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	<title>Medien Wiki - User contributions [en]</title>
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		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=27002</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
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		<updated>2011-05-11T09:57:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Kerze, Pflug und Brücke im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschulsportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:Repeatkerzefinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version der Kerze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:repeatpflugbrücke.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version Pflug+Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; [[File:Repeatkopfstandfinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version des Kopfstandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=27001</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=27001"/>
		<updated>2011-05-11T09:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Kerze, Pflug und Brücke im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschulsportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:Repeatkerzefinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version der Kerze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:repeatpflugbrücke.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version Pflug+Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; [[File:Repeatkopfstandfinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version des Kopfstandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26880</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26880"/>
		<updated>2011-05-04T12:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:Repeatkerzefinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version der Kerze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:repeatpflugbrücke.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version Pflug+Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; [[File:Repeatkopfstandfinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version des Kopfstandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26876</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26876"/>
		<updated>2011-05-04T11:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:Repeatkerzefinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version der Kerze&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; [[File:repeatpflugbrücke.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version Pflug+Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; [[File:Repeatkopfstandfinale.jpg |200px]]&lt;br /&gt;
finale Version des Kopfstandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeatkopfstandfinale.jpg |finale Version des Kopfstandes &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatkerzefinale.jpg |finale Version der Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatpflugbrücke.jpg |finale Version Pflug+Brücke &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeatkerzefinale.jpg&amp;diff=26872</id>
		<title>File:Repeatkerzefinale.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeatkerzefinale.jpg&amp;diff=26872"/>
		<updated>2011-05-04T11:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: uploaded a new version of &amp;amp;quot;File:Repeatkerzefinale.jpg&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26871</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26871"/>
		<updated>2011-05-04T11:24:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeatkopfstandfinale.jpg |finale Version des Kopfstandes &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatkerzefinale.jpg |finale Version der Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatpflugbrücke.jpg |finale Version Pflug+Brücke &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26870</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26870"/>
		<updated>2011-05-04T11:22:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeatkopfstandfinale.jpg |finale Version des Kopfstandes &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatkerzefinale.jpg |finale Version der Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatpflugbrücke.jpg |finale Version Pflug+Brücke &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26869</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26869"/>
		<updated>2011-05-04T11:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeatkopfstandfinale.jpg |finale Version des Kopfstandes &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:repeatkerzefinale.jpg |finale Version der Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatPflugBrücke.jpg |finale Version Pflug+Brücke &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeatkerzefinale.jpg&amp;diff=26868</id>
		<title>File:Repeatkerzefinale.jpg</title>
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		<updated>2011-05-04T11:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeatpflugbr%C3%BCcke.jpg&amp;diff=26867</id>
		<title>File:Repeatpflugbrücke.jpg</title>
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		<updated>2011-05-04T11:14:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: uploaded a new version of &amp;amp;quot;File:Repeatpflugbrücke.jpg&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeatpflugbr%C3%BCcke.jpg&amp;diff=26866</id>
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		<updated>2011-05-04T11:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeatkopfstandfinale.jpg&amp;diff=26865</id>
		<title>File:Repeatkopfstandfinale.jpg</title>
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		<updated>2011-05-04T11:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26863</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26863"/>
		<updated>2011-05-04T10:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstandfinale.jpg |finale Version des Kopfstandes &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerzefinale.jpg |finale Version der Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatPflugBrücke.jpg |finale Version Pflug+Brücke &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26859</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26859"/>
		<updated>2011-05-04T10:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |finale Version des Kopfstandes &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |finale Version der Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26856</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26856"/>
		<updated>2011-05-04T09:54:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23255013|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26840</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26840"/>
		<updated>2011-05-03T18:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26839</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
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		<updated>2011-05-03T18:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Die Kerze im Übungsprozess  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Der Kopfstand im Übungsprozess &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26745</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26745"/>
		<updated>2011-05-02T22:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26744</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26744"/>
		<updated>2011-05-02T22:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze |300px &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand |300x &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26743</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26743"/>
		<updated>2011-05-02T22:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:RepeatDaumenkino.jpg&amp;diff=26742</id>
		<title>File:RepeatDaumenkino.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:RepeatDaumenkino.jpg&amp;diff=26742"/>
		<updated>2011-05-02T22:24:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26741</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26741"/>
		<updated>2011-05-02T22:20:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26740</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26740"/>
		<updated>2011-05-02T22:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:RepeatDaumenkino.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Stattdessen habe ich eigene Darstellungsmöglichkeiten in Form der oben gezeigten Übungsreihe und verschiedener Daumenkinos entwickelt. &lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26735</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26735"/>
		<updated>2011-05-02T21:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand&lt;br /&gt;
File:RepeatDaumenkino.jpg |Daumenkino Yoga-Kopfstand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:RepeatDaumenkino.JPG&amp;diff=26736</id>
		<title>File:RepeatDaumenkino.JPG</title>
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		<updated>2011-05-02T21:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26734</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26734"/>
		<updated>2011-05-02T21:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Die Kunst des Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.jpg |Übungsfolge Kerze&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.jpg |Yoga-Kopfstand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26733</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26733"/>
		<updated>2011-05-02T21:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RepeatKerPfluBrue.JPG&lt;br /&gt;
File:RepeatKopfstand.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:RepeatKopfstand.jpg&amp;diff=26732</id>
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		<updated>2011-05-02T21:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:RepeatKerPfluBrue.jpg&amp;diff=26731</id>
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		<updated>2011-05-02T21:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten&amp;diff=26730</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten</title>
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		<updated>2011-05-02T21:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge|Übungs-Dinge]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Schildermalerei&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter detail1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter kasten1.jpg&lt;br /&gt;
File:Schilder schluetter uebersicht1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, empfinde ich als besonders wichtig im künstlerischen Umgang mit Materialien. Der Prozess, der für mich daher in diesem Kurs im Vordergrund stand, war das Schildermalen – meinen Weg zum fertigen Schild möchte ich auf künstlerische Art und Weise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl eher ein amerikanischer Trend, Schilder noch von Hand zu malen. Viele Kunden dort schätzen deren überraschende und umso wirkungsvolleren Designs, ihre prägnanten Aufschriften, die schon aufgrund des Platzmangels auf einem Schild „auf den Punkt“ sein müssen. Mein großes Vorbild ist der in San Francisco lebende Jeff Canham. Seine typografischen Kompositionen schaffen es nicht nur an Ladenfassaden sondern auch in Galerien. Beeindruckend finde ich, wie er seine Fertigkeiten auch auf andere Objekte, wie zum Beispiel seine bemalten Vogelhäuschen, überträgt und sie in Workshops weitergibt. Angeregt durch sein Gesamtwerk sollten meine Studien mehrere Schilder umfassen, die mit einer Farb- und Typografieauswahl eine Gesamtkompsition zum Thema ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Berlin lebende Chantal Labinski, die auch für Christine Hill Schilder malte, half mir in Sachen Materialien und Vorgehen. Daraufhin besorgte ich mir alle nötigen Materialien, wie MDF-Platten, Airbrushfarbe, Pinsel, Gesso und baute mir dazu eine Box, die alle Werkzeuge vereinen sollte. Die Schilder sollten nicht nur reines Übungsobjekt sein, sondern auch visuell mit dem Thema korrespondieren. Ich suchte nach Werbeschildern aus den 50-er bis 70-er Jahren, die eine besondere Qualität und Motivation vermittelten. Darunter der „Wunderbare“ Jakobs-Kaffee von 1961 oder die Schuhpflege von Eg-Gü, die 1969 mit „Glänzend, wie Ihre Laune“ beworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine gründlichen Vorbereitungen mit Werkzeugbox und extra angefertigten Berichtsheft dienten mir als Motivation, meine Sache besonders gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komponierte Typografie und Farben der Schilder digital und druckte mir eine Schwarz-Weiß-Vorlage der Werbesprüche aus, die ich dann mit Durchschreibepapier auf die bereits vorgestrichene Hintergrundfarbe mit einem spitzen Bleistift übertrug. Die Malvorlage, die daraus entstand, war sehr genau, bereitete sie mir jedoch auch Schwierigkeiten. Zu stark durchgedrückt, vermischte sich die Carbonbeschichtung mit der dünnen Airbrushfarbe zu unschönen Rändern, die mehr als einmal übermalt werden mussten. Bei dem Versuch weniger starke Pausen zu erstellen, waren manche Silhouetten so schwach, dass ich die Schrift fast frei malen musste. Dabei zeigte sich, dass ich einige Schwünge der filigranen Schriften schon gut verinnerlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Chantall empfohlene Airbrushfarbe ließ sich zu großen Teilen sehr gut mischen und auftragen. Ihren Tipp, einen „Schlepper“-Pinsel zu verwenden, der eine besonders lange Spitze hat, war für meine Schildermal-Anfänge jedoch nicht nützlich. Ich spürte, dass meine Hand durch die ernorme Pinsellänge immer mehr zitterte und verlor bald die Kontrolle darüber, in den vorgezeichneten Linien zu bleiben. Mit einem sehr feinen Synthetikpinsel für Kinder erreichte ich die besten Ergebnisse. Nach jedem gefertigten Schild trug ich meine Erfahrungen und verwendeten Materialien in mein Berichtsheft ein und stempelte das aktuelle Datum hinein, was für mich so etwas wie einen offiziellen Abschluss bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sprüche auf den Schildern beeinflussten auch meinen Übungsverlauf. So legte ich nach dem „Mach mal Pause“-Schild eine Kaffeepause ein und das „Nichts ist unmöglich“-Schild hatte nicht den kleinsten Fehler – mein individuelles Leistungsmaximum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schriften, in denen ich die Schilder typografisch gestaltete, erwiesen sich als unterschiedlich schwer nachzuzeichnen. Während ich bei den zwei geschwungenen Varianten gut aus dem Handgelenk heraus die Konturen nachempfinden konnte, war die gerade DIN-Schrift eine Herausforderung. Um ihren Charakter richtig darzustellen, mussten alle Buchstaben gleich breit sein und besonders gerade. Jede Abweichung vom Original fiel sofort ins Auge. Ich versuchte gerade bei diesen Schildern, viel nachzubessern, wobei man auch diese Verbesserungen am Ende noch wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komposition aller Schilder zusammen mit den wichtigsten Werkzeugen stellt kein Gesellenstück dar, vielmehr einen Querschnitt des gesamten Übungsverlaufs. Als Resultat fühle ich mich im Vergleich zu Jeff Canham wie jemand, der Malen nach Zahlen betreibt. Jedoch fühle ich mich mit meiner Technik, Schilder zu malen jetzt sicher und auch meine Wahrnehmung hat sich in sofern verändert, dass ich dadurch intensiv über eine Komposition nachdenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:pauline|Pauline Schlesier]] – &#039;&#039;Das ABC des Siebdrucks&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich schon immer lernen wollte, ist Siebdruck. Ich finde es einfach faszinierend wie man mit &amp;quot;wenig&amp;quot; Aufwand schöne und vorallem viele Drucke machen kann. &lt;br /&gt;
Wenn man einmal den Dreh raus hat, geht das alles auch relativ flott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://blog.orakley.de/2010/07/how-to-screenprint/ Hier gibts eine kleine Anleitung von mir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Siebdrucken zu können muss man ersteinmal Motive erstellen, die man dann schwarz auf eine Folie druckt, um dann das Sieb zu belichten.&lt;br /&gt;
Ich hab mich für das ABC entschieden, welches ich mithilfe von Tieren darstelle - eine allseits beliebte Wahl. &lt;br /&gt;
Meine Buchstaben sollen aber nicht sofort erkennbar sein, da ich das nicht hübsch finde. Ich möchte einen Gehirnknoten verursachen bevor jemand den Buchstaben sieht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;m8Kkb0xc1Gg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;3uLDKptaElE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;CAiDNskmwIU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;lAnVal9yN1I&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;XOESUj-CQNQ&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;yoVN-NjoSsI&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;mAyyJo2uVlg&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hu_-Zh5mDe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;5_YcQrWPZn8&amp;lt;/videoflash&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;hQ20RoUT5G8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;aU5bdA547i0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;K44w8ANkO-4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;w8Bs-HkXhpo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;KKzqipEiZW0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;60tE77_d3nU&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;kyvJ1FCSSY8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;q-c4rljSogs&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;fO0rnjda8L8&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AkIy8-MLQe4&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;VbkkUZPoSFk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;wRz0BEQn_fo&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;ZoDnexSytC0&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;AmQ9UFpRsIM&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;nmQ6EuYlZWA&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;x7T74feOEVk&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;xJ5bW-AZEHI&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die ersten 16 Motive solange gedruckt bis ich sie perfekt fande.&lt;br /&gt;
Manchmal ging das schneller manchmal hat das gedauert. Bei manchen hatte ich einfach Spaß daran zu drucken. &lt;br /&gt;
Das sind die Gründe wür die sehr unterschiedlichen Druckanzahlen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck.jpg|a: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck2.jpg | b: 16 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck3.jpg | c: 10 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck4.jpg | d: 9 mal| 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck5.jpg | e: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck6.jpg | f: 17 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck7.jpg | h: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck8.jpg | i: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck9.jpg | j: 4 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck10.jpg | k: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck11.jpg | l: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck12.jpg | m: 14 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck13.jpg | n: 12 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck14.jpg | o: 3 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck15.jpg | p: 11 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
[[File:PSchlesier_Druck16.jpg | q: 8 mal | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;troubleshooting: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem, welches ist hatte war mit meinen Farben. Denn die Qualitäten der Farben waren extrem unterschiedlich. So was das Lila zum Beispiel sehr flüssig und konnte nur in einer Verbindung mit einer anderen Farbe genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Braun hingegen konnte ich nicht einmal mit einer anderen Farbe brauchbar machen, denn wenn man die Konsistenz dieser Farbe beschreiben müsste, würde man alle adjektive nutzen müssten, die schleimig und gallertartig bedeuten, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Problem haben mir die Rahmen selbst gemacht. Ich habe nämlich eine etwas zu grobe Gaze genommen. Aus diesem Grund sind die Motive an den Kanten sehr ausgefranzt auf Papier. Bei Stoff hingegen sind die Kanten glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Giraffe ist mir die Beschichtung extrem abhanden gekommen. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber ich konnte die Schicht mühelos von der Gaze abziehen. Ich werde da hundertprozentig einen weiteren Versuch starten, dieses Sieb perfekt zu belichten.&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich bis zur Ausstellung der Objekte zum Mediengang die restlichen Rahmen belichten und Probesiebdrucken.&lt;br /&gt;
Ich muss mir auch beim nächten Mal eine Möglichkeit suchen, dass ich aufrecht Siebdrucken kann, damit ich nicht wieder eine Woche lang mit chronischen Rückenschmerzen durchs Leben gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schitte der Sieberstellung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_08.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_04.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_09.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_03.jpg|300px|Meine Belichtungslampe]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_21.jpg|300px|die Motive auf Folie ausgedruckt]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_20.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige fertige Siebe. Bereit zum Drucken! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_01.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_02.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_16.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_19.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_22.jpg |300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_26.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch ein spiegelverkehrt belichtetes Sieb wieder retten, indem man die Gaze abmacht und neu auf den Rahmen aufzieht. Natürlich sehr vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_05.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_07.jpg | 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kaputte Giraffensieb: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_17.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_18.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es aus, wenn ich drucke, Farbenmische und Drucke trocknen lasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_11.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_27.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_28.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_33.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_10.jpg| 300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_25.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_30.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_31.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_32.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_23.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_24.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_29.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige fertige T-Shirt-drucke.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_12.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_13.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_14.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[file:PSchlesier_ABC_15.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:migu1567|Tina Konscholky]] –&#039;&#039;Wort zum Sonntag&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Blockflöte, Akkordeon oder Mundharmonika- ein Instrument spielen zu können, erfordert Willensstärke, Disziplin und vor allem viel Übung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich authentische Musiker, die ihr Instrument beherrschen, findet man in der geradezu überfüllten Plastikmusikwelt nur noch selten. Eine der wenigen Bands, die für ihre Musik selbst zu Gitarre und co. greifen anstatt es dem Tonmeister überlassen, sind die toten Hosen.  Sie gehören zu der Generation, die sich das Spielen ihrer Instrumente noch selbst beigebracht hat- mit Erfolg. Fasziniert vom Ergebnis ihres learning-by-doing Konzepts entschloss ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ohne Vorkenntnisse versuchte ich, das „Wort zum Sonntag“, eines der melodisch und textlich wahrscheinlich besten Lieder der toten Hosen, auf Akustikgitarre zu lernen. Wunde Finger, ein Besuch bei einer Gitarrenlehrerin und der ein oder andere Wutanfall blieben mir dabei nicht erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand es als wichtig, mir einen Trainingsplatz einzurichten, um eine gewisse Übungsatmosphäre aufzubauen. Jede Übungseinheit wurde also mit dem Aufbau dieses Settings begonnen, und mit dessen Abbau beendet. Es ist mit der Zeit zu einem Ritual geworden, das mich auf das Üben eingestimmt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting2.jpg&lt;br /&gt;
File:REPEAT Tina Konscholky setting1.jpg&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT Noten.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein selbst erstellter  Trainingsplan  half mir, regelmäßig zu üben. Sonntags wurde die Trainingseinheit per Kamera und Audioaufnahmegerät aufgenommen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die Aufzeichnungsweise habe ich mit der Zeit immer wieder überarbeitet, um vor allem die Audioaufnahmen zu verbessern. Besonders bei den anfänglichen Aufnahmen störte ein permanentes Rauschen und das Schnarren der Gitarre. Mit einem anderen Audioaufnahmegerät und entsprechenden Einstellungen konnte ich beide Störfaktoren minimieren. Auch die Kameraeinstellungen habe ich variiert, um für das Endprojekt abwechslungsreiche Aufnahmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT KameraGitarre.JPG&lt;br /&gt;
File:Tina Konscholky REPEAT AudiogerätGitarre.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endprodukt ist ein Video, welches verschiedene Übungseinheiten zusammenfasst und das Endergebnis zeigt. Ich habe mich letztendlich für eine audiovisuelle Darstellungsform entschieden, da ich alleinige Audioaufnahmen als wenig aussägekräftig empfand. Zudem ist es mir durch die verschiedenen, gleichzeitigen Aufnahmen möglich, die Wiederholung des Spielens  zu verdeutlichen und die Vielzahl der dabei entstehenden Gitarrenklänge widerzuspiegeln. &lt;br /&gt;
Es sind viele einzelne Übungsprozesse, die schließlich zur  finalen Leistung führen- genau das wollte ich auch im Video widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=youtube&amp;gt;eoMyvgGMpdE&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Kleine Peking-Form&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku2.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku3.jpg&lt;br /&gt;
File:Videostandbild Doku4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Anfang des Semesters die innere Kampf- und Bewegungskunst des Tai Chi Chuan (in Deutschland auch Chinesisches Schattenboxen genannt) als Übungsthema ausgesucht. Ziel dabei ist es, durch festgelegte Bewegungsabläufe innere Ruhe und Entspannung zu finden, jedoch nicht in einen Trancezustand zu verfallen, sondern bei wachem Bewusstsein den eigenen Körper zu spüren und ganz bewusst zu kontrollieren. Es geht nicht um Kraftanwendung. Die Bewegungen werden so langsam wie möglich ausgeführt, damit man sich genau auf die anzuspannende Körperpartie konzentrieren kann. Ob man dabei an so etwas wie einen inneren Energiefluss glaubt, ist für die körperlichen und geistigen Effekte zunächst nebensächlich. Auch auf die millimetergenaue Ausführung der Bewegungen kommt es nicht an, die Entwicklung eines eigenen Stils ist durchaus in Ordnung. Mir war es von Anfang an wichtig, mich innerlich weiterzuentwickeln und mir damit eine positivere Einstellung zu meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Grundlagen des Tai Chi Chuan unter professioneller Betreuung zu erlernen, habe ich über das Semester einen Kurs des Universitäts-Sportzentrums besucht. Darin standen neben den eigentlichen Tai-Chi-Bewegungen auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen auf dem Plan. Nach und nach haben wir die so genannte Kleine Peking-Form einstudiert, die aus 10 so genannten Bildern besteht. Im entstandenen Video führe ich diese Kleine Form vor. Wie aber das eigentliche Übungsziel, den Entspannungseffekt, dokumentieren? Das blieb längere Zeit eine offene Frage, denn auch ein erfüllter Übungsplan kann etwas so Subjektives natürlich schlecht wiedergeben. Es ergab sich allerdings, dass mir jemand zu Hause beim Üben zusah und sich dazu äußerte. Ich begann, die ersten von mir beherrschten Bilder vor verschiedenen Personen vorzuführen. Ohne Ausnahme bekam ich mündliches, meist abwertendes oder Unverständnis zeigendes Feedback. Natürlich beeinflusste das meinen inneren Zustand negativ. Wer kann schon ruhig werden, wenn er ausgelacht wird? Da es aber genau diese Art von äußeren Stressfaktoren war, der ich schließlich mit mehr Ruhe begegnen wollte, bot es sich an, sie in mein Projekt aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video sind nun einige der gesammelten Original-Kommentare als Untertitel enthalten, die die Bewegungen kommentieren. Die Demonstration der Kleinen Form habe ich im Fotostudio im Hochformat aufgenommen, um einen Porträtcharakter zu erhalten. Der Audiokommentar wiederholt ähnlich einem Mantra die zehn Grundsätze des Tai Chi Chuan, an die man sich halten sollte, um den richtigen Fluss der Bewegungen zu finden. Untertitel und Kommentar führen so eine Art Dialog und symbolisieren den Wettstreit an Gefühlen, den ich als Übender zu verarbeiten habe. Das Video zeigt die Anfänge einer Suche nach einem Weg, der weder im völligen Ignorieren der Außenwelt noch der totalen Verunsicherung durch die Sanktionen der Zuschauer endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier das fertige Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=vimeo&amp;gt;21770941|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[Niclas Ruge]] –&#039;&#039;Kickflip&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;DOKUMENTATION&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kickflip1.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip2.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip3.JPG&lt;br /&gt;
File:Kickflip4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repeat until Kickflip &lt;br /&gt;
Man nehme ein Skateboard und katapultiere sich und das Board, durch einen Tritt (Kick) auf das hintere Ende, in die Luft. Jetzt ziehe man den forderen Fuß seitlich nach außen über das Skateboard, so das es sich in der Luft 360 Grad um die Längsachse dreht ( Flip). Zu guter letzt lande man mit beiden Füßen wieder sicher auf dem Skateboard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze nennt sich Kickflip und wurde irgendwann in den 80ern von Skatergott Rodney Mullen erfunden. Bis heute ist dieser Trick einer der fiesesten und schwerst zu erlerneden Tricks im Rollbrettfahren fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Selbstexperiment wollte ich herausfinden ob es möglich ist, diesen Trick innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten zu erlernen und wenn ja wie viele Versuche ich dafür bräuchte?  Dazu sei angemerkt, dass ich  zwar seit zwei Jahren ein Skateboard besitze, es bis jetzt aber nur dafür genutz habe um gelegentlich  in den Sommermonaten  durch die Stadt zu cruisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigens für dieses Projekt habe ich in meinem Keller eine Art kleines &amp;quot;Labor&amp;quot; eingerichtet.Dazu habe ich die Hälfte des Kellers inklusive Fußboden weiß gestrichen.Zur Laboraustattung gehörten fünf 400W Strahler, eine Plexiglasscheibe mit eingefräßtem Loch hinter der sich die Kamera befand, ein Kamerastativ, ein weißes Skateboard und ganz wichtig eine weiße Laborhose die während des Experimentes getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch das zu machen was &amp;quot;the creepy voice in the Sky defines as Kickflip&amp;quot; (Melvin the Nerd), wurde  via Videokamera aus ständig gleicher Perspektive aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten des Experiments verfiel ich in einen wahren Kickflip-Rausch.Die Motivationskurve stieg unaufhaltsam, was vor Allem daran lag, dass ich in jeder Session Fortschritte machte. Die Videoaufnahmen benutzte ich anschließend zur Analyse meiner Technik. Nach zwei-einhalb Monaten kam dann die große Wende. Ich hatte die Mechanik des Kickflips inzwischen verstanden und verinnerlicht, Kicken, Flippen - kein Ding, ...nur das Landen wollte einfach nicht klappen. Mein Problem hatte sogar einen Namen : frontfoot landing , oder anders gesagt, ich landete stets nur mit dem vorderen Fuß wieder auf dem Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens jetzt dämmerte mir die eigentliche Schwierigkeit des Kickflips: &amp;quot;Die Landung!&amp;quot; Die Kommentare anderer Skater zu meinem Projekt, &amp;quot;und stehst du schon mit einem Fuss drauf?&amp;quot;, schienen auf einmal Sinn zu machen. Front oder backfoot landing, tausende youtube Videos bescheinigten mir das ich nicht der Einzige war, bei dem es an genau dieser Stelle Schwierigkeiten gab. Das eigentliche Problem hierbei ist weniger physischer noch technischer, sondern psychischer Natur. Die Angst vor einer unsanften Landung ist unterbewusst so stark manifestiert, dass ein Bein, wie ferngesteuert automatisch den Kontakt zum Boden und somit einen sicheren Stand sucht. Es galt also nicht die Technik zu verbessern, sondern  die eignenen Reflexe zum Selbtschutz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hartnäckig Reflexe ausgeprägt sein können musste ich in den nächsten Wochen festellen. Das Training wurde verbissener, die Motivation sank, scheinbar war hier einfach kein weiterkommen. Genervt schmiß ich das Skateboard für zwei Wochen in die Ecke, bevor ich es erneut versuchte. Jetzt offenbarte sich mir die zweite, große Hürde des Kickflips. Der Kickflip ist einer der wenigen Tricks, neben dem Ollie, der ohne ständige Praxis schnell wieder verlernt wird. Selbst erfahrene Skater müssen sich diesen Trick nach Abstinenz erneut beibringen, nur das es schneller geht als bei einem Anfänger. Zwei Wochen des Nichtübens haben bei mir gereicht um in meinem &amp;quot;Labor&amp;quot; zu stehen und das Gefühl zu haben, wieder bei null anfangen zu müssen.Deprimiert und zähneknirschend, den Gedanken im Kopf nie wieder Skateboard fahren zu wollen, versuchte ich mich in den nächsten Wochen wieder zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem ich bereits war. Da selbst das, aufgrund mangelnder Motivation, nur mäßig klappen wollte beschloss ich nach insgesamt über 2000 Versuchen das Handtuch zu werfen.                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt to the Kickflip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[user:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Process Processing&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Processing ist eine javabasierte Open Source-Programmiersprache, die von Ben Fry und Casey Reas am MIT initiiert wurde. Sie richtet sich aufgrund ihrer simplen Anwendung für Anfänger. Außerdem ist diese objektorientierte Sprache durch ihrern Schwerpunkt auf der Programmierung von visuellen Effekten besonders für Grafiker und Künstler geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund habe ich Processing für mein Vorhaben ausgewählt, mich mit generativer Gestaltung zu beschäftigen. Vor allem die Erstellung von Informationsvisualisierungen mit dieser Designmethode hat mich aufgrund meines schon länger währenden Interesses an Datengraphiken fasziniert. Der Fachkurs bot mir die Möglichkeit, Processing zu lernen und durch das Lernen und Üben Material zu sammeln, welches ich mit Processing wiederum zu Informationsvisualisierungen verarbeiten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Material setzt sich zusammen aus den direkten Produkte des Übens wie Programmcodes und generierte Ergebnisse, sowie meinenen Reflektionen kurz nach dem Üben, welche ich in einem Fragebogen gesammelt habe. Wichtig war mir die Konsequenz dieser Datenerhebungsmethode: Um ein vergleichbares Abbild meines Übens von Oktober bis Februar zu bekommen, war es sinnvoll, am Anfang des Übungsprozesses dieselben Daten zu erheben wie am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://http://charlot.comuv.com/ Meine Dokumentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[user:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Die Kunst des Yoga&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Yoga Kopfstand.JPG |&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Yoga Kerze Pflug Brücke.JPG |Kerze Pflug Brücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repeat Until_Yoga: In einer Leistungsgesellschaft sind Fähigkeiten zu erlernen und auszuprägen, die Erfolge versprechen, aber auch solche Fähigkeiten, die es ermöglichen, die dafür nötigen Ressourcen aufzubringen und immer wieder zu regenerieren. Dazu gehört u.a. eine aktive Freizeitgestaltung in Form verschiedener Sportarten, sowie Maßnahmen, die das Wohlbefinden steigern und unter dem Begriff Wellness zusammengefasst werden können. Auch die Kunst des Yoga wurde längst von der Wellness-Welle erfasst und findet sich seitdem in zahlreichen Variationen wieder. Ursprünglich ist Yoga jedoch ein aus Indien stammendes und über 5000 Jahre altes Übungssystem für Körper und Geist. Man unterscheidet vor allem vor allem das Hatha-Yoga und das Yoga der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkmodul Repeat until habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Übungen des Hatha-Yoga zu erlernen. Zu meiner Motivation und vor allem zur Kontrolle der korrekten Ausführung der Übungen, war es mir wichtig, unter professioneller Anleitung zu üben. Dazu besuchte ich jeden Dienstag den vom Hochschul-sportzentrum angebotenen Kurs. Zum individuellen Üben diente mir das Yoga-Buch von Kareen Zebroff. Als Übungsgegenstand verwendete ich eine Yoga-Matte und zur Unterstützung der ersten Übungen auch ein Kissen zum Ablegen meiner Füße (s.a. Übung des Pfluges)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga zeichnet sich durch seine gezielten Körperübungen, sogenannte Asanas aus, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es gibt beispielsweise  bestimmte Übungen gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen. Die Übungen werden langsam und nur so weit, wie es sich noch angenehm anfühlt, ausgeführt. Mit der Zeit, kann man immer länger in den Asanas verharren und dabei entspannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kontinuierlichen Wiederholung und Dokumentation meines Fortschrittes, wählte ich zwei Übungen aus: den Yoga-Kopfstand und die Übungsfolge Kerze-Pflug-Brücke. Diese nahm ich mit einer Kamera aus gleichbleibender Perspektive vor der weißen Wand eines Atelierraumes auf. Die ersten Aufnahmen entstanden abends bei künstlichem Scheinwerferlicht. In diesen Aufnahmen begleitete mich leider stets ein Schatten. Für die abschließenden Aufnahmen, aus denen auch das Daumenkino entstand, wählte ich schließlich Tageslicht und der Schatten war verschwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana) gilt als eine der schwierigsten Yoga-Stellungen, die erst nach mehrmaligem Üben komplett ausgeführt werden sollte. Zuvor müssen Nacken- und Armmuskulatur an das Gewicht des Körpers gewöhnt werden. Ich habe es in diesem Semester schließlich geschafft, den Kopfstand ca. 1 Minute ohne Probleme zu halten. Zur optimalen Wirkung wird eine Yoga-Übung stets mit ihrer Gegenstellung ausgeführt. In diesem Fall diente mir die sogenannte Stellung des Kindes (Garbhasana bzw. Virasana-Variation) als ausgleichende Vorwärtsbeuge zum Kopfstand. Außerdem wiederholte ich kontinuierlich die Übung der Kerze bzw. des Schulterstandes (Sarvangasana) in Form einer Übungsfolge mit dem Pflug (Halasana) und der Brücke (Sethu Bandhasana) als Gegenstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Dokumentation unternehme ich den Versuch, einen Fortschritt bei der Wiederholung der ausgewählten Yoga-Übungen darzustellen bzw. im Vorher-/Nacher-Vergleich Differenzen aufzuzeigen. Beim Üben ging es mir natürlich auch um eine Verbesserung. In der Perfektion der Lehrbuchabbildung beherrsche ich sie jedoch noch nicht. Mit der Zeit fielen mir die Übungen leichter und ihr entspannender und meditativer Effekt rückte immer mehr in den Vordergrund. Im Sinne von Repeat until, habe ich in diesem Semester einen Trainingsstand erreicht, auf den es sich auch weiterhin aufzubauen lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;videoflash type=&amp;quot;vimeo&amp;quot;&amp;gt;23169718|400|300&amp;lt;/videoflash&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
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		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/Links</title>
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		<updated>2010-12-07T21:21:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Learner-Zeichen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==KünstlerInnen und deren Projekte im Kontext von Wiederholung, Übung und Ausdauer==&lt;br /&gt;
*[http://www.reinigungsgesellschaft.de/projekte/_2006/bin_beschaeftigt_de.htm &#039;&#039;&#039;Reinigungsgesellschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;WORK OUT - Erzeuge deinen eigenen Strom&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;amp;tbs=isch%3A1&amp;amp;sa=1&amp;amp;q=tehching+hsieh+year&amp;amp;aq=f&amp;amp;aqi=&amp;amp;aql=&amp;amp;oq=&amp;amp;gs_rfai= &#039;&#039;&#039;Tehching Hsieh&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;One Year Performances&#039;&#039;, Google-Bildersuche&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20date&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Date paintings&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20i%20got%20up&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;I got up at&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20i%20am%20still%20alife&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;I am still alive&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.ladaproject.com/artists/antallakner/ &#039;&#039;&#039;Antal Lakner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;INERS -- Passive Working Devices&#039;&#039; bei Ladaproject]&lt;br /&gt;
*[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/995702/Marina+Abramovic+im+MoMA+New+York  &#039;&#039;&#039;Marina Abramovic&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Learner-Zeichen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für folgende Zeichen/Dinge Bilder im Netz finden und hier unten verlinken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahrschule-Fahrzeugkennzeichnung, auch Displays am ÖPNV&lt;br /&gt;
*Azubi-Namensschild&lt;br /&gt;
*Auszubildender-Namensschild&lt;br /&gt;
*Pioniertuch&lt;br /&gt;
*Pfadfinder / Scouts (Sterne)&lt;br /&gt;
*Köche: Schleifen / Karomuster / Kochmütze&lt;br /&gt;
*Matrosen&lt;br /&gt;
*Schuluniformen&lt;br /&gt;
*Krankenhaus-Azubi-Uniform&lt;br /&gt;
*Trainingshemdchen&lt;br /&gt;
*Schwimm- /Tauchabzeichen&lt;br /&gt;
*(Rekruten-)dienstgrade bei der Armee&lt;br /&gt;
*Kabelträger --&amp;gt; was ist sein Zeichen?&lt;br /&gt;
*Übungszertifikate&lt;br /&gt;
*Anfänger-Rankings &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfänger-Bootskiel&lt;br /&gt;
*Schreibhilfen / Lineaturen&lt;br /&gt;
*Halsringe&lt;br /&gt;
*Laufgitter / Laufstall&lt;br /&gt;
*Wörterbücher&lt;br /&gt;
*Typomaß&lt;br /&gt;
*Basketballbrille&lt;br /&gt;
*Schwimmflügel&lt;br /&gt;
*Stützräder&lt;br /&gt;
*Gleitschuhe (vor Schlittschuhen)&lt;br /&gt;
*Schnabeltasse&lt;br /&gt;
*Biegelöffel / Kinderlöffel&lt;br /&gt;
*Testwagen: Erlkönig&lt;br /&gt;
*Latz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.signal-driving.co.uk/userfiles/image/L_Plates.jpg Learner-Zeichnen für Fahranfänger]&lt;br /&gt;
*[http://jsbserver.de/cms/upload/Bilder/Topthema/JP-Ausweis_aussen.jpg Jungpioniere]&lt;br /&gt;
*[http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1237373664218l.jpg Thälmannpioniere]&lt;br /&gt;
*[http://www.beer-design.de/ebay/typometer.jpg Typometer]&lt;br /&gt;
*[http://www.zuckerwiese.de/WebRoot/Store6/Shops/61648314/4B90/2A09/5563/D0A4/2D60/C0A8/28BD/3F60/826.jpg Schnabeltasse]&lt;br /&gt;
*[http://www.serverwww.de/shopimg/Hudora-10-11/10214.jpg Stützräder]&lt;br /&gt;
*[http://content.onestepahead.com/assets/images/product/detail/14096_1.jpg Schwimmflügel]&lt;br /&gt;
*[http://www.serverwww.de/shopimg/hud_08-09/Gleitschuh_Z.jpg Gleitschuh]&lt;br /&gt;
*[http://www.mobydick.de/kurse/fullsize/51.jpg Schwimmabzeichen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
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		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/Links</title>
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		<updated>2010-12-07T21:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Learner-Zeichen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==KünstlerInnen und deren Projekte im Kontext von Wiederholung, Übung und Ausdauer==&lt;br /&gt;
*[http://www.reinigungsgesellschaft.de/projekte/_2006/bin_beschaeftigt_de.htm &#039;&#039;&#039;Reinigungsgesellschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;WORK OUT - Erzeuge deinen eigenen Strom&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;amp;tbs=isch%3A1&amp;amp;sa=1&amp;amp;q=tehching+hsieh+year&amp;amp;aq=f&amp;amp;aqi=&amp;amp;aql=&amp;amp;oq=&amp;amp;gs_rfai= &#039;&#039;&#039;Tehching Hsieh&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;One Year Performances&#039;&#039;, Google-Bildersuche&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20date&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Date paintings&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20i%20got%20up&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;I got up at&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20i%20am%20still%20alife&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;I am still alive&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.ladaproject.com/artists/antallakner/ &#039;&#039;&#039;Antal Lakner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;INERS -- Passive Working Devices&#039;&#039; bei Ladaproject]&lt;br /&gt;
*[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/995702/Marina+Abramovic+im+MoMA+New+York  &#039;&#039;&#039;Marina Abramovic&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Learner-Zeichen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für folgende Zeichen/Dinge Bilder im Netz finden und hier unten verlinken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahrschule-Fahrzeugkennzeichnung, auch Displays am ÖPNV&lt;br /&gt;
*Azubi-Namensschild&lt;br /&gt;
*Auszubildender-Namensschild&lt;br /&gt;
*Pioniertuch&lt;br /&gt;
*Pfadfinder / Scouts (Sterne)&lt;br /&gt;
*Köche: Schleifen / Karomuster / Kochmütze&lt;br /&gt;
*Matrosen&lt;br /&gt;
*Schuluniformen&lt;br /&gt;
*Krankenhaus-Azubi-Uniform&lt;br /&gt;
*Trainingshemdchen&lt;br /&gt;
*Schwimm- /Tauchabzeichen&lt;br /&gt;
*(Rekruten-)dienstgrade bei der Armee&lt;br /&gt;
*Kabelträger --&amp;gt; was ist sein Zeichen?&lt;br /&gt;
*Übungszertifikate&lt;br /&gt;
*Anfänger-Rankings &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfänger-Bootskiel&lt;br /&gt;
*Schreibhilfen / Lineaturen&lt;br /&gt;
*Halsringe&lt;br /&gt;
*Laufgitter / Laufstall&lt;br /&gt;
*Wörterbücher&lt;br /&gt;
*Typomaß&lt;br /&gt;
*Basketballbrille&lt;br /&gt;
*Schwimmflügel&lt;br /&gt;
*Stützräder&lt;br /&gt;
*Gleitschuhe (vor Schlittschuhen)&lt;br /&gt;
*Schnabeltasse&lt;br /&gt;
*Biegelöffel / Kinderlöffel&lt;br /&gt;
*Testwagen: Erlkönig&lt;br /&gt;
*Latz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.signal-driving.co.uk/userfiles/image/L_Plates.jpg Learner-Zeichnen für Fahranfänger]&lt;br /&gt;
*[http://jsbserver.de/cms/upload/Bilder/Topthema/JP-Ausweis_aussen.jpg Jungpioniere]&lt;br /&gt;
*[http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1237373664218l.jpg Thälmannpioniere]&lt;br /&gt;
*[http://www.beer-design.de/ebay/typometer.jpg Typometer]&lt;br /&gt;
*[http://www.zuckerwiese.de/WebRoot/Store6/Shops/61648314/4B90/2A09/5563/D0A4/2D60/C0A8/28BD/3F60/826.jpg Schnabeltasse]&lt;br /&gt;
*[http://www.serverwww.de/shopimg/Hudora-10-11/10214.jpg Stützräder]&lt;br /&gt;
*[http://content.onestepahead.com/assets/images/product/detail/14096_1.jpg Schwimmflügel]&lt;br /&gt;
*[http://www.serverwww.de/shopimg/hud_08-09/Gleitschuh_Z.jpg Gleitschuh]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
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		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/Links</title>
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		<updated>2010-12-07T20:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Learner-Zeichen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==KünstlerInnen und deren Projekte im Kontext von Wiederholung, Übung und Ausdauer==&lt;br /&gt;
*[http://www.reinigungsgesellschaft.de/projekte/_2006/bin_beschaeftigt_de.htm &#039;&#039;&#039;Reinigungsgesellschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;WORK OUT - Erzeuge deinen eigenen Strom&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?um=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;amp;tbs=isch%3A1&amp;amp;sa=1&amp;amp;q=tehching+hsieh+year&amp;amp;aq=f&amp;amp;aqi=&amp;amp;aql=&amp;amp;oq=&amp;amp;gs_rfai= &#039;&#039;&#039;Tehching Hsieh&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;One Year Performances&#039;&#039;, Google-Bildersuche&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20date&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Date paintings&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20i%20got%20up&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;I got up at&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/images?q=on%20kawara%20i%20am%20still%20alife&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;source=og&amp;amp;sa=N&amp;amp;hl=de&amp;amp;tab=wi &#039;&#039;&#039;On Kawara&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;I am still alive&#039;&#039;, Google-Bildersuche]&lt;br /&gt;
*[http://www.ladaproject.com/artists/antallakner/ &#039;&#039;&#039;Antal Lakner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;INERS -- Passive Working Devices&#039;&#039; bei Ladaproject]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Learner-Zeichen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für folgende Zeichen/Dinge Bilder im Netz finden und hier unten verlinken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahrschule-Fahrzeugkennzeichnung, auch Displays am ÖPNV&lt;br /&gt;
*Azubi-Namensschild&lt;br /&gt;
*Auszubildender-Namensschild&lt;br /&gt;
*Pioniertuch&lt;br /&gt;
*Pfadfinder / Scouts (Sterne)&lt;br /&gt;
*Köche: Schleifen / Karomuster / Kochmütze&lt;br /&gt;
*Matrosen&lt;br /&gt;
*Schuluniformen&lt;br /&gt;
*Krankenhaus-Azubi-Uniform&lt;br /&gt;
*Trainingshemdchen&lt;br /&gt;
*Schwimm- /Tauchabzeichen&lt;br /&gt;
*(Rekruten-)dienstgrade bei der Armee&lt;br /&gt;
*Kabelträger --&amp;gt; was ist sein Zeichen?&lt;br /&gt;
*Übungszertifikate&lt;br /&gt;
*Anfänger-Rankings &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfänger-Bootskiel&lt;br /&gt;
*Schreibhilfen / Lineaturen&lt;br /&gt;
*Halsringe&lt;br /&gt;
*Laufgitter / Laufstall&lt;br /&gt;
*Wörterbücher&lt;br /&gt;
*Typomaß&lt;br /&gt;
*Basketballbrille&lt;br /&gt;
*Schwimmflügel&lt;br /&gt;
*Stützräder&lt;br /&gt;
*Gleitschuhe (vor Schlittschuhen)&lt;br /&gt;
*Schnabeltasse&lt;br /&gt;
*Biegelöffel / Kinderlöffel&lt;br /&gt;
*Testwagen: Erlkönig&lt;br /&gt;
*Latz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.signal-driving.co.uk/userfiles/image/L_Plates.jpg Learner-Zeichnen für Fahranfänger]&lt;br /&gt;
*[http://jsbserver.de/cms/upload/Bilder/Topthema/JP-Ausweis_aussen.jpg Jungpioniere]&lt;br /&gt;
*[http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1237373664218l.jpg Thälmannpioniere]&lt;br /&gt;
*[http://www.beer-design.de/ebay/typometer.jpg Typometer]&lt;br /&gt;
*[http://www.zuckerwiese.de/WebRoot/Store6/Shops/61648314/4B90/2A09/5563/D0A4/2D60/C0A8/28BD/3F60/826.jpg Schnabeltasse]&lt;br /&gt;
*[http://www.serverwww.de/shopimg/Hudora-10-11/10214.jpg Stützräder]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17777</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten/uebungsdinge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17777"/>
		<updated>2010-11-03T07:35:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Meditation, Atemkontrolle und Krähe ?! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ÜBUNGS-DINGE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgabenstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Aufgabe ist die wohlüberlegte Auswahl, Präsentation und Dokumentation eines Gegenstandes, der für Euch mit dem Begriff der Übung verbunden ist. Es kann sich dabei um ein Trainingsgerät oder Instrument handeln, eine Anleitung, einen Plan oder jedes andere Objekt, mit dem eine Geschichte vom Übungserfolg oder auch vom Scheitern, nicht-Durchhalten verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte sollen (wenn möglich) zum Plenum mitgebracht werden (Abgabetermin/Präsentation s.u.) und dort in einer 1-2minütigen Präsentation vorgestellt werden. &lt;br /&gt;
Außerdem sollen sie fotografisch in möglichst guter Qualität dokumentiert werden und die Fotografien (max. 3) hier unten auf dem Wiki zusammen mit einem max. 3000 Zeichen langen Beschreibungstext gepostet werden.&lt;br /&gt;
Format: JPEG, Abmessungen max. 1000x1000Pixel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Achtet bitte darauf, keine Copyright-Verletzungen zu begehen, z.B. ist das Scannen von Noten (Musik) nicht ok, ein Foto einer Partitur mit ausreichendem Abstand und entsprechender Inszenierung ist aber akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgabetermin===&lt;br /&gt;
ist der &#039;&#039;&#039;3. November 2010&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Für die Recherche wird folgende Literatur (gibt es in der Limona) wärmstens als Inspiration empfohlen:&lt;br /&gt;
*Lepp, Nicola: Übungs-Raum. Arbeit in Bildung. In: Tyradellis, Daniel &amp;amp; Lepp; Nicola (Hrsg.): Arbeit. Sinn und Sorge [Begleitbuch zur Ausstellung &amp;quot;Arbeit. Sinn und Sorge&amp;quot; des Deutschen Hygiene-Museums im Programm &amp;quot;Arbeit in Zukunft&amp;quot; der Kulturstiftung des Bundes], Diaphanes, Zürich, 2009, ISBN 978-3-03-734083-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwürfe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Bach - Präludium Nr. 8 in F-Dur&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachs Präludium Nr. 8 war das zweite Werk von Bach, das ich gespielt habe - und das erste Werk überhaupt, bei dem ich beim ersten Hören wusste, dass ich es spielen können MUSS. Es stellte sich jedoch als ziemlich übungsintensives Stück heraus, bei dem ich schnell die Motivation verlor. Ich quälte mich durch jede Note und fand es bald nicht mehr so großartig. Selbst als ich das Präludium halbwegs spielen konnte, hatte es für mich seinen Reiz verloren. Ich war unsicher beim Spielen und das ganze Werk war mir von seiner Logik her vollkommen unklar. Ein paar Stunden vor dem Klassenvorspiel, auf dem ich das Stück spielen sollte, setzte ich mich nochmal dran. Ich war ziemlich verzweifelt und spielte es immer wieder einfach von vorne bis hinten durch. Und irgendwann kam der Aha-Effekt: Endlich eröffnete sich das Werk mir! Ich hatte nun das Gefühl, es zu verstehen, ein Gefühl, dass ich bisher vermisst hatte. Vollkommen sicher trat ich dann bei diesem Klassenvorspiel auf. Zwischen dem Präludium und mir war endlich die Distanz weggebrochen und ich wusste wieder, warum es ich es unbedingt spielen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt habe ich dieses Werk vor jedem Üben anderer Stücke gespielt, es variiert und neu interpretiert und später noch öfters vorgespielt. So auch bei meiner Abiturprüfung im Fach Musik. Ich habe mich richtig gefreut, als mich der Musiklehrer aufforderte, unter fünf Klavierwerken genau dieses vorzuspielen. Umso erstaunter war ich, als ich keine Notenzeile ordentlich vortragen konnte. Immer wieder musste ich Takte wiederholen; verzweifelt versuchte ich, das Stück zusammenhängend zu seinem Ende zu bringen. Ich versagte. In diesem Moment wusste ich wieder, warum ich das visuelle Gestalten dem musikalischem Hobby vorzog: Bildnerische Kunst bleibt dem Künstler schon von der Sache her auch noch nach Jahren erhalten; doch die Erfolge des Musikers sind flüchtig. Er muss - wie der Sportler auch - üben, wenn er seine alten Errrungenschaften auffrischen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich musste wieder üben, als ich das Präludium aufgrund des misslungenen Auftritts monatelang nicht gespielt hatte und die Beziehung zu ihm neu auffrischen wollte. Doch den Noten verweigerte ich mich. Ich wusste, dass ich das Stück so oft gespielt hatte, dass ich es unmöglich gänzlich vergessen haben konnte. Und so wiederholte ich es unzählige Male in unterschiedlichen Situationen und rief mir beim Spielen aus den hinteren Ecken meines Gedächtnisses stückchenweise die einzelnen Teile des Präludiums wieder ab. Mittlerweile bin ich erneut in der Situation, dass ich es immer mindestens einmal spiele, wenn ich vor dem Klavier sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeige hier die Klaviernoten trotz meiner Abwehrhaltung gegen sie - es ist die einzige materielle Form, die ich von dem Präludium besitze. Das man ihm nicht anssieht, wie lange ich geübt und gefeilt habe, liegt nicht nur an meinem Klavierlehrer, sondern auch an dem Tatsache, dass die Noten nicht mein Eigentum sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand3.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:migu1567|Tina Konscholky]] – &#039;&#039;12 Jahre Mathekampf&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binomische Formeln, Pythagoras, Funktionen, Stochastik- bis heute runzele ich sofort die Stirn, wenn ich Wörter wie diese höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht wissen, wie viele Stunden, Tage oder gar Wochen ich während meiner Schulzeit für das verhasste Fach gelernt und mit Familie und Freunden geübt habe. Mit jedem Schuljahr galt es immer wieder, mich in eine Welt voller Zahlen und Buchstaben zu knien, die sich mir nie wirklich eröffnete. Kleine Erfolgserlebnisse waren nur kurzfristig und sorgten dafür, dass meine Motivation nicht sofort kapitulierte. Es müssen hunderte Seiten gewesen sein, die ich mit abstrakten Aufgaben beschrieben und zu lösen versucht habe. Mathematikklausuren ließen mich schon Wochen vorher in Stress ausbrechen, an ein Wochenende mit Freizeit war kaum zu denken. Und trotz der stundenlangen Vorbereitung waren die Ergebnisse nicht annähernd dem Aufwand entsprechend. Trotzdem habe ich mich immer und immer wieder genervt und wiederwillig mit der mir rätselhaften Thematik auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Herausforderung stellte die Abiturprüfung für mich dar. Alles, was ich mir innerhalb von Jahren krampfhaft angelernt, aber wieder größtenteils vergessen hatte, stand auf dem Prüfstand. Zum letzten Mal hieß es, zu lernen und zu üben was die Konzentration her gab. Zwar konnte ich auf Unterstützung  zählen, doch je länger ich lernte, desto steiler zielte meine Motivation auf ihren Tiefpunkt hin. In der Masse des Inhalts konnte ich kaum noch überblicken, welche Formel wofür gedacht war, wie Punkte auszurechnen, Lösungsschritte vorzugehen waren. Die Hoffnung auf ein passables Ergebnis reduzierte sich schon seit langem darauf, die Prüfung einfach zu bestehen und keine mündliche Nachprüfung über mich ergehen lassen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufregung war unermesslich, ich kann mich nicht daran erinnern, noch einmal derart nervös gewesen zu sein. Letztendlich habe ich die Prüfung geschafft- besser sogar, als Mitschüler, die mir beim Lernen geholfen haben. Daher war es für mich natürlich eine wahrhaftige Freude, sämtliche Mathematikunterlagen sofort zu zerreißen und so schnell wie möglich in die Altpapiertonne zu schmeißen. Mit dem bestandenen Abitur war mir klar, dass ich nie wieder Mathe lernen wollen würde. Ich will bis jetzt nichts von Formeln wissen. Wirklich essentiellen Rechenwege sind mir  durchaus bekannt. Aber von Funktionen, Stochastik und dem Rest der Pseudowissenschaft möchte ich die nächsten 30 Jahre nichts wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen an meine nervenzermürbende Übungszeit sind 2 Tafelwerke und ein Mathematikbuch von meinem Nachbar, der mir jahrelang zur Seite stand um meinen Kampf mit der Mathematik auszutragen. Klebezettel und unzählige Eintragungen (natürlich in das &amp;quot;Übungstafelwerk&amp;quot;) bezeugen mein Streben nach mathematischem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerkzettel.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:christiane.schluetter|Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Erinnerung speichern&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer1.jpg&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erstes Kofferinterieur im Kurs „Musterkoffer“ vor einem Jahr sollte einer Schallplatte aus meiner Kindheit gewidmet sein – dem Traumzauberbaum. In meiner Erinnerung, saß ich in der Stube vor dem Plattenspieler und hörte den spannenden Geschichten zu. Auch heute, 20 Jahre später, klingen die Lieder noch geheimnisvoll in meinen Ohren. Das Interieur sollte keine 1:1 Wiedergabe der Schallplatte werden, vielmehr eine Erinnerung speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Eindrücke auf künstlerische Weise wiederzugeben ist eine Herausforderung und nicht jeder Versuch gelingt. Die Suche nach ästhetischen Blättern begann und ich durchforstete die Materialabteilungen im Bastelladen, die Modellbauabteilung und die Strickwaren auf DaWanda. Das natürliche Abbild eines Baumblattes ist meist grün und in ovaler Form nach oben zugespitzt. Die Blätter in meiner Erinnerung sind magisch, düster und geheimnisvoll. Nach ergebnisloser Suche bin ich an den Ort zurückgekehrt um nach Spuren zu suchen. Der Raum wie er ist – völlig verändert, einzig ein Möbelstück steht noch am gleichen Platz. Auf dem Dachboden findet sich die original Platte wieder und auch die schweren Vorhänge, die an den Fenstern drapiert waren. Der Vorhang wurde zur Weiterverarbeitung schweren Herzens freigeben (Ich frage mich wo der wohl noch zum Einsatz gekommen wäre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Buchbinder-Leim sollte das gute Stück Stoff auf den vorgeschnittenen Kartonblättern halten. Bei diesen ersten Versuchen bereite ich mich immer besonders gut vor, denn wenn es erstmal klappt dann soll gleich alles geschafft werden. Gute 70 Blatt später hatte ich also den Ort verknüpft. Zusammen mit einem tief dunklem Hintergrund und einem indirektem Licht hinter der Baumkrone war der Eindruck auch magisch und düster. Erstaunt von der Wirkung des Koffers konnte ich feststellen, dass es meiner Erinnerung sehr nah kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bearbeitung des zweiten Koffers gab es wieder diese Übung. Wie tief muss man in sich gehen um Erinnerungen darzustellen? Und wie stellt man Erinnerungen dar, die angeeignet wurden aber sich in das Selbstbild integrieren? Ich habe versucht Materialien und Formen zu interpretieren. Der Vorhang stand für den Ort an dem er hing. Eine Schublade mit Wolkenmarmor bedeutet die Einfachheit eines Archivs und ein Samtband als Öffner die Bedeutung den Einblick zu gewähren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Übungen geholfen hat mir der ständige Austausch mit dem Ort und dem Objekt. Will man eine Inszenierung muss man sie vor sich sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Benutzername|Olivia Neubauer]] – &#039;&#039;die ZirkularAtmung und ich&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 10 Jahren begann sich meine Mutter für Esoterik zu interessieren und wandelt seitdem auf spirituellen Wegen. Auf unzähligen ihrer EntspannungsCDs waren viele neue und für mich beeindruckende Klänge zu finden. Besonders faszinierte mich damals ein traditionelles Instrument der Aborigines. Das Didgeridoo. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia sagt dazu: „ Das Didgeridoo [dɪdʒərɪˈduː] ist ein obertonreiches Blasinstrument aus der Familie der Aerophone auf dem Tonerzeugungsprinzip der Polsterpfeife. Im traditionellen Zusammenhang wird es meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Die klangliche und rhythmische Vielfalt entsteht durch Kombinationen aus Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten, basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen. Instrumentenkundlich steht das Didgeridoo von der Art und Weise der Tonerzeugung her (Lippen als Tongenerator, Röhren als Verstärker) den Blechblasinstrumenten nahe. Als einziges dieser Instrumente wird es auf dem Grundton, d. h. auf der ersten bzw. tiefsten schwingfähigen Frequenz geblasen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal Interesse geäußert, war ich ab dem nächsten Weihnachten stolze Besitzerin eines Didgeridoos im typischen Tourismus geprägten Stil, mit standardisierten Malereien und einfacher Bambus Bauform. Ich sollte eventuell noch erwähnen, dass meine Mutter ein solches musikalisches Talent in ihren Kindern vermutete, dass mein Bruder auch gleich noch eins bekommen hat. Doch dieser hat wahrscheinlich mehr Spaß damit als ich. Wir beide können nicht Zirkular- bzw. Rundatmen. Heißt: es ist uns nicht möglich einen Ton konstant durchzuspielen, ohne zwischenzeitlich absetzen zu müssen. Mit der vorhandenen Luft in der Lunge ist es mir jedoch nicht möglich, länger als eine Minute zu spielen (und das ist schon schwierig). Mein Bruder kann Aufgrund seines größeren Lungenvolumens länger seine Lippen in Schwingung halten und dadurch Töne hervorbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Problem ist eigentlich, dass beim anspielen des Didgeridoos häufig bis meistens ein komischer pupsiger Ton entsteht, der mich dann zum lachen bringt und meine Lippen verkrampfen sich, was spielen nicht mehr möglich macht. Auch könnte ich mir nicht vorstellen, damit mal irgendwo aufzutreten oder so, da die Peinlichkeit des Moments ebenfalls meinen Mund anspannen würde und angespannte Muskeln sind nun einmal nicht locker genug um dieses Instrument zum klingen zu bringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Nutzer|Paul Ruben]] – &#039;&#039;-~20&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Ziel: &lt;br /&gt;
== -~20 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Meditation, Atemkontrolle und Krähe ?!&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit einigen Jahren beschäftigt mich die Thematik Yoga und ein dazugehöriger Ratgeber in Buchform. Wie man auf dem Bild dazu sehen kann, war dieser über die Jahre von verschiedenen Personen in Gebrauch und wurde hier und dort mit kleinen Haftnotizen versehen, um auf bestimmte Übungen immer wieder zurückgreifen zu können. Mein persönlicher Bezug dazu ist allerdings noch recht neu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendalter konnte ich nichts damit anfangen. Den sportlichen Ausgleich suchte und fand ich beim Handball und Tanzen. Meditieren, bewusste Entspannung - warum und wozu? &lt;br /&gt;
Ich war skeptisch, als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hielt und dieses Gefühl wuchs mehr und mehr mit jeder Seite, die ich weiterblätterte und betrachtete. Die Akteure auf den Bildern sahen zwar überaus glücklich dabei aus, wie sie sich in diesen ungesund anmutenden Haltungen verrenkten und verbogen, aber ansprechend fand ich das nicht. Dennoch wagte ich es, mich an einigen Übungen zu probieren. So gut es ging versuchte ich die beschriebenen Anweisungen nachzuahmen und gleichermaßen die richtige Atmung nicht außer Acht zu lassen. Aber es war zwecklos. Ich veratmete mich, fühlte mich unwohl und gab auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im vorletzten Winter ergab es sich dann, dass ich plötzlich anders darüber denken sollte. Ein kaltes Zimmer, eine unbequeme Schlafstätte und Prüfungsstress ließen mich eines Morgens schmerzverzerrt aufwachen. Über Wochen hatte ich die Signale meines Körpers nicht ernst genommen. Die ständige Anspannung hatte meinen Rücken verkrampft und hatte sich in meinem Nacken festgesetzt. Es folgten Bemühungen, vor allem mit physiotherapeutischen Maßnahmen eine Linderung herbeizuführen. Doch es stellte sich einfach keine Besserung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mich erst einmal aus der Resignation befreien und Techniken finden, mir meiner selbst wieder bewusst zu werden. Dabei fiel mir u.a. das Yoga-Buch wieder ein. Ich meldete mich aber vorsichtshalber für einen Kurs bei der Volkshochschule an, weil ich einem erneuten Selbstversuch nicht über den Weg trauen wollte. - Endlich ging es bergauf… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ein erster und wichtiger Schritt, für viele weitere Aktivitäten, die ich seitdem unternommen habe, um meine Balance im Leben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Buch.JPG&lt;br /&gt;
File:Repeat Kopfstand.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Langenscheidts Schulwörterbuch Englisch&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Englischunterricht begann, soweit ich mich erinnern kann, in der 3. Klasse. Frühenglisch also, zunächst ohne Zensuren, das die Schulleiterin meiner Grundschule persönlich erteilte. Aus dem Sprachunterricht sind mir die klarsten Bilder meiner frühen Schulzeit im Gedächtnis geblieben, vielleicht deshalb, weil sie mit besonderen Erfolgserlebnissen zusammenhängen. Im Gegensatz zu Mathematik waren die Fächer Deutsch, Englisch oder Französisch nie ein Problem für mich. Die Logik der Sprachen erschloss sich mir ohne besondere Mühe, Vokabeln blieben nach einmal auswendig lernen für immer im Gedächtnis. Die frühe Förderung in Englisch und meine durch die Schule geweckte Neugierde für das geschriebene Wort ließen mich wohl dieses Langenscheidt-Wörterbuch besonders ins Herz schließen – keines meiner anderen Wörterbücher ist so abgegriffen wie dieses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr ich lernte, desto mehr wollte ich wissen. Die Sprache entwickelte sich für mich zum Tor in fremde Denkweisen und Kulturen und markierte den Punkt, an dem meine Eltern für mich aufhörten, allwissend zu sein – Englisch war eines der ersten Dinge, die ich besser konnte, als meine Eltern. Diese Erkenntnis war für mich damals natürlich eine wahre Offenbarung, markierte vielleicht sogar den Austritt aus der Kindheit. Das Langenscheidt-Wörterbuch wurde zum Vokabeltrainer: das Internet begann ich gerade erst zu entdecken und das physikalische Buch war damit praktischer, da übersichtlich, transportabel und wunderbar absturzsicher. Außerdem verriet es die Aussprache, die Wortart und noch andere nützliche Details. Da dieses Wörterbuch sich auf die gängigsten 55.000 Vokabeln für deutsch und englisch beschränkt, ist die Hauptbedeutung eines Wortes schnell gefunden und daher war es immer ideal für die noch recht einfachen Texte in der Schule. Natürlich ist das Wörterbuch kein Übungsobjekt im engen Sinn, es bildet eher die Lösung zur Übung. Trotzdem ist es untrennbar mit meinem Lernprozess verbunden, da es schließlich auch Quelle neuer, unbekannter Vokabeln ist und nicht nur Bekanntes wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Englischunterricht ging weiter im Leistungskurs in der Abiturstufe, einem Jahr Anglistikstudium an der Uni Erfurt und endete nach zwei Kursen an der Uni Weimar vor einem Jahr. Meine persönliche Königsdisziplin, das Verstehen von verschiedenen Akzenten in Filmen, führe ich allerdings selbstständig fort.&lt;br /&gt;
Heute benutze ich zwar auch gern das freie Wörterbuch leo im Internet, allerdings kommt das kleine Langenscheidt immer noch zum Einsatz, wenn ich mich nicht durch die meist fünfzehn oder mehr Einträge zu einem Wort arbeiten will. Das Lernen endet nie. Wer kann schon behaupten, er kenne alle Wörter eines Wörterbuchs?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Langenscheidt1.jpg&lt;br /&gt;
File:Innen1.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Carry Hoffmann|Carry Hoffmann]] – &#039;&#039;Nicht nur der eine...&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleistift, Graphitstift, Kohlestift, Kreide, Feder, Pinsel, … die Liste der Dinge, die einem das Zeichnen möglich machen, könnte man noch unendlich lang fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb gibt es auch nicht den einen, bestimmten Gegenstand, der hier zu nennen wäre... Doch wenn ich davon ausgehe, womit ich angefangen habe, dann wäre es wohl der Bleistift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß noch, wie ich in der 2. Klasse stundenlang da saß und Trickfilmfiguren zeichnete, weil ich das auch unbedingt so gut können wollte. Angefangen „richtig“ zu zeichnen, habe ich aber erst in der 6. Klasse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich weiß auch gar nicht mehr, warum eigentlich. Ich hatte plötzlich Lust, ein Foto abzuzeichnen, wollte wahrscheinlich einfach mal sehen, ob ich es kann. Anscheinend war ich wohl für meine zwölf Jahre gar nicht so schlecht, denn kurz darauf schickten meine Eltern mich auf die Jugendkunstschule, wo ich das erste mal richtige Porträts und Stillleben zeichnete. Man könnte wohl sagen, dies war vermutlich der Moment, in dem ich meine Freude am Gestalten entdeckte. Ich habe mich oft so lange in eine Zeichnung hineinverbissen, das ich am Ende nur noch mit einem Stummel, anstatt eines Bleistifts, zeichnete und doch zufrieden war oder auch oft vor Frustration an der Hinterseite des Stifts herumkaute (eine Angewohnheit, die ich übrigens heute noch an den Tag lege, wenn beim Zeichnen etwas nicht so klappt, wie es soll). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am liebsten sind mir heute noch immer, ebenso wie damals, Porträts und Figuren im allgemeinen, auch heute noch gibt es nichts, das ich so sehr verabscheue, wie Landschaften oder Stillleben. Vielleicht schaffe ich es eines Tages ja, auch noch die Geduld und das Durchhaltevermögen dafür zu entwickeln...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre habe ich viel hinzugelernt. Ob ich nun wirklich gut bin oder nicht, dies zu entscheiden überlasse ich lieber anderen. Denn ausgelernt hat man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Stifte1.jpg&lt;br /&gt;
File:Stifte2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17751</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten/uebungsdinge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17751"/>
		<updated>2010-11-02T21:22:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: /* Anja Ribbe – Meditation, Atemkontrolle und Berg ?! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ÜBUNGS-DINGE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgabenstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Aufgabe ist die wohlüberlegte Auswahl, Präsentation und Dokumentation eines Gegenstandes, der für Euch mit dem Begriff der Übung verbunden ist. Es kann sich dabei um ein Trainingsgerät oder Instrument handeln, eine Anleitung, einen Plan oder jedes andere Objekt, mit dem eine Geschichte vom Übungserfolg oder auch vom Scheitern, nicht-Durchhalten verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte sollen (wenn möglich) zum Plenum mitgebracht werden (Abgabetermin/Präsentation s.u.) und dort in einer 1-2minütigen Präsentation vorgestellt werden. &lt;br /&gt;
Außerdem sollen sie fotografisch in möglichst guter Qualität dokumentiert werden und die Fotografien (max. 3) hier unten auf dem Wiki zusammen mit einem max. 3000 Zeichen langen Beschreibungstext gepostet werden.&lt;br /&gt;
Format: JPEG, Abmessungen max. 1000x1000Pixel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Achtet bitte darauf, keine Copyright-Verletzungen zu begehen, z.B. ist das Scannen von Noten (Musik) nicht ok, ein Foto einer Partitur mit ausreichendem Abstand und entsprechender Inszenierung ist aber akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgabetermin===&lt;br /&gt;
ist der &#039;&#039;&#039;3. November 2010&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Für die Recherche wird folgende Literatur (gibt es in der Limona) wärmstens als Inspiration empfohlen:&lt;br /&gt;
*Lepp, Nicola: Übungs-Raum. Arbeit in Bildung. In: Tyradellis, Daniel &amp;amp; Lepp; Nicola (Hrsg.): Arbeit. Sinn und Sorge [Begleitbuch zur Ausstellung &amp;quot;Arbeit. Sinn und Sorge&amp;quot; des Deutschen Hygiene-Museums im Programm &amp;quot;Arbeit in Zukunft&amp;quot; der Kulturstiftung des Bundes], Diaphanes, Zürich, 2009, ISBN 978-3-03-734083-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwürfe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Bach - Präludium Nr. 8 in F-Dur&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachs Präludium Nr. 8 war das zweite Werk von Bach, das ich gespielt habe - und das erste Werk überhaupt, bei dem ich beim ersten Hören wusste, dass ich es spielen können MUSS. Es stellte sich jedoch als ziemlich übungsintensives Stück heraus, bei dem ich schnell die Motivation verlor. Ich quälte mich durch jede Note und fand es bald nicht mehr so großartig. Selbst als ich das Präludium halbwegs spielen konnte, hatte es für mich seinen Reiz verloren. Ich war unsicher beim Spielen und das ganze Werk war mir von seiner Logik her vollkommen unklar. Ein paar Stunden vor dem Klassenvorspiel, auf dem ich das Stück spielen sollte, setzte ich mich nochmal dran. Ich war ziemlich verzweifelt und spielte es immer wieder einfach von vorne bis hinten durch. Und irgendwann kam der Aha-Effekt: Endlich eröffnete sich das Werk mir! Ich hatte nun das Gefühl, es zu verstehen, ein Gefühl, dass ich bisher vermisst hatte. Vollkommen sicher trat ich dann bei diesem Klassenvorspiel auf. Zwischen dem Präludium und mir war endlich die Distanz weggebrochen und ich wusste wieder, warum es ich es unbedingt spielen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt habe ich dieses Werk vor jedem Üben anderer Stücke gespielt, es variiert und neu interpretiert und später noch öfters vorgespielt. So auch bei meiner Abiturprüfung im Fach Musik. Ich habe mich richtig gefreut, als mich der Musiklehrer aufforderte, unter fünf Klavierwerken genau dieses vorzuspielen. Umso erstaunter war ich, als ich keine Notenzeile ordentlich vortragen konnte. Immer wieder musste ich Takte wiederholen; verzweifelt versuchte ich, das Stück zusammenhängend zu seinem Ende zu bringen. Ich versagte. In diesem Moment wusste ich wieder, warum ich das visuelle Gestalten dem musikalischem Hobby vorzog: Bildnerische Kunst bleibt dem Künstler schon von der Sache her auch noch nach Jahren erhalten; doch die Erfolge des Musikers sind flüchtig. Er muss - wie der Sportler auch - üben, wenn er seine alten Errrungenschaften auffrischen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich musste wieder üben, als ich das Präludium aufgrund des misslungenen Auftritts monatelang nicht gespielt hatte und die Beziehung zu ihm neu auffrischen wollte. Doch den Noten verweigerte ich mich. Ich wusste, dass ich das Stück so oft gespielt hatte, dass ich es unmöglich gänzlich vergessen haben konnte. Und so wiederholte ich es unzählige Male in unterschiedlichen Situationen und rief mir beim Spielen aus den hinteren Ecken meines Gedächtnisses stückchenweise die einzelnen Teile des Präludiums wieder ab. Mittlerweile bin ich erneut in der Situation, dass ich es immer mindestens einmal spiele, wenn ich vor dem Klavier sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeige hier die Klaviernoten trotz meiner Abwehrhaltung gegen sie - es ist die einzige materielle Form, die ich von dem Präludium besitze. Das man ihm nicht anssieht, wie lange ich geübt und gefeilt habe, liegt nicht nur an meinem Klavierlehrer, sondern auch an dem Tatsache, dass die Noten nicht mein Eigentum sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand3.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:migu1567|Tina Konscholky]] – &#039;&#039;12 Jahre Mathekampf&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binomische Formeln, Pythagoras, Funktionen, Stochastik- bis heute runzele ich sofort die Stirn, wenn ich Wörter wie diese höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht wissen, wie viele Stunden, Tage oder gar Wochen ich während meiner Schulzeit für das verhasste Fach gelernt und mit Familie und Freunden geübt habe. Mit jedem Schuljahr galt es immer wieder, mich in eine Welt voller Zahlen und Buchstaben zu knien, die sich mir nie wirklich eröffnete. Kleine Erfolgserlebnisse waren nur kurzfristig und sorgten dafür, dass meine Motivation nicht sofort kapitulierte. Es müssen hunderte Seiten gewesen sein, die ich mit abstrakten Aufgaben beschrieben und zu lösen versucht habe. Mathematikklausuren ließen mich schon Wochen vorher in Stress ausbrechen, an ein Wochenende mit Freizeit war kaum zu denken. Und trotz der stundenlangen Vorbereitung waren die Ergebnisse nicht annähernd dem Aufwand entsprechend. Trotzdem habe ich mich immer und immer wieder genervt und wiederwillig mit der mir rätselhaften Thematik auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Herausforderung stellte die Abiturprüfung für mich dar. Alles, was ich mir innerhalb von Jahren krampfhaft angelernt, aber wieder größtenteils vergessen hatte, stand auf dem Prüfstand. Zum letzten Mal hieß es, zu lernen und zu üben was die Konzentration her gab. Zwar konnte ich auf Unterstützung  zählen, doch je länger ich lernte, desto steiler zielte meine Motivation auf ihren Tiefpunkt hin. In der Masse des Inhalts konnte ich kaum noch überblicken, welche Formel wofür gedacht war, wie Punkte auszurechnen, Lösungsschritte vorzugehen waren. Die Hoffnung auf ein passables Ergebnis reduzierte sich schon seit langem darauf, die Prüfung einfach zu bestehen und keine mündliche Nachprüfung über mich ergehen lassen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufregung war unermesslich, ich kann mich nicht daran erinnern, noch einmal derart nervös gewesen zu sein. Letztendlich habe ich die Prüfung geschafft- besser sogar, als Mitschüler, die mir beim Lernen geholfen haben. Daher war es für mich natürlich eine wahrhaftige Freude, sämtliche Mathematikunterlagen sofort zu zerreißen und so schnell wie möglich in die Altpapiertonne zu schmeißen. Mit dem bestandenen Abitur war mir klar, dass ich nie wieder Mathe lernen wollen würde. Ich will bis jetzt nichts von Formeln wissen. Wirklich essentiellen Rechenwege sind mir  durchaus bekannt. Aber von Funktionen, Stochastik und dem Rest der Pseudowissenschaft möchte ich die nächsten 30 Jahre nichts wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen an meine nervenzermürbende Übungszeit sind 2 Tafelwerke und ein Mathematikbuch von meinem Nachbar, der mir jahrelang zur Seite stand um meinen Kampf mit der Mathematik auszutragen. Klebezettel und unzählige Eintragungen (natürlich in das &amp;quot;Übungstafelwerk&amp;quot;) bezeugen mein Streben nach mathematischem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerkzettel.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:christiane.schluetter|Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Erinnerung speichern&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer1.jpg&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erstes Kofferinterieur im Kurs „Musterkoffer“ vor einem Jahr sollte einer Schallplatte aus meiner Kindheit gewidmet sein – dem Traumzauberbaum. In meiner Erinnerung, saß ich in der Stube vor dem Plattenspieler und hörte den spannenden Geschichten zu. Auch heute, 20 Jahre später, klingen die Lieder noch geheimnisvoll in meinen Ohren. Das Interieur sollte keine 1:1 Wiedergabe der Schallplatte werden, vielmehr eine Erinnerung speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Eindrücke auf künstlerische Weise wiederzugeben ist eine Herausforderung und nicht jeder Versuch gelingt. Die Suche nach ästhetischen Blättern begann und ich durchforstete die Materialabteilungen im Bastelladen, die Modellbauabteilung und die Strickwaren auf DaWanda. Das natürliche Abbild eines Baumblattes ist meist grün und in ovaler Form nach oben zugespitzt. Die Blätter in meiner Erinnerung sind magisch, düster und geheimnisvoll. Nach ergebnisloser Suche bin ich an den Ort zurückgekehrt um nach Spuren zu suchen. Der Raum wie er ist – völlig verändert, einzig ein Möbelstück steht noch am gleichen Platz. Auf dem Dachboden findet sich die original Platte wieder und auch die schweren Vorhänge, die an den Fenstern drapiert waren. Der Vorhang wurde zur Weiterverarbeitung schweren Herzens freigeben (Ich frage mich wo der wohl noch zum Einsatz gekommen wäre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Buchbinder-Leim sollte das gute Stück Stoff auf den vorgeschnittenen Kartonblättern halten. Bei diesen ersten Versuchen bereite ich mich immer besonders gut vor, denn wenn es erstmal klappt dann soll gleich alles geschafft werden. Gute 70 Blatt später hatte ich also den Ort verknüpft. Zusammen mit einem tief dunklem Hintergrund und einem indirektem Licht hinter der Baumkrone war der Eindruck auch magisch und düster. Erstaunt von der Wirkung des Koffers konnte ich feststellen, dass es meiner Erinnerung sehr nah kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bearbeitung des zweiten Koffers gab es wieder diese Übung. Wie tief muss man in sich gehen um Erinnerungen darzustellen? Und wie stellt man Erinnerungen dar, die angeeignet wurden aber sich in das Selbstbild integrieren? Ich habe versucht Materialien und Formen zu interpretieren. Der Vorhang stand für den Ort an dem er hing. Eine Schublade mit Wolkenmarmor bedeutet die Einfachheit eines Archivs und ein Samtband als Öffner die Bedeutung den Einblick zu gewähren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Übungen geholfen hat mir der ständige Austausch mit dem Ort und dem Objekt. Will man eine Inszenierung muss man sie vor sich sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Benutzername|Olivia Neubauer]] – &#039;&#039;die ZirkularAtmung und ich&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 10 Jahren begann sich meine Mutter für Esoterik zu interessieren und wandelt seitdem auf spirituellen Wegen. Auf unzähligen ihrer EntspannungsCDs waren viele neue und für mich beeindruckende Klänge zu finden. Besonders faszinierte mich damals ein traditionelles Instrument der Aborigines. Das Didgeridoo. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia sagt dazu: „ Das Didgeridoo [dɪdʒərɪˈduː] ist ein obertonreiches Blasinstrument aus der Familie der Aerophone auf dem Tonerzeugungsprinzip der Polsterpfeife. Im traditionellen Zusammenhang wird es meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Die klangliche und rhythmische Vielfalt entsteht durch Kombinationen aus Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten, basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen. Instrumentenkundlich steht das Didgeridoo von der Art und Weise der Tonerzeugung her (Lippen als Tongenerator, Röhren als Verstärker) den Blechblasinstrumenten nahe. Als einziges dieser Instrumente wird es auf dem Grundton, d. h. auf der ersten bzw. tiefsten schwingfähigen Frequenz geblasen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal Interesse geäußert, war ich ab dem nächsten Weihnachten stolze Besitzerin eines Didgeridoos im typischen Tourismus geprägten Stil, mit standardisierten Malereien und einfacher Bambus Bauform. Ich sollte eventuell noch erwähnen, dass meine Mutter ein solches musikalisches Talent in ihren Kindern vermutete, dass mein Bruder auch gleich noch eins bekommen hat. Doch dieser hat wahrscheinlich mehr Spaß damit als ich. Wir beide können nicht Zirkular- bzw. Rundatmen. Heißt: es ist uns nicht möglich einen Ton konstant durchzuspielen, ohne zwischenzeitlich absetzen zu müssen. Mit der vorhandenen Luft in der Lunge ist es mir jedoch nicht möglich, länger als eine Minute zu spielen (und das ist schon schwierig). Mein Bruder kann Aufgrund seines größeren Lungenvolumens länger seine Lippen in Schwingung halten und dadurch Töne hervorbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Problem ist eigentlich, dass beim anspielen des Didgeridoos häufig bis meistens ein komischer pupsiger Ton entsteht, der mich dann zum lachen bringt und meine Lippen verkrampfen sich, was spielen nicht mehr möglich macht. Auch könnte ich mir nicht vorstellen, damit mal irgendwo aufzutreten oder so, da die Peinlichkeit des Moments ebenfalls meinen Mund anspannen würde und angespannte Muskeln sind nun einmal nicht locker genug um dieses Instrument zum klingen zu bringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Nutzer|Paul Ruben]] – &#039;&#039;-~20&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Ziel: &lt;br /&gt;
== -~20 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Meditation, Atemkontrolle und Krähe ?!&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit einigen Jahren beschäftigt mich die Thematik Yoga und ein dazugehöriger Ratgeber in Buchform. Wie man auf dem Bild dazu sehen kann, war dieser über die Jahre von verschiedenen Personen in Gebrauch und wurde hier und dort mit kleinen Haftnotizen versehen, um auf bestimmte Übungen immer wieder zurückgreifen zu können. Mein persönlicher Bezug dazu ist allerdings noch recht neu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendalter konnte ich nichts damit anfangen. Den sportlichen Ausgleich suchte und fand ich beim Handball und Tanzen. Meditieren, bewusste Entspannung - warum und wozu? &lt;br /&gt;
Ich war skeptisch, als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hielt und dieses Gefühl wuchs mehr und mehr mit jeder Seite, die ich weiterblätterte und betrachtete. Die Akteure auf den Bildern sahen zwar überaus glücklich dabei aus, wie sie sich in diesen ungesund anmutenden Haltungen verrenkten und verbogen, aber ansprechend fand ich das nicht. Dennoch wagte ich es, mich an einigen Übungen zu probieren. So gut es ging versuchte ich die beschriebenen Anweisungen nachzuahmen und gleichermaßen die richtige Atmung nicht außer Acht zu lassen. Aber es war zwecklos. Ich veratmete mich, fühlte mich unwohl und gab auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im letzten Winter ergab es sich dann, dass ich plötzlich anders darüber denken sollte. Ein kaltes Zimmer, eine unbequeme Schlafstätte und Prüfungsstress ließen mich eines Morgens schmerzverzerrt aufwachen. Über Wochen hatte ich die Signale meines Körpers nicht ernst genommen. Die ständige Anspannung hatte meinen Rücken verkrampft und hatte sich in meinem Nacken festgesetzt. Es folgten Bemühungen, vor allem mit physiotherapeutischen Maßnahmen eine Linderung herbeizuführen. Doch es stellte sich einfach keine Besserung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mich erst einmal aus der Resignation befreien und Techniken finden, mir meiner selbst wieder bewusst zu werden. Dabei fiel mir u.a. das Yoga-Buch wieder ein. Ich meldete mich aber vorsichtshalber für einen Kurs bei der Volkshochschule an, weil ich einem erneuten Selbstversuch nicht über den Weg trauen wollte. - Endlich ging es bergauf… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ein erster und wichtiger Schritt, für viele weitere Aktivitäten, die ich seitdem unternommen habe, um meine Balance im Leben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Buch.JPG&lt;br /&gt;
File:Repeat Kopfstand.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Sonica|Fabia Fuchs]] – &#039;&#039;Langenscheidts Schulwörterbuch Englisch&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Englischunterricht begann, soweit ich mich erinnern kann, in der 3. Klasse. Frühenglisch also, zunächst ohne Zensuren, das die Schulleiterin meiner Grundschule persönlich erteilte. Aus dem Sprachunterricht sind mir die klarsten Bilder meiner frühen Schulzeit im Gedächtnis geblieben, vielleicht deshalb, weil sie mit besonderen Erfolgserlebnissen zusammenhängen. Im Gegensatz zu Mathematik waren die Fächer Deutsch, Englisch oder Französisch nie ein Problem für mich. Die Logik der Sprachen erschloss sich mir ohne besondere Mühe, Vokabeln blieben nach einmal auswendig lernen für immer im Gedächtnis. Die frühe Förderung in Englisch und meine durch die Schule geweckte Neugierde für das geschriebene Wort ließen mich wohl dieses Langenscheidt-Wörterbuch besonders ins Herz schließen – keines meiner anderen Wörterbücher ist so abgegriffen wie dieses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr ich lernte, desto mehr wollte ich wissen. Die Sprache entwickelte sich für mich zum Tor in fremde Denkweisen und Kulturen und markierte den Punkt, an dem meine Eltern für mich aufhörten, allwissend zu sein – Englisch war eines der ersten Dinge, die ich besser konnte, als meine Eltern. Diese Erkenntnis war für mich damals natürlich eine wahre Offenbarung, markierte vielleicht sogar den Austritt aus der Kindheit. Das Langenscheidt-Wörterbuch wurde zum Vokabeltrainer: das Internet begann ich gerade erst zu entdecken und das physikalische Buch war damit praktischer, da übersichtlich, transportabel und wunderbar absturzsicher. Außerdem verriet es die Aussprache, die Wortart und noch andere nützliche Details. Da dieses Wörterbuch sich auf die gängigsten 55.000 Vokabeln für deutsch und englisch beschränkt, ist die Hauptbedeutung eines Wortes schnell gefunden und daher war es immer ideal für die noch recht einfachen Texte in der Schule. Natürlich ist das Wörterbuch kein Übungsobjekt im engen Sinn, es bildet eher die Lösung zur Übung. Trotzdem ist es untrennbar mit meinem Lernprozess verbunden, da es schließlich auch Quelle neuer, unbekannter Vokabeln ist und nicht nur Bekanntes wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Englischunterricht ging weiter im Leistungskurs in der Abiturstufe, einem Jahr Anglistikstudium an der Uni Erfurt und endete nach zwei Kursen an der Uni Weimar vor einem Jahr. Meine persönliche Königsdisziplin, das Verstehen von verschiedenen Akzenten in Filmen, führe ich allerdings selbstständig fort.&lt;br /&gt;
Heute benutze ich zwar auch gern das freie Wörterbuch leo im Internet, allerdings kommt das kleine Langenscheidt immer noch zum Einsatz, wenn ich mich nicht durch die meist fünfzehn oder mehr Einträge zu einem Wort arbeiten will. Das Lernen endet nie. Wer kann schon behaupten, er kenne alle Wörter eines Wörterbuchs?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Langenscheidt1.JPG&lt;br /&gt;
File:Innen1.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17746</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten/uebungsdinge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17746"/>
		<updated>2010-11-02T21:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ÜBUNGS-DINGE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgabenstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Aufgabe ist die wohlüberlegte Auswahl, Präsentation und Dokumentation eines Gegenstandes, der für Euch mit dem Begriff der Übung verbunden ist. Es kann sich dabei um ein Trainingsgerät oder Instrument handeln, eine Anleitung, einen Plan oder jedes andere Objekt, mit dem eine Geschichte vom Übungserfolg oder auch vom Scheitern, nicht-Durchhalten verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte sollen (wenn möglich) zum Plenum mitgebracht werden (Abgabetermin/Präsentation s.u.) und dort in einer 1-2minütigen Präsentation vorgestellt werden. &lt;br /&gt;
Außerdem sollen sie fotografisch in möglichst guter Qualität dokumentiert werden und die Fotografien (max. 3) hier unten auf dem Wiki zusammen mit einem max. 3000 Zeichen langen Beschreibungstext gepostet werden.&lt;br /&gt;
Format: JPEG, Abmessungen max. 1000x1000Pixel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Achtet bitte darauf, keine Copyright-Verletzungen zu begehen, z.B. ist das Scannen von Noten (Musik) nicht ok, ein Foto einer Partitur mit ausreichendem Abstand und entsprechender Inszenierung ist aber akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgabetermin===&lt;br /&gt;
ist der &#039;&#039;&#039;3. November 2010&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Für die Recherche wird folgende Literatur (gibt es in der Limona) wärmstens als Inspiration empfohlen:&lt;br /&gt;
*Lepp, Nicola: Übungs-Raum. Arbeit in Bildung. In: Tyradellis, Daniel &amp;amp; Lepp; Nicola (Hrsg.): Arbeit. Sinn und Sorge [Begleitbuch zur Ausstellung &amp;quot;Arbeit. Sinn und Sorge&amp;quot; des Deutschen Hygiene-Museums im Programm &amp;quot;Arbeit in Zukunft&amp;quot; der Kulturstiftung des Bundes], Diaphanes, Zürich, 2009, ISBN 978-3-03-734083-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwürfe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Bach - Präludium Nr. 8 in F-Dur&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachs Präludium Nr. 8 war das zweite Werk von Bach, das ich gespielt habe - und das erste Werk überhaupt, bei dem ich beim ersten Hören wusste, dass ich es spielen können MUSS. Es stellte sich jedoch als ziemlich übungsintensives Stück heraus, bei dem ich schnell die Motivation verlor. Ich quälte mich durch jede Note und fand es bald nicht mehr so großartig. Selbst als ich das Präludium halbwegs spielen konnte, hatte es für mich seinen Reiz verloren. Ich war unsicher beim Spielen und das ganze Werk war mir von seiner Logik her vollkommen unklar. Ein paar Stunden vor dem Klassenvorspiel, auf dem ich das Stück spielen sollte, setzte ich mich nochmal dran. Ich war ziemlich verzweifelt und spielte es immer wieder einfach von vorne bis hinten durch. Und irgendwann kam der Aha-Effekt: Endlich eröffnete sich das Werk mir! Ich hatte nun das Gefühl, es zu verstehen, ein Gefühl, dass ich bisher vermisst hatte. Vollkommen sicher trat ich dann bei diesem Klassenvorspiel auf. Zwischen dem Präludium und mir war endlich die Distanz weggebrochen und ich wusste wieder, warum es ich es unbedingt spielen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt habe ich vor jedem Üben anderer Stücke gespielt, es variiert und neu interpretiert und später noch öfters vorgespielt. So auch bei meiner Abiturprüfung im Fach Musik. Ich habe mich richtig gefreut, als mich der Musiklehrer aufforderte, unter fünf Klavierwerken genau dieses vorzuspielen. Umso erstaunter war ich, als ich keine Notenzeile ordentlich vortragen konnte. Immer wieder musste ich Takte wiederholen; verzweifelt versuchte ich, das Stück zusammenhängend zu seinem Ende zu bringen. Ich versagte. In diesem Moment wusste ich wieder, warum ich das visuelle Gestalten dem musikalischem Hobby vorzog: Bildnerische Kunst bleibt dem Künstler schon von der Sache her auch noch nach Jahren erhalten; doch die Erfolge des Musikers sind flüchtig. Er muss - wie der Sportler auch - üben, wenn er seine alten Errrungenschaften auffrischen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich musste wieder üben, als ich das Präludium aufgrund des misslungenen Auftritts monatelang nicht gespielt hatte und die Beziehung zu ihm neu auffrischen wollte. Doch den Noten verweigerte ich mich. Ich wusste, dass ich das Stück so oft gespielt hatte, dass ich es unmöglich gänzlich vergessen haben konnte. Und so wiederholte ich es unzählige Male in unterschiedlichen Situationen und rief mir beim Spielen aus den hinteren Ecken meines Gedächtnisses stückchenweise die einzelnen Teile des Präludiums wieder ab. Mittlerweile bin ich erneut in der Situation, dass ich es immer mindestens einmal spiele, wenn ich vor dem Klavier sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeige hier die Klaviernoten trotz meiner Abwehrhaltung gegen sie - es ist die einzige materielle Form, die ich von dem Präludium besitze. Das man ihm nicht anssieht, wie lange ich geübt und gefeilt habe, liegt nicht nur an meinem Klavierlehrer, sondern auch an dem Tatsache, dass die Noten nicht mein Eigentum sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand3.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[User:migu1567|Tina Konscholky]] – &#039;&#039;12 Jahre Mathekampf&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binomische Formeln, Pythagoras, Funktionen, Stochastik- bis heute runzele ich sofort die Stirn, wenn ich Wörter wie diese höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht wissen, wie viele Stunden, Tage oder gar Wochen ich während meiner Schulzeit für das verhasste Fach gelernt und mit Familie und Freunden geübt habe. Mit jedem Schuljahr galt es immer wieder, mich in eine Welt voller Zahlen und Buchstaben zu knien, die sich mir nie wirklich eröffnete. Kleine Erfolgserlebnisse waren nur kurzfristig und sorgten dafür, dass meine Motivation nicht sofort kapitulierte. Es müssen hunderte Seiten gewesen sein, die ich mit abstrakten Aufgaben beschrieben und zu lösen versucht habe. Mathematikklausuren ließen mich schon Wochen vorher in Stress ausbrechen, an ein Wochenende mit Freizeit war kaum zu denken. Und trotz der stundenlangen Vorbereitung waren die Ergebnisse nicht annähernd dem Aufwand entsprechend. Trotzdem habe ich mich immer und immer wieder genervt und wiederwillig mit der mir rätselhaften Thematik auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Herausforderung stellte die Abiturprüfung für mich dar. Alles, was ich mir innerhalb von Jahren krampfhaft angelernt, aber wieder größtenteils vergessen hatte, stand auf dem Prüfstand. Zum letzten Mal hieß es, zu lernen und zu üben was die Konzentration her gab. Zwar konnte ich auf Unterstützung  zählen, doch je länger ich lernte, desto steiler zielte meine Motivation auf ihren Tiefpunkt hin. In der Masse des Inhalts konnte ich kaum noch überblicken, welche Formel wofür gedacht war, wie Punkte auszurechnen, Lösungsschritte vorzugehen waren. Die Hoffnung auf ein passables Ergebnis reduzierte sich schon seit langem darauf, die Prüfung einfach zu bestehen und keine mündliche Nachprüfung über mich ergehen lassen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufregung war unermesslich, ich kann mich nicht daran erinnern, noch einmal derart nervös gewesen zu sein. Letztendlich habe ich die Prüfung geschafft- besser sogar, als Mitschüler, die mir beim Lernen geholfen haben. Daher war es für mich natürlich eine wahrhaftige Freude, sämtliche Mathematikunterlagen sofort zu zerreißen und so schnell wie möglich in die Altpapiertonne zu schmeißen. Mit dem bestandenen Abitur war mir klar, dass ich nie wieder Mathe lernen wollen würde. Ich will bis jetzt nichts von Formeln wissen. Wirklich essentiellen Rechenwege sind mir  durchaus bekannt. Aber von Funktionen, Stochastik und dem Rest der Pseudowissenschaft möchte ich die nächsten 30 Jahre nichts wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen an meine nervenzermürbende Übungszeit sind 2 Tafelwerke und ein Mathematikbuch von meinem Nachbar, der mir jahrelang zur Seite stand um meinen Kampf mit der Mathematik auszutragen. Klebezettel und unzählige Eintragungen (natürlich in das &amp;quot;Übungstafelwerk&amp;quot;) bezeugen mein Streben nach mathematischem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerkzettel.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:christiane.schluetter|Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Erinnerung speichern&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer1.jpg&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erstes Kofferinterieur im Kurs „Musterkoffer“ vor einem Jahr sollte einer Schallplatte aus meiner Kindheit gewidmet sein – dem Traumzauberbaum. In meiner Erinnerung, saß ich in der Stube vor dem Plattenspieler und hörte den spannenden Geschichten zu. Auch heute, 20 Jahre später, klingen die Lieder noch geheimnisvoll in meinen Ohren. Das Interieur sollte keine 1:1 Wiedergabe der Schallplatte werden, vielmehr eine Erinnerung speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Eindrücke auf künstlerische Weise wiederzugeben ist eine Herausforderung und nicht jeder Versuch gelingt. Die Suche nach ästhetischen Blättern begann und ich durchforstete die Materialabteilungen im Bastelladen, die Modellbauabteilung und die Strickwaren auf DaWanda. Das natürliche Abbild eines Baumblattes ist meist grün und in ovaler Form nach oben zugespitzt. Die Blätter in meiner Erinnerung sind magisch, düster und geheimnisvoll. Nach ergebnisloser Suche bin ich an den Ort zurückgekehrt um nach Spuren zu suchen. Der Raum wie er ist – völlig verändert, einzig ein Möbelstück steht noch am gleichen Platz. Auf dem Dachboden findet sich die original Platte wieder und auch die schweren Vorhänge, die an den Fenstern drapiert waren. Der Vorhang wurde zur Weiterverarbeitung schweren Herzens freigeben (Ich frage mich wo der wohl noch zum Einsatz gekommen wäre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Buchbinder-Leim sollte das gute Stück Stoff auf den vorgeschnittenen Kartonblättern halten. Bei diesen ersten Versuchen bereite ich mich immer besonders gut vor, denn wenn es erstmal klappt dann soll gleich alles geschafft werden. Gute 70 Blatt später hatte ich also den Ort verknüpft. Zusammen mit einem tief dunklem Hintergrund und einem indirektem Licht hinter der Baumkrone war der Eindruck auch magisch und düster. Erstaunt von der Wirkung des Koffers konnte ich feststellen, dass es meiner Erinnerung sehr nah kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bearbeitung des zweiten Koffers gab es wieder diese Übung. Wie tief muss man in sich gehen um Erinnerungen darzustellen? Und wie stellt man Erinnerungen dar, die angeeignet wurden aber sich in das Selbstbild integrieren? Ich habe versucht Materialien und Formen zu interpretieren. Der Vorhang stand für den Ort an dem er hing. Eine Schublade mit Wolkenmarmor bedeutet die Einfachheit eines Archivs und ein Samtband als Öffner die Bedeutung den Einblick zu gewähren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Übungen geholfen hat mir der ständige Austausch mit dem Ort und dem Objekt. Will man eine Inszenierung muss man sie vor sich sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Benutzername|Olivia Neubauer]] – &#039;&#039;die ZirkularAtmung und ich&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 10 Jahren begann sich meine Mutter für Esoterik zu interessieren und wandelt seitdem auf spirituellen Wegen. Auf unzähligen ihrer EntspannungsCDs waren viele neue und für mich beeindruckende Klänge zu finden. Besonders faszinierte mich damals ein traditionelles Instrument der Aborigines. Das Didgeridoo. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia sagt dazu: „ Das Didgeridoo [dɪdʒərɪˈduː] ist ein obertonreiches Blasinstrument aus der Familie der Aerophone auf dem Tonerzeugungsprinzip der Polsterpfeife. Im traditionellen Zusammenhang wird es meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Die klangliche und rhythmische Vielfalt entsteht durch Kombinationen aus Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten, basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen. Instrumentenkundlich steht das Didgeridoo von der Art und Weise der Tonerzeugung her (Lippen als Tongenerator, Röhren als Verstärker) den Blechblasinstrumenten nahe. Als einziges dieser Instrumente wird es auf dem Grundton, d. h. auf der ersten bzw. tiefsten schwingfähigen Frequenz geblasen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal Interesse geäußert, war ich ab dem nächsten Weihnachten stolze Besitzerin eines Didgeridoos im typischen Tourismus geprägten Stil, mit standardisierten Malereien und einfacher Bambus Bauform. Ich sollte eventuell noch erwähnen, dass meine Mutter ein solches musikalisches Talent in ihren Kindern vermutete, dass mein Bruder auch gleich noch eins bekommen hat. Doch dieser hat wahrscheinlich mehr Spaß damit als ich. Wir beide können nicht Zirkular- bzw. Rundatmen. Heißt: es ist uns nicht möglich einen Ton konstant durchzuspielen, ohne zwischenzeitlich absetzen zu müssen. Mit der vorhandenen Luft in der Lunge ist es mir jedoch nicht möglich, länger als eine Minute zu spielen (und das ist schon schwierig). Mein Bruder kann Aufgrund seines größeren Lungenvolumens länger seine Lippen in Schwingung halten und dadurch Töne hervorbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Problem ist eigentlich, dass beim anspielen des Didgeridoos häufig bis meistens ein komischer pupsiger Ton entsteht, der mich dann zum lachen bringt und meine Lippen verkrampfen sich, was spielen nicht mehr möglich macht. Auch könnte ich mir nicht vorstellen, damit mal irgendwo aufzutreten oder so, da die Peinlichkeit des Moments ebenfalls meinen Mund anspannen würde und angespannte Muskeln sind nun einmal nicht locker genug um dieses Instrument zum klingen zu bringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Nutzer|Paul Ruben]] – &#039;&#039;-~20&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Ziel: &lt;br /&gt;
== -~20 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Meditation, Atemkontrolle und Berg ?!&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit einigen Jahren beschäftigt mich die Thematik Yoga und ein dazugehöriger Ratgeber in Buchform. Wie man auf dem Bild dazu sehen kann, war dieser über die Jahre von verschiedenen Personen in Gebrauch und wurde hier und dort mit kleinen Haftnotizen versehen, um auf bestimmte Übungen immer wieder zurückgreifen zu können. Mein persönlicher Bezug dazu ist allerdings noch recht neu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendalter konnte ich nichts damit anfangen. Den sportlichen Ausgleich suchte und fand ich beim Handball und Tanzen. Meditieren, bewusste Entspannung - warum und wozu? &lt;br /&gt;
Ich war skeptisch, als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hielt und dieses Gefühl wuchs mehr und mehr mit jeder Seite, die ich weiterblätterte und betrachtete. Die Akteure auf den Bildern sahen zwar überaus glücklich dabei aus, wie sie sich in diesen ungesund anmutenden Haltungen verrenkten und verbogen, aber ansprechend fand ich das nicht. Dennoch wagte ich es, mich an einigen Übungen zu probieren. So gut es ging versuchte ich die beschriebenen Anweisungen nachzuahmen und gleichermaßen die richtige Atmung nicht außer Acht zu lassen. Aber es war zwecklos. Ich veratmete mich, fühlte mich unwohl und gab auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im letzten Winter ergab es sich dann, dass ich plötzlich anders darüber denken sollte. Ein kaltes Zimmer, eine unbequeme Schlafstätte und Prüfungsstress ließen mich eines Morgens schmerzverzerrt aufwachen. Über Wochen hatte ich die Signale meines Körpers nicht ernst genommen. Die ständige Anspannung hatte meinen Rücken verkrampft und hatte sich in meinem Nacken festgesetzt. Es folgten Bemühungen, vor allem mit physiotherapeutischen Maßnahmen eine Linderung herbeizuführen. Doch es stellte sich einfach keine Besserung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mich erst einmal aus der Resignation befreien und Techniken finden, mir meiner selbst wieder bewusst zu werden. Dabei fiel mir u.a. das Yoga-Buch wieder ein. Ich meldete mich aber vorsichtshalber für einen Kurs bei der Volkshochschule an, weil ich einem erneuten Selbstversuch nicht über den Weg trauen wollte. - Endlich ging es bergauf… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ein erster und wichtiger Schritt, für viele weitere Aktivitäten, die ich seitdem unternommen habe, um meine Balance im Leben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Buch.JPG&lt;br /&gt;
File:Repeat Kopfstand.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=File:Repeat_Kopfstand.JPG&amp;diff=17745</id>
		<title>File:Repeat Kopfstand.JPG</title>
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		<updated>2010-11-02T20:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2010-11-02T20:51:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Summary ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Source: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17743</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten/uebungsdinge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17743"/>
		<updated>2010-11-02T20:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ÜBUNGS-DINGE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgabenstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Aufgabe ist die wohlüberlegte Auswahl, Präsentation und Dokumentation eines Gegenstandes, der für Euch mit dem Begriff der Übung verbunden ist. Es kann sich dabei um ein Trainingsgerät oder Instrument handeln, eine Anleitung, einen Plan oder jedes andere Objekt, mit dem eine Geschichte vom Übungserfolg oder auch vom Scheitern, nicht-Durchhalten verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte sollen (wenn möglich) zum Plenum mitgebracht werden (Abgabetermin/Präsentation s.u.) und dort in einer 1-2minütigen Präsentation vorgestellt werden. &lt;br /&gt;
Außerdem sollen sie fotografisch in möglichst guter Qualität dokumentiert werden und die Fotografien (max. 3) hier unten auf dem Wiki zusammen mit einem max. 3000 Zeichen langen Beschreibungstext gepostet werden.&lt;br /&gt;
Format: JPEG, Abmessungen max. 1000x1000Pixel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Achtet bitte darauf, keine Copyright-Verletzungen zu begehen, z.B. ist das Scannen von Noten (Musik) nicht ok, ein Foto einer Partitur mit ausreichendem Abstand und entsprechender Inszenierung ist aber akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgabetermin===&lt;br /&gt;
ist der &#039;&#039;&#039;3. November 2010&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Für die Recherche wird folgende Literatur (gibt es in der Limona) wärmstens als Inspiration empfohlen:&lt;br /&gt;
*Lepp, Nicola: Übungs-Raum. Arbeit in Bildung. In: Tyradellis, Daniel &amp;amp; Lepp; Nicola (Hrsg.): Arbeit. Sinn und Sorge [Begleitbuch zur Ausstellung &amp;quot;Arbeit. Sinn und Sorge&amp;quot; des Deutschen Hygiene-Museums im Programm &amp;quot;Arbeit in Zukunft&amp;quot; der Kulturstiftung des Bundes], Diaphanes, Zürich, 2009, ISBN 978-3-03-734083-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwürfe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Bach - Präludium Nr. 8 in F-Dur&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachs Präludium Nr. 8 war das zweite Werk von Bach, das ich gespielt habe - und das erste Werk überhaupt, bei dem ich beim ersten Hören wusste, dass ich es spielen können MUSS. Es stellte sich jedoch als ziemlich übungsintensives Stück heraus, bei dem ich schnell die Motivation verlor. Ich quälte mich durch jede Note und fand es bald nicht mehr so großartig. Selbst als ich das Präludium halbwegs spielen konnte, hatte es für mich seinen Reiz verloren. Ich war unsicher beim Spielen und das ganze Werk war mir von seiner Logik her vollkommen unklar. Ein paar Stunden vor dem Klassenvorspiel, auf dem ich das Stück spielen sollte, setzte ich mich nochmal dran. Ich war ziemlich verzweifelt und spielte es immer wieder einfach von vorne bis hinten durch. Und irgendwann kam der Aha-Effekt: Endlich eröffnete sich das Werk mir! Ich hatte nun das Gefühl, es zu verstehen, ein Gefühl, dass ich bisher vermisst hatte. Vollkommen sicher trat ich dann bei diesem Klassenvorspiel auf. Zwischen dem Präludium und mir war endlich die Distanz weggebrochen und ich wusste wieder, warum es ich es unbedingt spielen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt habe ich vor jedem Üben anderer Stücke gespielt, es variiert und neu interpretiert und später noch öfters vorgespielt. So auch bei meiner Abiturprüfung im Fach Musik. Ich habe mich richtig gefreut, als mich der Musiklehrer aufforderte, unter fünf Klavierwerken genau dieses vorzuspielen. Umso erstaunter war ich, als ich keine Notenzeile ordentlich vortragen konnte. Immer wieder musste ich Takte wiederholen; verzweifelt versuchte ich, das Stück zusammenhängend zu seinem Ende zu bringen. Ich versagte. In diesem Moment wusste ich wieder, warum ich das visuelle Gestalten dem musikalischem Hobby vorzog: Bildnerische Kunst bleibt dem Künstler schon von der Sache her auch noch nach Jahren erhalten; doch die Erfolge des Musikers sind flüchtig. Er muss - wie der Sportler auch - üben, wenn er seine alten Errrungenschaften auffrischen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich musste wieder üben, als ich das Präludium aufgrund des misslungenen Auftritts monatelang nicht gespielt hatte und die Beziehung zu ihm neu auffrischen wollte. Doch den Noten verweigerte ich mich. Ich wusste, dass ich das Stück so oft gespielt hatte, dass ich es unmöglich gänzlich vergessen haben konnte. Und so wiederholte ich es unzählige Male in unterschiedlichen Situationen und rief mir beim Spielen aus den hinteren Ecken meines Gedächtnisses stückchenweise die einzelnen Teile des Präludiums wieder ab. Mittlerweile bin ich erneut in der Situation, dass ich es immer mindestens einmal spiele, wenn ich vor dem Klavier sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeige hier die Klaviernoten trotz meiner Abwehrhaltung gegen sie - es ist die einzige materielle Form, die ich von dem Präludium besitze. Das man ihm nicht anssieht, wie lange ich geübt und gefeilt habe, liegt nicht nur an meinem Klavierlehrer, sondern auch an dem Tatsache, dass die Noten nicht mein Eigentum sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand3.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[User:migu1567|Tina Konscholky]] – &#039;&#039;12 Jahre Mathekampf&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binomische Formeln, Pythagoras, Funktionen, Stochastik- bis heute runzele ich sofort die Stirn, wenn ich Wörter wie diese höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht wissen, wie viele Stunden, Tage oder gar Wochen ich während meiner Schulzeit für das verhasste Fach gelernt und mit Familie und Freunden geübt habe. Mit jedem Schuljahr galt es immer wieder, mich in eine Welt voller Zahlen und Buchstaben zu knien, die sich mir nie wirklich eröffnete. Kleine Erfolgserlebnisse waren nur kurzfristig und sorgten dafür, dass meine Motivation nicht sofort kapitulierte. Es müssen hunderte Seiten gewesen sein, die ich mit abstrakten Aufgaben beschrieben und zu lösen versucht habe. Mathematikklausuren ließen mich schon Wochen vorher in Stress ausbrechen, an ein Wochenende mit Freizeit war kaum zu denken. Und trotz der stundenlangen Vorbereitung waren die Ergebnisse nicht annähernd dem Aufwand entsprechend. Trotzdem habe ich mich immer und immer wieder genervt und wiederwillig mit der mir rätselhaften Thematik auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Herausforderung stellte die Abiturprüfung für mich dar. Alles, was ich mir innerhalb von Jahren krampfhaft angelernt, aber wieder größtenteils vergessen hatte, stand auf dem Prüfstand. Zum letzten Mal hieß es, zu lernen und zu üben was die Konzentration her gab. Zwar konnte ich auf Unterstützung  zählen, doch je länger ich lernte, desto steiler zielte meine Motivation auf ihren Tiefpunkt hin. In der Masse des Inhalts konnte ich kaum noch überblicken, welche Formel wofür gedacht war, wie Punkte auszurechnen, Lösungsschritte vorzugehen waren. Die Hoffnung auf ein passables Ergebnis reduzierte sich schon seit langem darauf, die Prüfung einfach zu bestehen und keine mündliche Nachprüfung über mich ergehen lassen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufregung war unermesslich, ich kann mich nicht daran erinnern, noch einmal derart nervös gewesen zu sein. Letztendlich habe ich die Prüfung geschafft- besser sogar, als Mitschüler, die mir beim Lernen geholfen haben. Daher war es für mich natürlich eine wahrhaftige Freude, sämtliche Mathematikunterlagen sofort zu zerreißen und so schnell wie möglich in die Altpapiertonne zu schmeißen. Mit dem bestandenen Abitur war mir klar, dass ich nie wieder Mathe lernen wollen würde. Ich will bis jetzt nichts von Formeln wissen. Wirklich essentiellen Rechenwege sind mir  durchaus bekannt. Aber von Funktionen, Stochastik und dem Rest der Pseudowissenschaft möchte ich die nächsten 30 Jahre nichts wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen an meine nervenzermürbende Übungszeit sind 2 Tafelwerke und ein Mathematikbuch von meinem Nachbar, der mir jahrelang zur Seite stand um meinen Kampf mit der Mathematik auszutragen. Klebezettel und unzählige Eintragungen (natürlich in das &amp;quot;Übungstafelwerk&amp;quot;) bezeugen mein Streben nach mathematischem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerkzettel.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:christiane.schluetter|Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Erinnerung speichern&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer1.jpg&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erstes Kofferinterieur im Kurs „Musterkoffer“ vor einem Jahr sollte einer Schallplatte aus meiner Kindheit gewidmet sein – dem Traumzauberbaum. In meiner Erinnerung, saß ich in der Stube vor dem Plattenspieler und hörte den spannenden Geschichten zu. Auch heute, 20 Jahre später, klingen die Lieder noch geheimnisvoll in meinen Ohren. Das Interieur sollte keine 1:1 Wiedergabe der Schallplatte werden, vielmehr eine Erinnerung speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Eindrücke auf künstlerische Weise wiederzugeben ist eine Herausforderung und nicht jeder Versuch gelingt. Die Suche nach ästhetischen Blättern begann und ich durchforstete die Materialabteilungen im Bastelladen, die Modellbauabteilung und die Strickwaren auf DaWanda. Das natürliche Abbild eines Baumblattes ist meist grün und in ovaler Form nach oben zugespitzt. Die Blätter in meiner Erinnerung sind magisch, düster und geheimnisvoll. Nach ergebnisloser Suche bin ich an den Ort zurückgekehrt um nach Spuren zu suchen. Der Raum wie er ist – völlig verändert, einzig ein Möbelstück steht noch am gleichen Platz. Auf dem Dachboden findet sich die original Platte wieder und auch die schweren Vorhänge, die an den Fenstern drapiert waren. Der Vorhang wurde zur Weiterverarbeitung schweren Herzens freigeben (Ich frage mich wo der wohl noch zum Einsatz gekommen wäre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Buchbinder-Leim sollte das gute Stück Stoff auf den vorgeschnittenen Kartonblättern halten. Bei diesen ersten Versuchen bereite ich mich immer besonders gut vor, denn wenn es erstmal klappt dann soll gleich alles geschafft werden. Gute 70 Blatt später hatte ich also den Ort verknüpft. Zusammen mit einem tief dunklem Hintergrund und einem indirektem Licht hinter der Baumkrone war der Eindruck auch magisch und düster. Erstaunt von der Wirkung des Koffers konnte ich feststellen, dass es meiner Erinnerung sehr nah kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bearbeitung des zweiten Koffers gab es wieder diese Übung. Wie tief muss man in sich gehen um Erinnerungen darzustellen? Und wie stellt man Erinnerungen dar, die angeeignet wurden aber sich in das Selbstbild integrieren? Ich habe versucht Materialien und Formen zu interpretieren. Der Vorhang stand für den Ort an dem er hing. Eine Schublade mit Wolkenmarmor bedeutet die Einfachheit eines Archivs und ein Samtband als Öffner die Bedeutung den Einblick zu gewähren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Übungen geholfen hat mir der ständige Austausch mit dem Ort und dem Objekt. Will man eine Inszenierung muss man sie vor sich sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Benutzername|Olivia Neubauer]] – &#039;&#039;die ZirkularAtmung und ich&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 10 Jahren begann sich meine Mutter für Esoterik zu interessieren und wandelt seitdem auf spirituellen Wegen. Auf unzähligen ihrer EntspannungsCDs waren viele neue und für mich beeindruckende Klänge zu finden. Besonders faszinierte mich damals ein traditionelles Instrument der Aborigines. Das Didgeridoo. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia sagt dazu: „ Das Didgeridoo [dɪdʒərɪˈduː] ist ein obertonreiches Blasinstrument aus der Familie der Aerophone auf dem Tonerzeugungsprinzip der Polsterpfeife. Im traditionellen Zusammenhang wird es meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Die klangliche und rhythmische Vielfalt entsteht durch Kombinationen aus Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten, basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen. Instrumentenkundlich steht das Didgeridoo von der Art und Weise der Tonerzeugung her (Lippen als Tongenerator, Röhren als Verstärker) den Blechblasinstrumenten nahe. Als einziges dieser Instrumente wird es auf dem Grundton, d. h. auf der ersten bzw. tiefsten schwingfähigen Frequenz geblasen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal Interesse geäußert, war ich ab dem nächsten Weihnachten stolze Besitzerin eines Didgeridoos im typischen Tourismus geprägten Stil, mit standardisierten Malereien und einfacher Bambus Bauform. Ich sollte eventuell noch erwähnen, dass meine Mutter ein solches musikalisches Talent in ihren Kindern vermutete, dass mein Bruder auch gleich noch eins bekommen hat. Doch dieser hat wahrscheinlich mehr Spaß damit als ich. Wir beide können nicht Zirkular- bzw. Rundatmen. Heißt: es ist uns nicht möglich einen Ton konstant durchzuspielen, ohne zwischenzeitlich absetzen zu müssen. Mit der vorhandenen Luft in der Lunge ist es mir jedoch nicht möglich, länger als eine Minute zu spielen (und das ist schon schwierig). Mein Bruder kann Aufgrund seines größeren Lungenvolumens länger seine Lippen in Schwingung halten und dadurch Töne hervorbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Problem ist eigentlich, dass beim anspielen des Didgeridoos häufig bis meistens ein komischer pupsiger Ton entsteht, der mich dann zum lachen bringt und meine Lippen verkrampfen sich, was spielen nicht mehr möglich macht. Auch könnte ich mir nicht vorstellen, damit mal irgendwo aufzutreten oder so, da die Peinlichkeit des Moments ebenfalls meinen Mund anspannen würde und angespannte Muskeln sind nun einmal nicht locker genug um dieses Instrument zum klingen zu bringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Nutzer|Paul Ruben]] – &#039;&#039;-~20&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Ziel: &lt;br /&gt;
== -~20 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Meditation, Atemkontrolle und Berg !?&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit einigen Jahren beschäftigt mich die Thematik Yoga und ein dazugehöriger Ratgeber in Buchform. Wie man auf dem Bild dazu sehen kann, war dieser über die Jahre von verschiedenen Personen in Gebrauch und wurde hier und dort mit kleinen Haftnotizen versehen, um auf bestimmte Übungen immer wieder zurückgreifen zu können. Mein persönlicher Bezug dazu ist allerdings noch recht neu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendalter konnte ich nichts damit anfangen. Den sportlichen Ausgleich suchte und fand ich beim Handball und Tanzen. Meditieren, bewusste Entspannung - warum und wozu? &lt;br /&gt;
Ich war skeptisch, als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hielt und dieses Gefühl wuchs mehr und mehr mit jeder Seite, die ich weiterblätterte und betrachtete. Die Akteure auf den Bildern sahen zwar überaus glücklich dabei aus, wie sie sich in diesen ungesund anmutenden Haltungen verrenkten und verbogen, aber ansprechend fand ich das nicht. Dennoch wagte ich es, mich an einigen Übungen zu probieren. So gut es ging versuchte ich die beschriebenen Anweisungen nachzuahmen und gleichermaßen die richtige Atmung nicht außer Acht zu lassen. Aber es war zwecklos. Ich veratmete mich, fühlte mich unwohl und gab auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im letzten Winter ergab es sich dann, dass ich plötzlich anders darüber denken sollte. Ein kaltes Zimmer, eine unbequeme Schlafstätte und Prüfungsstress ließen mich eines Morgens schmerzverzerrt aufwachen. Über Wochen hatte ich die Signale meines Körpers nicht ernst genommen. Die ständige Anspannung hatte meinen Rücken verkrampft und hatte sich in meinem Nacken festgesetzt. Es folgten Bemühungen, vor allem mit physiotherapeutischen Maßnahmen eine Linderung herbeizuführen. Doch es stellte sich einfach keine Besserung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mich erst einmal aus der Resignation befreien und Techniken finden, mir meiner selbst wieder bewusst zu werden. Dabei fiel mir u.a. das Yoga-Buch wieder ein. Ich meldete mich aber vorsichtshalber für einen Kurs bei der Volkshochschule an, weil ich einem erneuten Selbstversuch nicht über den Weg trauen wollte. - Endlich ging es bergauf… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ein erster und wichtiger Schritt, für viele weitere Aktivitäten, die ich seitdem unternommen habe, um meine Balance im Leben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17742</id>
		<title>MODEN:Repeat 2010-2011/arbeiten/uebungsdinge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.uni-weimar.de/kunst-und-gestaltung/wiki/index.php?title=MODEN:Repeat_2010-2011/arbeiten/uebungsdinge&amp;diff=17742"/>
		<updated>2010-11-02T20:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anja Ribbe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;ÜBUNGS-DINGE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgabenstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Aufgabe ist die wohlüberlegte Auswahl, Präsentation und Dokumentation eines Gegenstandes, der für Euch mit dem Begriff der Übung verbunden ist. Es kann sich dabei um ein Trainingsgerät oder Instrument handeln, eine Anleitung, einen Plan oder jedes andere Objekt, mit dem eine Geschichte vom Übungserfolg oder auch vom Scheitern, nicht-Durchhalten verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte sollen (wenn möglich) zum Plenum mitgebracht werden (Abgabetermin/Präsentation s.u.) und dort in einer 1-2minütigen Präsentation vorgestellt werden. &lt;br /&gt;
Außerdem sollen sie fotografisch in möglichst guter Qualität dokumentiert werden und die Fotografien (max. 3) hier unten auf dem Wiki zusammen mit einem max. 3000 Zeichen langen Beschreibungstext gepostet werden.&lt;br /&gt;
Format: JPEG, Abmessungen max. 1000x1000Pixel.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Achtet bitte darauf, keine Copyright-Verletzungen zu begehen, z.B. ist das Scannen von Noten (Musik) nicht ok, ein Foto einer Partitur mit ausreichendem Abstand und entsprechender Inszenierung ist aber akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgabetermin===&lt;br /&gt;
ist der &#039;&#039;&#039;3. November 2010&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Für die Recherche wird folgende Literatur (gibt es in der Limona) wärmstens als Inspiration empfohlen:&lt;br /&gt;
*Lepp, Nicola: Übungs-Raum. Arbeit in Bildung. In: Tyradellis, Daniel &amp;amp; Lepp; Nicola (Hrsg.): Arbeit. Sinn und Sorge [Begleitbuch zur Ausstellung &amp;quot;Arbeit. Sinn und Sorge&amp;quot; des Deutschen Hygiene-Museums im Programm &amp;quot;Arbeit in Zukunft&amp;quot; der Kulturstiftung des Bundes], Diaphanes, Zürich, 2009, ISBN 978-3-03-734083-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwürfe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Lisa Rost|Lisa Rost]] – &#039;&#039;Bach - Präludium Nr. 8 in F-Dur&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachs Präludium Nr. 8 war das zweite Werk von Bach, das ich gespielt habe - und das erste Werk überhaupt, bei dem ich beim ersten Hören wusste, dass ich es spielen können MUSS. Es stellte sich jedoch als ziemlich übungsintensives Stück heraus, bei dem ich schnell die Motivation verlor. Ich quälte mich durch jede Note und fand es bald nicht mehr so großartig. Selbst als ich das Präludium halbwegs spielen konnte, hatte es für mich seinen Reiz verloren. Ich war unsicher beim Spielen und das ganze Werk war mir von seiner Logik her vollkommen unklar. Ein paar Stunden vor dem Klassenvorspiel, auf dem ich das Stück spielen sollte, setzte ich mich nochmal dran. Ich war ziemlich verzweifelt und spielte es immer wieder einfach von vorne bis hinten durch. Und irgendwann kam der Aha-Effekt: Endlich eröffnete sich das Werk mir! Ich hatte nun das Gefühl, es zu verstehen, ein Gefühl, dass ich bisher vermisst hatte. Vollkommen sicher trat ich dann bei diesem Klassenvorspiel auf. Zwischen dem Präludium und mir war endlich die Distanz weggebrochen und ich wusste wieder, warum es ich es unbedingt spielen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt habe ich vor jedem Üben anderer Stücke gespielt, es variiert und neu interpretiert und später noch öfters vorgespielt. So auch bei meiner Abiturprüfung im Fach Musik. Ich habe mich richtig gefreut, als mich der Musiklehrer aufforderte, unter fünf Klavierwerken genau dieses vorzuspielen. Umso erstaunter war ich, als ich keine Notenzeile ordentlich vortragen konnte. Immer wieder musste ich Takte wiederholen; verzweifelt versuchte ich, das Stück zusammenhängend zu seinem Ende zu bringen. Ich versagte. In diesem Moment wusste ich wieder, warum ich das visuelle Gestalten dem musikalischem Hobby vorzog: Bildnerische Kunst bleibt dem Künstler schon von der Sache her auch noch nach Jahren erhalten; doch die Erfolge des Musikers sind flüchtig. Er muss - wie der Sportler auch - üben, wenn er seine alten Errrungenschaften auffrischen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich musste wieder üben, als ich das Präludium aufgrund des misslungenen Auftritts monatelang nicht gespielt hatte und die Beziehung zu ihm neu auffrischen wollte. Doch den Noten verweigerte ich mich. Ich wusste, dass ich das Stück so oft gespielt hatte, dass ich es unmöglich gänzlich vergessen haben konnte. Und so wiederholte ich es unzählige Male in unterschiedlichen Situationen und rief mir beim Spielen aus den hinteren Ecken meines Gedächtnisses stückchenweise die einzelnen Teile des Präludiums wieder ab. Mittlerweile bin ich erneut in der Situation, dass ich es immer mindestens einmal spiele, wenn ich vor dem Klavier sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zeige hier die Klaviernoten trotz meiner Abwehrhaltung gegen sie - es ist die einzige materielle Form, die ich von dem Präludium besitze. Das man ihm nicht anssieht, wie lange ich geübt und gefeilt habe, liegt nicht nur an meinem Klavierlehrer, sondern auch an dem Tatsache, dass die Noten nicht mein Eigentum sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand3.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Uebungsgegenstand1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
===[[User:migu1567|Tina Konscholky]] – &#039;&#039;12 Jahre Mathekampf&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binomische Formeln, Pythagoras, Funktionen, Stochastik- bis heute runzele ich sofort die Stirn, wenn ich Wörter wie diese höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht wissen, wie viele Stunden, Tage oder gar Wochen ich während meiner Schulzeit für das verhasste Fach gelernt und mit Familie und Freunden geübt habe. Mit jedem Schuljahr galt es immer wieder, mich in eine Welt voller Zahlen und Buchstaben zu knien, die sich mir nie wirklich eröffnete. Kleine Erfolgserlebnisse waren nur kurzfristig und sorgten dafür, dass meine Motivation nicht sofort kapitulierte. Es müssen hunderte Seiten gewesen sein, die ich mit abstrakten Aufgaben beschrieben und zu lösen versucht habe. Mathematikklausuren ließen mich schon Wochen vorher in Stress ausbrechen, an ein Wochenende mit Freizeit war kaum zu denken. Und trotz der stundenlangen Vorbereitung waren die Ergebnisse nicht annähernd dem Aufwand entsprechend. Trotzdem habe ich mich immer und immer wieder genervt und wiederwillig mit der mir rätselhaften Thematik auseinandergesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Herausforderung stellte die Abiturprüfung für mich dar. Alles, was ich mir innerhalb von Jahren krampfhaft angelernt, aber wieder größtenteils vergessen hatte, stand auf dem Prüfstand. Zum letzten Mal hieß es, zu lernen und zu üben was die Konzentration her gab. Zwar konnte ich auf Unterstützung  zählen, doch je länger ich lernte, desto steiler zielte meine Motivation auf ihren Tiefpunkt hin. In der Masse des Inhalts konnte ich kaum noch überblicken, welche Formel wofür gedacht war, wie Punkte auszurechnen, Lösungsschritte vorzugehen waren. Die Hoffnung auf ein passables Ergebnis reduzierte sich schon seit langem darauf, die Prüfung einfach zu bestehen und keine mündliche Nachprüfung über mich ergehen lassen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufregung war unermesslich, ich kann mich nicht daran erinnern, noch einmal derart nervös gewesen zu sein. Letztendlich habe ich die Prüfung geschafft- besser sogar, als Mitschüler, die mir beim Lernen geholfen haben. Daher war es für mich natürlich eine wahrhaftige Freude, sämtliche Mathematikunterlagen sofort zu zerreißen und so schnell wie möglich in die Altpapiertonne zu schmeißen. Mit dem bestandenen Abitur war mir klar, dass ich nie wieder Mathe lernen wollen würde. Ich will bis jetzt nichts von Formeln wissen. Wirklich essentiellen Rechenwege sind mir  durchaus bekannt. Aber von Funktionen, Stochastik und dem Rest der Pseudowissenschaft möchte ich die nächsten 30 Jahre nichts wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Erinnerungen an meine nervenzermürbende Übungszeit sind 2 Tafelwerke und ein Mathematikbuch von meinem Nachbar, der mir jahrelang zur Seite stand um meinen Kampf mit der Mathematik auszutragen. Klebezettel und unzählige Eintragungen (natürlich in das &amp;quot;Übungstafelwerk&amp;quot;) bezeugen mein Streben nach mathematischem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerke2.jpg&lt;br /&gt;
File:Repeat Tina Konscholky tafelwerkzettel.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:christiane.schluetter|Christiane Schlütter]] – &#039;&#039;Erinnerung speichern&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer1.jpg&lt;br /&gt;
File:schluetter_koffer2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erstes Kofferinterieur im Kurs „Musterkoffer“ vor einem Jahr sollte einer Schallplatte aus meiner Kindheit gewidmet sein – dem Traumzauberbaum. In meiner Erinnerung, saß ich in der Stube vor dem Plattenspieler und hörte den spannenden Geschichten zu. Auch heute, 20 Jahre später, klingen die Lieder noch geheimnisvoll in meinen Ohren. Das Interieur sollte keine 1:1 Wiedergabe der Schallplatte werden, vielmehr eine Erinnerung speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Eindrücke auf künstlerische Weise wiederzugeben ist eine Herausforderung und nicht jeder Versuch gelingt. Die Suche nach ästhetischen Blättern begann und ich durchforstete die Materialabteilungen im Bastelladen, die Modellbauabteilung und die Strickwaren auf DaWanda. Das natürliche Abbild eines Baumblattes ist meist grün und in ovaler Form nach oben zugespitzt. Die Blätter in meiner Erinnerung sind magisch, düster und geheimnisvoll. Nach ergebnisloser Suche bin ich an den Ort zurückgekehrt um nach Spuren zu suchen. Der Raum wie er ist – völlig verändert, einzig ein Möbelstück steht noch am gleichen Platz. Auf dem Dachboden findet sich die original Platte wieder und auch die schweren Vorhänge, die an den Fenstern drapiert waren. Der Vorhang wurde zur Weiterverarbeitung schweren Herzens freigeben (Ich frage mich wo der wohl noch zum Einsatz gekommen wäre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Buchbinder-Leim sollte das gute Stück Stoff auf den vorgeschnittenen Kartonblättern halten. Bei diesen ersten Versuchen bereite ich mich immer besonders gut vor, denn wenn es erstmal klappt dann soll gleich alles geschafft werden. Gute 70 Blatt später hatte ich also den Ort verknüpft. Zusammen mit einem tief dunklem Hintergrund und einem indirektem Licht hinter der Baumkrone war der Eindruck auch magisch und düster. Erstaunt von der Wirkung des Koffers konnte ich feststellen, dass es meiner Erinnerung sehr nah kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bearbeitung des zweiten Koffers gab es wieder diese Übung. Wie tief muss man in sich gehen um Erinnerungen darzustellen? Und wie stellt man Erinnerungen dar, die angeeignet wurden aber sich in das Selbstbild integrieren? Ich habe versucht Materialien und Formen zu interpretieren. Der Vorhang stand für den Ort an dem er hing. Eine Schublade mit Wolkenmarmor bedeutet die Einfachheit eines Archivs und ein Samtband als Öffner die Bedeutung den Einblick zu gewähren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Übungen geholfen hat mir der ständige Austausch mit dem Ort und dem Objekt. Will man eine Inszenierung muss man sie vor sich sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte die Entwürfe hier unten wie folgt posten bzw. den Block für jede/n Studierende/n erneut unten anfügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Benutzername|Olivia Neubauer]] – &#039;&#039;die ZirkularAtmung und ich&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 10 Jahren begann sich meine Mutter für Esoterik zu interessieren und wandelt seitdem auf spirituellen Wegen. Auf unzähligen ihrer EntspannungsCDs waren viele neue und für mich beeindruckende Klänge zu finden. Besonders faszinierte mich damals ein traditionelles Instrument der Aborigines. Das Didgeridoo. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia sagt dazu: „ Das Didgeridoo [dɪdʒərɪˈduː] ist ein obertonreiches Blasinstrument aus der Familie der Aerophone auf dem Tonerzeugungsprinzip der Polsterpfeife. Im traditionellen Zusammenhang wird es meistens aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Die klangliche und rhythmische Vielfalt entsteht durch Kombinationen aus Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten, basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen. Instrumentenkundlich steht das Didgeridoo von der Art und Weise der Tonerzeugung her (Lippen als Tongenerator, Röhren als Verstärker) den Blechblasinstrumenten nahe. Als einziges dieser Instrumente wird es auf dem Grundton, d. h. auf der ersten bzw. tiefsten schwingfähigen Frequenz geblasen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal Interesse geäußert, war ich ab dem nächsten Weihnachten stolze Besitzerin eines Didgeridoos im typischen Tourismus geprägten Stil, mit standardisierten Malereien und einfacher Bambus Bauform. Ich sollte eventuell noch erwähnen, dass meine Mutter ein solches musikalisches Talent in ihren Kindern vermutete, dass mein Bruder auch gleich noch eins bekommen hat. Doch dieser hat wahrscheinlich mehr Spaß damit als ich. Wir beide können nicht Zirkular- bzw. Rundatmen. Heißt: es ist uns nicht möglich einen Ton konstant durchzuspielen, ohne zwischenzeitlich absetzen zu müssen. Mit der vorhandenen Luft in der Lunge ist es mir jedoch nicht möglich, länger als eine Minute zu spielen (und das ist schon schwierig). Mein Bruder kann Aufgrund seines größeren Lungenvolumens länger seine Lippen in Schwingung halten und dadurch Töne hervorbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Problem ist eigentlich, dass beim anspielen des Didgeridoos häufig bis meistens ein komischer pupsiger Ton entsteht, der mich dann zum lachen bringt und meine Lippen verkrampfen sich, was spielen nicht mehr möglich macht. Auch könnte ich mir nicht vorstellen, damit mal irgendwo aufzutreten oder so, da die Peinlichkeit des Moments ebenfalls meinen Mund anspannen würde und angespannte Muskeln sind nun einmal nicht locker genug um dieses Instrument zum klingen zu bringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
File:Dateiname.extension&lt;br /&gt;
usw...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Nutzer|Paul Ruben]] – &#039;&#039;-~20&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Ziel: &lt;br /&gt;
== -~20 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[User:Anja Ribbe|Anja Ribbe]] – &#039;&#039;Meditation, Atemkontrolle und Berg !?&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit einigen Jahren beschäftigt mich die Thematik Yoga und ein dazugehöriger Ratgeber in Buchform. Wie man auf dem Bild dazu sehen kann, war dieser über die Jahre von verschiedenen Personen in Gebrauch und wurde hier und dort mit kleinen Haftnotizen versehen, um auf bestimmte Übungen immer wieder zurückgreifen zu können. Mein persönlicher Bezug dazu ist allerdings noch recht neu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendalter konnte ich nichts damit anfangen. Den sportlichen Ausgleich suchte und fand ich beim Handball und Tanzen. Meditieren, bewusste Entspannung - warum und wozu? &lt;br /&gt;
Ich war skeptisch, als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hielt und dieses Gefühl wuchs mehr und mehr mit jeder Seite, die ich weiterblätterte und betrachtete. Die Akteure auf den Bildern sahen zwar überaus glücklich dabei aus, wie sie sich in diesen ungesund anmutenden Haltungen verrenkten und verbogen, aber ansprechend fand ich das nicht. Dennoch wagte ich es, mich an einigen Übungen zu probieren. So gut es ging versuchte ich die beschriebenen Anweisungen nachzuahmen und gleichermaßen die richtige Atmung nicht außer Acht zu lassen. Aber es war zwecklos. Ich veratmete mich, fühlte mich unwohl und gab auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im letzten Winter ergab es sich dann, dass ich plötzlich anders darüber denken sollte. Ein kaltes Zimmer, eine unbequeme Schlafstätte und Prüfungsstress ließen mich eines Morgens schmerzverzerrt aufwachen. Über Wochen hatte ich die Signale meines Körpers nicht ernst genommen. Die ständige Anspannung hatte meinen Rücken verkrampft und hatte sich in meinem Nacken festgesetzt. Es folgten Bemühungen, vor allem mit physiotherapeutischen Maßnahmen eine Linderung herbeizuführen. Doch es stellte sich einfach keine Besserung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mich erst einmal aus der Resignation befreien und Techniken finden, mir meiner selbst wieder bewusst zu werden. Dabei fiel mir u.a. das Yoga-Buch wieder ein. Ich meldete mich aber vorsichtshalber für einen Kurs bei der Volkshochschule an, weil ich einem erneuten Selbstversuch nicht über den Weg trauen wollte. - Endlich ging es bergauf… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ein erster und wichtiger Schritt, für viele weitere Aktivitäten, die ich seitdem unternommen habe, um meine Balance im Leben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anja Ribbe</name></author>
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