Symbiose neue Arten entstehen, spricht man von Symbiogenese.&lt;br /&gt;
Ein für die Evolution besonders wichtiges Symbiogenese-Ereignis war die Entstehung der Euraryota durch Endosymbiose aus verschiedenen Prokaryoten (Endosymbiontentheorien).&lt;br /&gt;
Einmal zeichnet sich Leben durch Individualität und damit durch Grenzen und Grenzziehungen aus. Zum anderen sind alle diese Grenzen – angefangen von den intrazellulären Membranen – „semipermeabel“: Wechselwirkungen über diese Barrieren hinweg sind ein Charakteristikum aller Lebensvorgänge und auch aller Lebewesen. Dazu gehören auch Wechselwirkungen mit anderen Individuen und anderen Arten.&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die biologische Evolution wurde dieses wichtige Prinzip bis heute nicht ins rechte Licht gerückt – möglicherweise als Folge des unglücklichen Begriffs vom „Kampf ums Dasein“ und der mit diesem Schlagwort verbundenen populärwissenschaftlichen und biologistischen Interpretationen der Evolutionstheorie. Dabei wurde die große Bedeutung des „Zusammenlebens“ schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von vielen Biologen erkannt und beschrieben. A. F. W. SCHIMPER (1856–1901) äußerte bereits 1883 die Vermutung, dass Plastiden Algenendosymbionten in Zellen sein könnten. Die Theorie geriet zunächst in Vergessenheit. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jh. sorgte vor allem die amerikanische Biologin LYNN MARGULIS (geb. 1938) dafür, dass so viele Beweise für diese „Endosymbiontentheorie“ zusammengetragen wurden, dass sie heute als vollständig gesichert gilt.&lt;br /&gt;
Es ist nun unumstritten, dass eukaryotische Zellen das Produkt einer Fusion von Archäen mit verschiedenen Bakterien darstellen. MARGULIS geht in ihrer Einschätzung der Bedeutung von Symbiosen für die Evolution der Lebewesen allerdings deutlich weiter als die meisten zeitgenössischen Evolutionsbiologen. Sie zweifelt daran, dass neue Arten durch zufällige Mutationen entstehen und nimmt vielmehr an, dass die meisten evolutionären Neuerungen direkt aus Symbiosen hervorgegangen sind und immer noch hervorgehen. Sie schreibt: „Der wichtigste Ausgangspunkt für evolutionäre Neuerungen ist die Anhäufung von Symbionten; das alles wird daraufhin durch die natürliche Auslese bearbeitet. Aber niemals geschieht das nur durch die Anhäufung von Mutationen allein&amp;quot;, und „ich nehme an, dass Menschen wie alle anderen Affen nicht das Werk Gottes sind sondern das Ergebnis einer tausenden von Jahrmillionen währenden Interaktion höchst reaktionsfreudiger Mikroben.“&lt;br /&gt;
Auch so wichtige Lebewesen wie Schwämme, Korallen oder herbivore Säugetiere basieren auf zwischenspezifischer Integration. Von Prokaryoten weiß man, dass diese Integration bis zur Vermischung der Genome gehen kann. Dieser horizontale Gentransfer (HGF) – Genübertragung zwischen verschiedenen Arten – dürfte jedoch auch für die Evolution der Eukaryoten eine größere Bedeutung haben als lange Zeit angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachartikel: Origins of species: acquired genomes and individuality by Lynn Margulis&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030326479390039F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Textbuch von Lynn Margulis: Der symbiontische Planet&lt;br /&gt;
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060713929?ProvID=11000522&amp;amp;gclid=CjwKCAiA7IGcBhA8EiwAFfUDsQCyCtat&lt;br /&gt;
91XLnEGZELFtWuyAon6Nsyx902e23P-AGHXd6WYu8Dfs_hoCJgsQAvD_BwE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In english:  Lynn Margulis: Symbiotic-Planet&lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Symbiotic-Planet-New-Look-Evolution/dp/0465072720/ref=asc_df_0465072720/?tag=googshopde-21&amp;amp;linkCode=df0&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&amp;amp;psc=1&amp;amp;th=1&amp;amp;psc=1&amp;amp;tag=&amp;amp;ref=&amp;amp;adgrpid=59941303177&amp;amp;hvpone=&amp;amp;hvptwo=&amp;amp;hvadid=310938587960&amp;amp;hvpos=&amp;amp;hvnetw=g&amp;amp;hvrand=3822386571082578859&amp;amp;hvqmt=&amp;amp;hvdev=c&amp;amp;hvdvcmdl=&amp;amp;hvlocint=&amp;amp;hvlocphy=9042841&amp;amp;hvtargid=pla-466923767028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachruf und Interview mit Lynn Margulis von 2011:&lt;br /&gt;
https://www.laborjournal.de/blog/?p=3870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=User:Klausherbstfritze&amp;diff=132813</id>
		<title>User:Klausherbstfritze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=User:Klausherbstfritze&amp;diff=132813"/>
		<updated>2022-11-25T11:53:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: Created page with &amp;quot;Klaus Fritze (*1959, bürgerlicher Name Klaus Herbst) bewegt sich als Grenzgänger an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft. Er greift Methoden und Instrumentarien der...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Klaus Fritze (*1959, bürgerlicher Name Klaus Herbst) bewegt sich als Grenzgänger an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft. Er greift Methoden und Instrumentarien der wissenschaftlichen Analyse auf, um jedoch den Kontext des Experiments radikal zu verschieben und perspektivisch von jeder funktionalen Festsetzung frei zu stellen. &lt;br /&gt;
Nach Biologiestudium In Heidelberg promovierte und arbeitete er molekularbiologisch an Kölner Max Planck Instituten, was in zahlreichen Veröffentlichungen zur Genregulation resultierte. Hiernach beendete er ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien bei Valie Export und J. Klauke. &lt;br /&gt;
Seine Arbeiten wurden inter/national ua. auf der Sharjah Biennale, Int. Kunstmessen, Museen und Kunstvereinen ausgestellt und in diversen Publikationen reflektiert. Neben akademischen Lehraufträgen arbeitet er in der Züchtungsforschung. &lt;br /&gt;
Auswahl der wichtigsten bisherigen Arbeiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arcadien 2.0: Installation/Labor für die Digitale / Exoevolution im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe (2015/16) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zyklus von vier raum- und zeitbezogenen Installationen in der Galerie Brigitte Schenk, Köln: Gartenraum (2001); Heim und Garten (2011); Arboretum (2013); Der Zuwachs fällt der Hauptsache zu (2017) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaft dient der Gesellschaft (2010) Ausstellung mit Feldversuchen, Dortmunder Kunstverein ua. Orte &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laboratorium/Wintergarten (2007/2008), mixed media, temporäre Installation mit Wachstumsprozeßen), Garten als Laboratorium zur Ausstellung Garten Eden in der Kunsthalle  Emden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beamtenzimmer ( 2002/2003). Künstlerraum/Installation zur Ausstellung Räume II Visio in der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laboratorium – Expositionsmassnahme Hellgrün (2002). Öffentliche Gewächshaus Installation mit &lt;br /&gt;
Wachstumsprozessen im Hofgarten zur Ausstellung Hell-Grün (Kulturamt Düsseldorf/Euroga) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genlaboratorium (2001/2002/2003/2004/2015 ff.) Installationen, Prozesse, Public Science, Practice Lectures: z.B. im Deutschen Museum, München / / Potsdamer Platz Arkaden, Berlin / Goethe Institut, Prag / /Franckesche Stiftungen, Halle // Krönungssaal im Rathaus, Aachen/Art Cologne, Köln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132812</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132812"/>
		<updated>2022-11-25T11:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Beziehungsmuster und Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungen zwischen mindestens 2 Lebewesen zu identifizieren und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. Wesen von Beziehungen der Natur oder ganz nahe bei uns selbst, nützlich,  zb. ausbeuterisch, kolonialistisch, egoistisch, gemeinsamen interessen dienend, störend, erträglich. Je nach Standort, Beobachtungsebene und Betrachtungsweise können  Beziehungen und Ihre Mustert höchst unterschiedlich bewertet, idealisiert, diffamiert, kausal betrachtet oder ignoriert werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
* #Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer (* 1958 in Albany, New York, USA lebt in Santa Cruz, USA. Laurie Palmer ist Künstlerin und Schriftstellerin. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecture: The Lichen Museum (ca 55 min.)&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal lebt und arbeitet abgeschieden in einem Waldgebiet in der Nähe von Ljubljana (SI). Sie ist eine Postmedia-Künstlerin und Forscherin, die sich mit lebendigen Systemen, Medienkunst und Sound Art sowie der Visualisierung einer nach-menschlichen Zukunft beschäftigt. Saša entwickelt Installationen und Performances die sich mit der unterirdischen Fauna und Flora beschäftigen und mit ihr interagieren. Dabei sucht sie nach Möglichkeiten der Ko-Kreation mit nicht-menschlichen Spezies. Gezeigt wurden ihre Arbeiten schon im Rahmen der ARS Electronica Festival (AT), dem National Art Museum of China (CHN), dem Perm Museum of Contemporary Art (RUS) oder dem Transmediale Festival (DE). Ihre Werke sind mit internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt worden.&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. Different ways to &amp;quot;improove&amp;quot; crops for higher yields, better taste and more resilience under worse environmental conditions. &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture, artificial habitats, exclusion of microkontamination. &lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Plants, recombinant technologies, genetic modified plants (GMO) for research, gardening and agriculture. &lt;br /&gt;
Part II&lt;br /&gt;
-Practical works and concepts of students&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132811</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132811"/>
		<updated>2022-11-25T11:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of the world of cryptogamic organismns (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungsmuster aufzunehmen und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
*#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia (work in progress)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys ((* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) &lt;br /&gt;
war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, über sein langjähriges 7000 Eichen Projekt zu 2 Dokumenta Ausstellungen in Kassel wurde ebenso berichtet wie über die Ansiedlung von Flechten auf den Basaltstehlen.&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe (*11. September 1962 in Frankreich)&lt;br /&gt;
Untilled auf der Dokumenta 13:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
2017: After ALife Ahead [Nach einem K-Leben vor dem, was kommt], Skulptur Projekte, Münster: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer:&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture&lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Cultivation of hiher plants, CoCultivation, Endophyten, Pflanzen im Zusammenleben mit Mikroorganismen,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza ete. al.&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132810</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132810"/>
		<updated>2022-11-25T10:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Naturgeschichten, die erzählt und beschrieben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Taxonomie  und die Definition kryptogame Organismen, wer gehört dazu, wer nicht? Wie arbeiten Spezies/Organismen in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht?&lt;br /&gt;
Eine Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen:&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Science walk durch den Ilm Park&lt;br /&gt;
-Who is Who, Motivationen und Interessen der Studierenden Beziehungsmuster aufzunehmen und diese in künstlerische Untersuchungen zu beobachten und zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 12.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and formates of cooperative artistic research in the class:&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
*#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe: &lt;br /&gt;
Untilled:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
Münster Skultur: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from &amp;quot;Gathering Moss&amp;quot; by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Reflection on Cyanobacteria and biofilms in response to the practices with Katja Bühler, the second part of her workshop starts same day at 9.30 in the Biollab&lt;br /&gt;
-Symbiotic Earth: Screening of some chapters of the Docupic featuring Lynn Margulis and her scientific and educative work&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Laboratory: Cultivation of higher plants in sterile Culture.&lt;br /&gt;
-Practical approach, bring your selected seeds or explants from your plant of choice, breeding and cloning of plants in in vitro culture&lt;br /&gt;
CoCultivation, Endophyten, plants in merged relations to soil bacteria as Agrobacterium tumefaciens oder ,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza et. al.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Cultivation of hiher plants, CoCultivation, Endophyten, Pflanzen im Zusammenleben mit Mikroorganismen,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza ete. al.&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132809</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
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		<updated>2022-11-25T10:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Als weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Natursgeschichten, die erzählt und beschreiben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden gemeinsam oder individuell diskutiert sowie praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
-Who is Who&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 5.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and for*mates of Cooperative artistic research in the class-&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe: &lt;br /&gt;
Untilled:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
Münster Skultur: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from gathering Moss by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Cultivation of hiher plants, CoCultivation, Endophyten, Pflanzen im Zusammenleben mit Mikroorganismen,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza ete. al.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132808</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132808"/>
		<updated>2022-11-25T10:09:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen einzelnen Spezies und der Einbettung in ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten (Lichen) im urbanen Raum, der besonderen Beziehung von lichenogenen Pilzen mit Algen und/oder Cyanobakterien. Alls weitere Beispiele werden die Wurzelknöllchen  der Leguminosen, Pflanzengallen, die aus direkten Beziehungen von Pflanzen mit anderen Lebewesen ausgebildet wurden, die  Mykorhizza-Beziehungen (Pflanze x Pilze) vorgestellt und studiert. Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche innigen,  Beziehungen zwischen zuvor einzeln vorkommenden Lebewesen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Wir interessieren uns für eigene Mikrobiom Beziehungen und Epiphyten die in Gesellschaft mit Pflanzen bekannt sind. Insgesamt ein sehr weites Feld und unendliche Natursgeschichten, die erzählt und beschreiben werden können. Experimentell kann eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar initiert und beobachtet werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Example.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
-Who is Who&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 5.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and for*mates of Cooperative artistic research in the class-&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe: &lt;br /&gt;
Untilled:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
Münster Skultur: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from gathering Moss by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Cultivation of hiher plants, CoCultivation, Endophyten, Pflanzen im Zusammenleben mit Mikroorganismen,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza ete. al.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132712</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132712"/>
		<updated>2022-11-21T12:51:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
-Who is Who&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 5.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and for*mates of Cooperative artistic research in the class-&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe: &lt;br /&gt;
Untilled:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
Münster Skultur: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
https://www.skulptur-projekte-archiv.de/de-de/2017/projects/186/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichen: Laurie A. Palmer&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacal Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
*Fungus and Trees: Mindaugas Gapsevicus&lt;br /&gt;
http://triple-double-u.com/introduction-to-posthuman-aesthetics-media/mycorrhizal-networks-v5.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Practice: Reflection on Design of Habitats for Microorganismen, Hautflora und Mikrobiom&lt;br /&gt;
Möglichkeiten und Grenzen der Kutivierung von Lebewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reading Group: &amp;quot;The Owner &amp;quot; from gathering Moss by Robin Wall Kimmerer&lt;br /&gt;
Responsibilities, Possesment, whom belongs nature....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot; &lt;br /&gt;
-Cultivation of hiher plants, CoCultivation, Endophyten, Pflanzen im Zusammenleben mit Mikroorganismen,&lt;br /&gt;
Gallen, Rhizobien, Mykorhizza ete. al.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132711</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132711"/>
		<updated>2022-11-21T12:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
-Who is Who&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 5.12.2022&lt;br /&gt;
https://www.herbarium.uni-jena.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Possibilities and for*mates of Cooperative artistic research in the class-&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees and Oaks: Joseph Beuys&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ClCYqAkSevI&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ocnhQ1HPppY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen... : Pierre Huighe: &lt;br /&gt;
Untilled:  https://www.youtube.com/watch?v=OGdanqNEpy4&lt;br /&gt;
Münster Skultur: https://www.youtube.com/watch?v=eWre6dlUAbo&lt;br /&gt;
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/superkunstjahr-2017/interview-mit-pierre-huyghe-bei-skulptur-projekte-15055606.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichen: Laurie A. Palmer&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=49YBAbDeDCE&amp;amp;t=180s&lt;br /&gt;
https://www.temporarygallery.org/veranstaltungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fungus: Sasa Spacial Myconnect&lt;br /&gt;
https://www.agapea.si/en/projects/myconnect&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
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		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132710</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
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		<updated>2022-11-21T12:29:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
-Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
-Who is Who&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
-Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
mit Dr. Jan Vondrak&lt;br /&gt;
ff.&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
-Announcement: Exkursion/Besuch des Haussknecht Herbars in Jena am 5.12.2022&lt;br /&gt;
-Reflecting Microbiology Workshop&lt;br /&gt;
mit Prof. Dr. Katja Bühler&lt;br /&gt;
https://www.ufz.de/index.php?en=42440&lt;br /&gt;
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2590207522000077?via%3Dihub&lt;br /&gt;
-Possibilities and for*mates of Cooperative artistic research in the class-&lt;br /&gt;
*moodboard, digital or haptic or both&lt;br /&gt;
*Using Social Networks and known platforms: Telegram Group was iniated by Lea Marie&lt;br /&gt;
#Nahbereichforschung: https://www.instagram.com/explore/tags/nahbereichsforschung/&lt;br /&gt;
*using wiki as suggested by Amelia&lt;br /&gt;
*****Your ideas&lt;br /&gt;
-selection of artistic research featuring living organismen*&lt;br /&gt;
*Bees&lt;br /&gt;
*Bees, Dogs, Crabbs, Hela Zellen&lt;br /&gt;
*Fungus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot; &lt;br /&gt;
Besuch des Haussknecht Herbariums in Jena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
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		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132707</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
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		<updated>2022-11-21T12:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Come Together&lt;br /&gt;
Nahbereichsforschung&lt;br /&gt;
Who is Who&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Reflecting Lichenology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
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		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132692</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
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		<updated>2022-11-21T11:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Intro über Beziehungsmuster in Natur und Umwelt. Was sind kryptogame Organismen, wie arbeiten sie in der Umwelt zusammen, welche Arten von Kommunikation, Zusammenleben und Zusammenwachsen sind bekannt und wie werden diese Wechselwirkungen erforscht.&lt;br /&gt;
Vorstellung der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit von Klaus Fritze und Kollegen, Künstlerische Forschungen und transiente Rauminstallationen von 1999-2022&lt;br /&gt;
dazu einige links:&lt;br /&gt;
Homepage des Künstlers&lt;br /&gt;
https://www.klausfritze.de&lt;br /&gt;
Instagramm Account:&lt;br /&gt;
#pflanzfabrik&lt;br /&gt;
Projektseite:&lt;br /&gt;
https://www.athmen.eu&lt;br /&gt;
Projekt genlaboratorium:&lt;br /&gt;
https://www.kunstforum.de/artikel/genlaboratorium/&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Symbiontic Earth Filmscreening&lt;br /&gt;
wird wiederholt nach Verabredung&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=lxWJsJetG10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;28.12.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;05.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;12.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;19.12&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christmas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy Augustin]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
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		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
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		<updated>2022-11-21T11:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Meetings */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;21.11.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy]]&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Alice Soggia]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132649</id>
		<title>GMU:Beziehungsmuster: Umwelten der Kryptogamen Flora</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Beziehungsmuster:_Umwelten_der_Kryptogamen_Flora&amp;diff=132649"/>
		<updated>2022-11-20T15:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: /* Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]] [[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer(s):&#039;&#039; [[:Category:Klaus Fritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 4 [[SWS]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Mondays 15.15-18.30&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; DIY Biolab @ [[Marienstraße 7b]], [[Marienstraße 7b/202|Room 202]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; 10.10.2022&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Forschungen zur Kryptogamen Botanik (Moose, Flechten, Farne, Algen, Pilze) und zu festen und vorübergehenden Beziehung zwischen solchen Spezies in Ihren Umwelten. Besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von Flechten im urbanen Raum, der besonderen Beziehung zwischen Algen und Pilzen. Weiterhin werden Wurzelknöllchen und Mykorhizza-Beziehungen ((Pflanze x Bakterien x Pilze) vorgestellt und studiert.  Pflanzengallen, Misteln und das Zusammenwachsen zweier Pflanzen bei Pfropfungen sind weitere Beispiele für solche  innigen Beziehungen.  In Labor und Feldversuchen/Exkursionen können Kulturexperimente auf selbst gestalteten Habitaten initiiert und Versuchsanordnungen (z.B. Einsatz von Biosensorik)  konstruiert werden. Insbesondere soll eine forcierte Flechtenansiedlung an einer Gebäuderuine am Rand von Weimar in den Blick genommen werden. Projekte von Studierenden werden praktisch und theoretisch unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Engl. Beschreibung  der Lehrinhalte==&lt;br /&gt;
Relationship patterns: Artistic Research for togetherness and growth of species in their „Umwelt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artistic Research of cryptogamic botany (Moss, Lichen, Algae, Fungi, Ferns) with a special focus on transient and long-lasting interspecies connections in the environment. We are especially curious about the spreading and growth of Lichen in the urban environment of Weimar, the extraordinary relationship and merge of algae and fungi partners to form Lichen is a remarkable example of togetherness in nature. In the field, we will observe further inter-species relations and will discuss character, adaptations, and usefulness for the partners. Further examples: Mycorhizza, Nitrogen fixation plant bacteria housing projects, genetic colonization in crown Galls, mistletoe, and merges developed by grafting. On Laboratory and field experiments we will design useful habitats and experimental set up i.e introducing biosensoric for monitoring life. Projects are advised and supported individually on request.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meetings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;24.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;31.10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;14.11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
1. SYMBIOGENESIS&lt;br /&gt;
By Heather Scoville&lt;br /&gt;
(Updated on November 24, 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiogenesis is a term in evolution that relates to the cooperation between species in order to increase their survival. &lt;br /&gt;
https://www.thoughtco.com/what-is-symbiogenesis-1224708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ENDOSYMBIOTIC THEORY&lt;br /&gt;
The endosymbiotic theory, which holds that eukaryotic mitochondria and plastids arose from the engulfment and integration of a bacterium by another cell, has long been a matter of controversial debate, but growing evidence over time has led to the substantiation and universal acceptance of the theory. Recent genetic and biochemical analyses have provided detailed insights into the fundamental events that happened more than a billion years ago.&lt;br /&gt;
In 1905, Konstantin Mereschkowsky, a prominent Russian biologist, published his piece of work in “The nature and origins of chromatophores in the plant kingdom” where he proposed that the photosynthetic organelles of plants (plastids, chromatophores) originate from unicellular algae that live in a symbiotic relationship with their host cells. &lt;br /&gt;
Plastids are symbionts rather than cell organelles&lt;br /&gt;
Mereschkowsky was a leading lichenologist and his theory was inspired by his work on lichens where he had shown that lichens are symbiotic organisms composed of fungi and algae. Four years later in 1909, Mereschkowsky presented his theory of symbiogenesis according to which higher, i.e. more complex cells evolve from the symbiotic relationship between less complex ones. He came up with some astonishing conclusions: &amp;quot;Chlorophyll bodies (i.e. plastids) can grow and divide independently of the nucleus, and produce substances synthetically; in short they do not behave like organs at all, but like independent organisms and must therefore either be regarded as such or as symbionts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.biooekonomie-bw.de/en/articles/news/symbiogenesis-of-mitochondria-and-plastids&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-wird fortgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studierende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[/Sophia Amelia Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[/Cosmo Schüppel]]&lt;br /&gt;
* [[/Dahye Seo]]&lt;br /&gt;
* [[/Philine Vogelsang]]&lt;br /&gt;
* [[/Jan Muske]]&lt;br /&gt;
* [[/Betül Peker]]&lt;br /&gt;
* [[/Cindy]]&lt;br /&gt;
* [[Jenny]]&lt;br /&gt;
* [[/Lea-Marie]]&lt;br /&gt;
* [[/Jules]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:WS22]]&lt;br /&gt;
[[Category:Werkmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Fachmodul]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Personen&amp;diff=81201</id>
		<title>GMU:Personen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Personen&amp;diff=81201"/>
		<updated>2016-04-15T12:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===[[GMU:Ursula Damm|Ursula Damm]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Professorin, Prodekanin der Fakultät Medien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 304&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon:. +49 3643 / 58-3607&lt;br /&gt;
:E-Mail: ursula.damm [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.ursuladamm.de ursuladamm.de] [[:Category:Ursula Damm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Martin Schneider|Martin Schneider]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Wissenschaftlicher Mitarbeiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3872&lt;br /&gt;
:E-Mail: martin.schneider [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.bitcraftlab.com bitcraftlab.com] [[:Category:Martin Schneider]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Darsha Hewitt|Darsha Hewitt]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerische Mitarbeiterin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3871&lt;br /&gt;
:E-Mail: darsha.hewitt [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.darsha.org darsha.org] [[:Category:Darsha Hewitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Mindaugas Gapševičius|Mindaugas Gapševičius]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerischer Mitarbeiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3871&lt;br /&gt;
:E-Mail: mindaugas.gapsevicius [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.triple-double-u.com triple-double-u.com] [[:Category:Mindaugas Gapševičius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Klausfritze|Dr. Klaus Fritze]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerischer/wissenschaftlicher Mitarbeiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3871&lt;br /&gt;
:E-Mail: klaus.fritze@uni-weimar.de [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.klausfritze.de klausfritze.de] [[:Category:Klaus Fritze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Theresa Schubert|Theresa Schubert]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 305 / Marienstraße 7b, Raum 202&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 / 58-3873&lt;br /&gt;
:E-Mail: theresa.schubert-minski [ät] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://theresaschubert.org theresaschubert.org] [[:Category:Theresa Schubert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Melanie Birnschein=== &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Sekretariat&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 106&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 / 58-3805&lt;br /&gt;
:E-Mail: melanie.birnschein [aet] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Gunnar|Gunnar Green]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.thegreeneyl.com thegreeneyl.com] [[:Category:Gunnar Green]]&lt;br /&gt;
:E-Mail: gunnar.green [at] uni-weimar.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Dominique Hurth|Dominique Hurth]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.dominiquehurth.com dominiquehurth.com] [[:Category:Dominique Hurth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Lasse Scherffig|Lasse Scherffig]]===&lt;br /&gt;
:[http://lassescherffig.de lassescherffig.de] [[:Category:Lasse Scherffig]]&lt;br /&gt;
:[http://sfai.edu San Francisco Art Institute], [http://paidia-institute.org/ paidia-institute.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Max Neupert|Max Neupert]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.maxneupert.de maxneupert.de] [[:Category:Max Neupert]]&lt;br /&gt;
:Interests: Satellite Astrology, Real-Time Audiovisual Expression,&amp;lt;br&amp;gt;Immersive Media, Ditigal Artefacts and Glitches, [[Pure Data]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bernhard Hopfengärtner]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.berndhopfengaertner.net berndhopfengaertner.net] [[:Category:Bernhard Hopfengärtner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Sebastian|Sebastian Hundertmark]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.100dm.com 100dm.com] [[:Category:Sebastian Hundertmark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Mm|Michael Markert]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.audiocommander.de audiocommander.de] [[:Category:Michael Markert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ralf Becker===&lt;br /&gt;
:[http://no-surprises.de no-surprises.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micha Thies===&lt;br /&gt;
:[http://www.khm.de/~mthies khm.de/~mthies]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehraufträge ==&lt;br /&gt;
:Die Professur Gestaltung medialer Umgebungen hat an folgende Personen Lehraufträge vergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joe Davis ===&lt;br /&gt;
:[[wikipedia:Joe Davis (artist)|wikipedia article]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas Hawranke ===&lt;br /&gt;
:[http://www.thomashawranke.com thomashawranke.com ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katrin Caspar ===&lt;br /&gt;
: [[:Category:Katrin Caspar|Katrin Caspar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tom Hanke ===&lt;br /&gt;
:[[Tom Hanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Matthias Weber ===&lt;br /&gt;
:[[Matthias Weber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jochen Viehoff ===&lt;br /&gt;
:[[GMU:Workshop mit Jochen Viehoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teri Rueb ===&lt;br /&gt;
:[[Teri Rueb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liana Franke ===&lt;br /&gt;
:[http://www.kopflinie.de kopflinie.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niklas Roy ===&lt;br /&gt;
:[http://www.niklasroy.com niklasroy.com]&lt;br /&gt;
:[http://www.youtube.com/user/royrobotiks YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moritz Wehrmann ===&lt;br /&gt;
:[http://www.moritzwehrmann.com moritzwehrmann.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diana Lange ===&lt;br /&gt;
:[http://www.diana-lange.de/ diana-lange.de]&lt;br /&gt;
:[http://bauhaus.diana-lange.de/ Self-Or­ga­ni­za­tion by Design]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Genes%26Clones&amp;diff=81200</id>
		<title>GMU:Genes&amp;Clones</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Genes%26Clones&amp;diff=81200"/>
		<updated>2016-04-15T11:59:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:IMG_5931.png|thumb|left|200px|]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genes&amp;amp;Clones&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]]/[[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer:&#039;&#039; [[User:Klausfritze|Klaus Fritze]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 6 [[ECTS]], 4 [[SWS]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Date:&#039;&#039; Donnerstag 14:30 - 17:30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; [[Biolab]]Seminarroom, Marienstraße 5, second floor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; Donnerstag, 14. April&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Second meeting:&#039;&#039; Donnerstag, 21. April&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Bevor wir erklären, was praktisches wie künstlerisches Film Editing mit unserem genetischen Bauplan verbindet zunächst ein paar biologische Ausführungen und  Bemerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Dechiffrierung des genetischen Codes, mit der molekularbiologischen Erforschung von komplexen biologischen Lebenserscheinungen sowie einer neuen Disziplin der synthetischen, quasi ingenieurmässig betriebenen Biologie stehen der Öffentlichkeit und somit auch den auch den Künsten gewaltige Mengen von Biodaten und Informationsplattformen zur medialen Verfügung. Bereits greifen DIY Gruppen und Bürgerlaboratorien die teilweise verblüffend einfachen Techniken und Methoden auf, um durch &amp;quot;Biohacking&amp;quot; Fragen der Verantwortlichkeit aufzugreifen. Erfolgreiche biowissenschaftlicher Praxis setzt nicht nur reduzierte Experimente sondern auch auf komplexe Naturbeobachtung.  Die hocheffektiven Techniken ie. zur Erzeugung verbesserter Nutzpflanzen und -Tiere Phänomene wurden zuvor der Natur abgeschaut und für das Labor oder Technikum adaptiert und optimiert. Die neuen Methoden der Molekularbiologie erklären einerseits bisher geheimnisvolle Wachstums- und Entwicklungsphänomen aber werfen in der Regel mit ihren Entdeckungen noch mehr ungelöste Fragen auf und konfrontieren die Gesellschaft mit faustisch anmutenden Herausforderungen. Künstler sollten möglichst schnell und unmittelbar auf eine neue Technologie reagieren.  Beispielsweise auf die den Bakterien abgeschaute CRISPR-Cas 9 Technik. Erst diese enzymatische Methode macht es möglich, gezielt und punktgenau Veränderungen im Genomcode von Lebewesen vorzunehmen, während die alten Methoden Stecknadeln in Heuhaufen versenkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Modul bietet die Gelegenheit zu einen diskursiven wie praktischen Brückenschlag von der Biosynthetik zum klassischen Filmschnitt und der digitalen Erzeugung und Bearbeitung von Bewegtbildern. Wir wollen probieren den Film und seine Wirkung im jeweiligen Millieu seiner Rezipienten historisch und und seinen aktuellen Erweiterungen mit Methoden der Genomforschung und ihrer praktischen Anwendung zu vergleichen.&lt;br /&gt;
Aufgrund von sehr ähnlichen Vorgehensweisen und historischen Betrachtungen zielen wir mit dem Editing von DNA und Proteinen auf den Vergleich mit der wissenschaftlichen, handwerklichen wie künstlerischen Filmmontage. Es sollen Diskurse und Projekte in Umgang und Vergleich dieser beiden Medien angeregt  werden um selbstständig eigenen hybride Formate zu produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hat starke theoretische Anteile und wird von Dr. Klaus Fritze als wissenschaftlicher wie künstlerischer Mentor zusammen mit Gästen  aus dem Bereich der Filmmontage (Vaclav Harsa/Datenstrudler) und des &amp;quot;Expanded Cinema&amp;quot; durchgeführt. Praktische Versuche werden im Biolabor, im Studium der Natur sowie an Filmschnittplätzen durchgeführt. Die Lehrenden vereinen Kenntnisse in Molekular- und Mikrobiologie, wissenschaftlicher Filmmontage, neuen digitalen Film Editing Methoden sowie jeweils in Organisation von Gruppenarbeit und Projektplanung, welche sie bereits langjährig betreut und durchgeführt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorträgen, durch ein gezieltes Angebot geeigneter Medien und ein Angebot individueller Beratung erhalten die Teilnehmer Einblicke in die aktuelle, biologische Forschung und insbesondere in die rekombinante DNA Technologie. Auf die Auseinandersetzung mit dem Medium Film und Erzeugung digitaler Bild/sequenzen wird dabei immer wieder hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fokus steht jedoch eine schöpferische Auseinandersetzung der Studierenden mit moderner biologischer Praxis.  Die angewandete Methodik und Praxis soll dabei verantwortungsvoll und im gesetzlichen Rahmen gehandhabt werden.  Konkret bietet die Veranstaltung Anreize und Methodiken zur Ersinnung, Planung und Durchführung von Semester- und Abschlussarbeiten im Rahmen der künstlerischen Studiengänge an der Bauhaus-Universität und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Description==&lt;br /&gt;
It has to be shown that film editing and genetic engineering are somehow comparable in its way to transmit an specific impact in a given social or biological millieu. Synthetic biology and digital imaging although by film are the main features of our theoretical and practical teaching. The emerging progress in modern biology has an enormous impact on our dayly life and doing. For example novel DNA editing techniques like Zincfinger or CRISPR Cas9  recently came up allowing the modification of life in a way similar to the options of influencing digital images. Digital film editing in our lectures serves as a bridge to approach gene editing as a novel design tool. To understand and to critically reask novel biosynthetic techniques and to approach chances of the methods to be used as artistic media is one aim of the workshops held in Bio- and digital Bauhaus- lab alternately. Furthermore we want to initiate and support artistic research processes by the students although in individual guidance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gallery==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:IMG_5885.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5903.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5922.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5926.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5927.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5928.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5931.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:SS16]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vaclav Harsha]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Genes%26Clones&amp;diff=81198</id>
		<title>GMU:Genes&amp;Clones</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Genes%26Clones&amp;diff=81198"/>
		<updated>2016-04-15T11:58:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:IMG_5931.png|thumb|left|200px|]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genes&amp;amp;Clones&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]]/[[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer:&#039;&#039; [[Klaus Fritze|User:Klausfritze]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 6 [[ECTS]], 4 [[SWS]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Date:&#039;&#039; Donnerstag 14:30 - 17:30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; [[Biolab]]Seminarroom, Marienstraße 5, second floor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; Donnerstag, 14. April&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Second meeting:&#039;&#039; Donnerstag, 21. April&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Bevor wir erklären, was praktisches wie künstlerisches Film Editing mit unserem genetischen Bauplan verbindet zunächst ein paar biologische Ausführungen und  Bemerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Dechiffrierung des genetischen Codes, mit der molekularbiologischen Erforschung von komplexen biologischen Lebenserscheinungen sowie einer neuen Disziplin der synthetischen, quasi ingenieurmässig betriebenen Biologie stehen der Öffentlichkeit und somit auch den auch den Künsten gewaltige Mengen von Biodaten und Informationsplattformen zur medialen Verfügung. Bereits greifen DIY Gruppen und Bürgerlaboratorien die teilweise verblüffend einfachen Techniken und Methoden auf, um durch &amp;quot;Biohacking&amp;quot; Fragen der Verantwortlichkeit aufzugreifen. Erfolgreiche biowissenschaftlicher Praxis setzt nicht nur reduzierte Experimente sondern auch auf komplexe Naturbeobachtung.  Die hocheffektiven Techniken ie. zur Erzeugung verbesserter Nutzpflanzen und -Tiere Phänomene wurden zuvor der Natur abgeschaut und für das Labor oder Technikum adaptiert und optimiert. Die neuen Methoden der Molekularbiologie erklären einerseits bisher geheimnisvolle Wachstums- und Entwicklungsphänomen aber werfen in der Regel mit ihren Entdeckungen noch mehr ungelöste Fragen auf und konfrontieren die Gesellschaft mit faustisch anmutenden Herausforderungen. Künstler sollten möglichst schnell und unmittelbar auf eine neue Technologie reagieren.  Beispielsweise auf die den Bakterien abgeschaute CRISPR-Cas 9 Technik. Erst diese enzymatische Methode macht es möglich, gezielt und punktgenau Veränderungen im Genomcode von Lebewesen vorzunehmen, während die alten Methoden Stecknadeln in Heuhaufen versenkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Modul bietet die Gelegenheit zu einen diskursiven wie praktischen Brückenschlag von der Biosynthetik zum klassischen Filmschnitt und der digitalen Erzeugung und Bearbeitung von Bewegtbildern. Wir wollen probieren den Film und seine Wirkung im jeweiligen Millieu seiner Rezipienten historisch und und seinen aktuellen Erweiterungen mit Methoden der Genomforschung und ihrer praktischen Anwendung zu vergleichen.&lt;br /&gt;
Aufgrund von sehr ähnlichen Vorgehensweisen und historischen Betrachtungen zielen wir mit dem Editing von DNA und Proteinen auf den Vergleich mit der wissenschaftlichen, handwerklichen wie künstlerischen Filmmontage. Es sollen Diskurse und Projekte in Umgang und Vergleich dieser beiden Medien angeregt  werden um selbstständig eigenen hybride Formate zu produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hat starke theoretische Anteile und wird von Dr. Klaus Fritze als wissenschaftlicher wie künstlerischer Mentor zusammen mit Gästen  aus dem Bereich der Filmmontage (Vaclav Harsa/Datenstrudler) und des &amp;quot;Expanded Cinema&amp;quot; durchgeführt. Praktische Versuche werden im Biolabor, im Studium der Natur sowie an Filmschnittplätzen durchgeführt. Die Lehrenden vereinen Kenntnisse in Molekular- und Mikrobiologie, wissenschaftlicher Filmmontage, neuen digitalen Film Editing Methoden sowie jeweils in Organisation von Gruppenarbeit und Projektplanung, welche sie bereits langjährig betreut und durchgeführt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorträgen, durch ein gezieltes Angebot geeigneter Medien und ein Angebot individueller Beratung erhalten die Teilnehmer Einblicke in die aktuelle, biologische Forschung und insbesondere in die rekombinante DNA Technologie. Auf die Auseinandersetzung mit dem Medium Film und Erzeugung digitaler Bild/sequenzen wird dabei immer wieder hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fokus steht jedoch eine schöpferische Auseinandersetzung der Studierenden mit moderner biologischer Praxis.  Die angewandete Methodik und Praxis soll dabei verantwortungsvoll und im gesetzlichen Rahmen gehandhabt werden.  Konkret bietet die Veranstaltung Anreize und Methodiken zur Ersinnung, Planung und Durchführung von Semester- und Abschlussarbeiten im Rahmen der künstlerischen Studiengänge an der Bauhaus-Universität und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Description==&lt;br /&gt;
It has to be shown that film editing and genetic engineering are somehow comparable in its way to transmit an specific impact in a given social or biological millieu. Synthetic biology and digital imaging although by film are the main features of our theoretical and practical teaching. The emerging progress in modern biology has an enormous impact on our dayly life and doing. For example novel DNA editing techniques like Zincfinger or CRISPR Cas9  recently came up allowing the modification of life in a way similar to the options of influencing digital images. Digital film editing in our lectures serves as a bridge to approach gene editing as a novel design tool. To understand and to critically reask novel biosynthetic techniques and to approach chances of the methods to be used as artistic media is one aim of the workshops held in Bio- and digital Bauhaus- lab alternately. Furthermore we want to initiate and support artistic research processes by the students although in individual guidance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gallery==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:IMG_5885.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5903.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5922.png&lt;br /&gt;
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Image:IMG_5928.png&lt;br /&gt;
Image:IMG_5931.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:SS16]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klaus Fritze]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vaclav Harsha]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
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		<title>User:Klausfritze</title>
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		<updated>2016-04-15T10:33:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;User:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Klaus Fritze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Assistant at GMU / Media Environments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biologist (Dipl. pHD) Molecular Genetics; Plant Breeding; Experimental Neurology &lt;br /&gt;
address: 	Marienstraße 5&lt;br /&gt;
office: 	Room 305&lt;br /&gt;
phone: 	+49 (0)3643 / 58-3872&lt;br /&gt;
email: 	klaus.fritze@uni-weimar.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Interests:&lt;br /&gt;
Synthetic Biology; &lt;br /&gt;
Cloning and Transgenic Organismn;&lt;br /&gt;
Political and experimental Botany; &lt;br /&gt;
Communication and network concepts in nature; &lt;br /&gt;
Classical and contemporary  Art approaches connecting living nature;&lt;br /&gt;
Orders and archives of Arts and Sciences; Historic and contemporary chambers of couriosity;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Genes&amp;amp;Clones, Workmodule in Cooperation with Vaclav Harsa&lt;br /&gt;
    Individual scientific and experimental support in Art projects approaching living Organismn and Biology&lt;br /&gt;
    Supporting classes and Seminars from my Colleques Prof Ursula Damm, Mindaugas Gapševičius, Martin Schneider&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
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		<title>User:Klausfritze</title>
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		<updated>2016-04-15T10:27:40Z</updated>

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address: 	Marienstraße 5&lt;br /&gt;
office: 	Room 305&lt;br /&gt;
phone: 	+49 (0)3643 / 58-3872&lt;br /&gt;
email: 	klaus.fritze [ät] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
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Classical and contemporary  Art approaches connecting living nature;&lt;br /&gt;
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    Individual scientific and experimental support in Art projects approaching living Organismn and Biology&lt;br /&gt;
    Supporting classes and Seminars from my Colleques Prof Ursula Damm, Mindaugas Gapsicus, Martin Schneider&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2016-04-15T10:26:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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phone: 	+49 (0)3643 / 58-3872&lt;br /&gt;
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		<author><name>Klausfritze</name></author>
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		<updated>2016-04-15T10:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: Created page with &amp;quot;User:Klausfritze Dr. Klaus Fritze Ms-pixels.png Research Assistant at GMU / Media Environments address: 	Marienstraße 5 office: 	Room 305 phone: 	+49 (0)3643 / 58-3872 email: 	k...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;User:Klausfritze&lt;br /&gt;
Dr. Klaus Fritze&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Research Interests&lt;br /&gt;
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Teaching&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Genes&amp;amp;Clones, Workmodule in Cooperation with Vaclav Harsa&lt;br /&gt;
    Individual scientific and experimental support in Bio Art projects&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Personen&amp;diff=81096</id>
		<title>GMU:Personen</title>
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		<updated>2016-04-15T10:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===[[GMU:Ursula Damm|Ursula Damm]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Professorin, Prodekanin der Fakultät Medien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 304&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon:. +49 3643 / 58-3607&lt;br /&gt;
:E-Mail: ursula.damm [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.ursuladamm.de ursuladamm.de] [[:Category:Ursula Damm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Martin Schneider|Martin Schneider]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Wissenschaftlicher Mitarbeiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3872&lt;br /&gt;
:E-Mail: martin.schneider [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.bitcraftlab.com bitcraftlab.com] [[:Category:Martin Schneider]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Darsha Hewitt|Darsha Hewitt]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerische Mitarbeiterin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3871&lt;br /&gt;
:E-Mail: darsha.hewitt [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.darsha.org darsha.org] [[:Category:Darsha Hewitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Mindaugas Gapševičius|Mindaugas Gapševičius]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerischer Mitarbeiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3871&lt;br /&gt;
:E-Mail: mindaugas.gapsevicius [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.triple-double-u.com triple-double-u.com] [[:Category:Mindaugas Gapševičius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU: Dr. Klaus Fritze|Dr. Klaus Fritze]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerischer/wissenschaftlicher Mitarbeiter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 208&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 /58-3871&lt;br /&gt;
:E-Mail: klaus.fritze@uni-weimar.de [at] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://www.klausfritze.de klausfritze.de] [[:Category:Klaus Fritze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Theresa Schubert|Theresa Schubert]]===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 305 / Marienstraße 7b, Raum 202&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 / 58-3873&lt;br /&gt;
:E-Mail: theresa.schubert-minski [ät] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
:[http://theresaschubert.org theresaschubert.org] [[:Category:Theresa Schubert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Melanie Birnschein=== &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Sekretariat&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Marienstraße 5, Raum 106&lt;br /&gt;
:99423 Weimar&lt;br /&gt;
:Telefon: +49 3643 / 58-3805&lt;br /&gt;
:E-Mail: melanie.birnschein [aet] uni-weimar.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Gunnar|Gunnar Green]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.thegreeneyl.com thegreeneyl.com] [[:Category:Gunnar Green]]&lt;br /&gt;
:E-Mail: gunnar.green [at] uni-weimar.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Dominique Hurth|Dominique Hurth]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.dominiquehurth.com dominiquehurth.com] [[:Category:Dominique Hurth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Lasse Scherffig|Lasse Scherffig]]===&lt;br /&gt;
:[http://lassescherffig.de lassescherffig.de] [[:Category:Lasse Scherffig]]&lt;br /&gt;
:[http://sfai.edu San Francisco Art Institute], [http://paidia-institute.org/ paidia-institute.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[GMU:Max Neupert|Max Neupert]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.maxneupert.de maxneupert.de] [[:Category:Max Neupert]]&lt;br /&gt;
:Interests: Satellite Astrology, Real-Time Audiovisual Expression,&amp;lt;br&amp;gt;Immersive Media, Ditigal Artefacts and Glitches, [[Pure Data]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bernhard Hopfengärtner]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.berndhopfengaertner.net berndhopfengaertner.net] [[:Category:Bernhard Hopfengärtner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Sebastian|Sebastian Hundertmark]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.100dm.com 100dm.com] [[:Category:Sebastian Hundertmark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Mm|Michael Markert]]===&lt;br /&gt;
:[http://www.audiocommander.de audiocommander.de] [[:Category:Michael Markert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ralf Becker===&lt;br /&gt;
:[http://no-surprises.de no-surprises.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micha Thies===&lt;br /&gt;
:[http://www.khm.de/~mthies khm.de/~mthies]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehraufträge ==&lt;br /&gt;
:Die Professur Gestaltung medialer Umgebungen hat an folgende Personen Lehraufträge vergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joe Davis ===&lt;br /&gt;
:[[wikipedia:Joe Davis (artist)|wikipedia article]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas Hawranke ===&lt;br /&gt;
:[http://www.thomashawranke.com thomashawranke.com ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katrin Caspar ===&lt;br /&gt;
: [[:Category:Katrin Caspar|Katrin Caspar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tom Hanke ===&lt;br /&gt;
:[[Tom Hanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Matthias Weber ===&lt;br /&gt;
:[[Matthias Weber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jochen Viehoff ===&lt;br /&gt;
:[[GMU:Workshop mit Jochen Viehoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teri Rueb ===&lt;br /&gt;
:[[Teri Rueb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liana Franke ===&lt;br /&gt;
:[http://www.kopflinie.de kopflinie.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niklas Roy ===&lt;br /&gt;
:[http://www.niklasroy.com niklasroy.com]&lt;br /&gt;
:[http://www.youtube.com/user/royrobotiks YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moritz Wehrmann ===&lt;br /&gt;
:[http://www.moritzwehrmann.com moritzwehrmann.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diana Lange ===&lt;br /&gt;
:[http://www.diana-lange.de/ diana-lange.de]&lt;br /&gt;
:[http://bauhaus.diana-lange.de/ Self-Or­ga­ni­za­tion by Design]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klausfritze</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Genes%26Clones&amp;diff=81070</id>
		<title>GMU:Genes&amp;Clones</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=GMU:Genes%26Clones&amp;diff=81070"/>
		<updated>2016-04-15T09:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klausfritze: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:IMG_5931.png|thumb|left|200px|]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genes&amp;amp;Clones&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Category:Werkmodul|Werkmodul]]/[[:Category:Fachmodul|Fachmodul]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lecturer:&#039;&#039; [[Klaus Fritze]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Credits:&#039;&#039; 6 [[ECTS]], 4 [[SWS]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Date:&#039;&#039; Donnerstag 14:30 - 17:30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Venue:&#039;&#039; [[Biolab]]Seminarroom, Marienstraße 5, second floor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;First meeting:&#039;&#039; Donnerstag, 14. April&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Second meeting:&#039;&#039; Donnerstag, 21. April&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Bevor wir erklären, was praktisches wie künstlerisches Film Editing mit unserem genetischen Bauplan verbindet zunächst ein paar biologische Ausführungen und  Bemerkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Dechiffrierung des genetischen Codes, mit der molekularbiologischen Erforschung von komplexen biologischen Lebenserscheinungen sowie einer neuen Disziplin der synthetischen, quasi ingenieurmässig betriebenen Biologie stehen der Öffentlichkeit und somit auch den auch den Künsten gewaltige Mengen von Biodaten und Informationsplattformen zur medialen Verfügung. Bereits greifen DIY Gruppen und Bürgerlaboratorien die teilweise verblüffend einfachen Techniken und Methoden auf, um durch &amp;quot;Biohacking&amp;quot; Fragen der Verantwortlichkeit aufzugreifen. Erfolgreiche biowissenschaftlicher Praxis setzt nicht nur reduzierte Experimente sondern auch auf komplexe Naturbeobachtung.  Die hocheffektiven Techniken ie. zur Erzeugung verbesserter Nutzpflanzen und -Tiere Phänomene wurden zuvor der Natur abgeschaut und für das Labor oder Technikum adaptiert und optimiert. Die neuen Methoden der Molekularbiologie erklären einerseits bisher geheimnisvolle Wachstums- und Entwicklungsphänomen aber werfen in der Regel mit ihren Entdeckungen noch mehr ungelöste Fragen auf und konfrontieren die Gesellschaft mit faustisch anmutenden Herausforderungen. Künstler sollten möglichst schnell und unmittelbar auf eine neue Technologie reagieren.  Beispielsweise auf die den Bakterien abgeschaute CRISPR-Cas 9 Technik. Erst diese enzymatische Methode macht es möglich, gezielt und punktgenau Veränderungen im Genomcode von Lebewesen vorzunehmen, während die alten Methoden Stecknadeln in Heuhaufen versenkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Modul bietet die Gelegenheit zu einen diskursiven wie praktischen Brückenschlag von der Biosynthetik zum klassischen Filmschnitt und der digitalen Erzeugung und Bearbeitung von Bewegtbildern. Wir wollen probieren den Film und seine Wirkung im jeweiligen Millieu seiner Rezipienten historisch und und seinen aktuellen Erweiterungen mit Methoden der Genomforschung und ihrer praktischen Anwendung zu vergleichen.&lt;br /&gt;
Aufgrund von sehr ähnlichen Vorgehensweisen und historischen Betrachtungen zielen wir mit dem Editing von DNA und Proteinen auf den Vergleich mit der wissenschaftlichen, handwerklichen wie künstlerischen Filmmontage. Es sollen Diskurse und Projekte in Umgang und Vergleich dieser beiden Medien angeregt  werden um selbstständig eigenen hybride Formate zu produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hat starke theoretische Anteile und wird von Dr. Klaus Fritze als wissenschaftlicher wie künstlerischer Mentor zusammen mit Gästen  aus dem Bereich der Filmmontage (Vaclav Harsa/Datenstrudler) und des &amp;quot;Expanded Cinema&amp;quot; durchgeführt. Praktische Versuche werden im Biolabor, im Studium der Natur sowie an Filmschnittplätzen durchgeführt. Die Lehrenden vereinen Kenntnisse in Molekular- und Mikrobiologie, wissenschaftlicher Filmmontage, neuen digitalen Film Editing Methoden sowie jeweils in Organisation von Gruppenarbeit und Projektplanung, welche sie bereits langjährig betreut und durchgeführt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorträgen, durch ein gezieltes Angebot geeigneter Medien und ein Angebot individueller Beratung erhalten die Teilnehmer Einblicke in die aktuelle, biologische Forschung und insbesondere in die rekombinante DNA Technologie. Auf die Auseinandersetzung mit dem Medium Film und Erzeugung digitaler Bild/sequenzen wird dabei immer wieder hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fokus steht jedoch eine schöpferische Auseinandersetzung der Studierenden mit moderner biologischer Praxis.  Die angewandete Methodik und Praxis soll dabei verantwortungsvoll und im gesetzlichen Rahmen gehandhabt werden.  Konkret bietet die Veranstaltung Anreize und Methodiken zur Ersinnung, Planung und Durchführung von Semester- und Abschlussarbeiten im Rahmen der künstlerischen Studiengänge an der Bauhaus-Universität und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Description==&lt;br /&gt;
It has to be shown that film editing and genetic engineering are somehow comparable in its way to transmit an specific impact in a given social or biological millieu. Synthetic biology and digital imaging although by film are the main features of our theoretical and practical teaching. The emerging progress in modern biology has an enormous impact on our dayly life and doing. For example novel DNA editing techniques like Zincfinger or CRISPR Cas9  recently came up allowing the modification of life in a way similar to the options of influencing digital images. Digital film editing in our lectures serves as a bridge to approach gene editing as a novel design tool. To understand and to critically reask novel biosynthetic techniques and to approach chances of the methods to be used as artistic media is one aim of the workshops held in Bio- and digital Bauhaus- lab alternately. Furthermore we want to initiate and support artistic research processes by the students although in individual guidance.&lt;br /&gt;
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==Gallery==&lt;br /&gt;
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[[Category:SS16]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Klausfritze</name></author>
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