Eva gehört zu uns!

Wir unterstützen die Restaurierung der »Eva«

Betreten Besucherinnen und Besucher das Foyer der Bauhaus-Universität Weimar, richtet sich ihr Blick auf den berühmten Treppenaufgang Henry van de Veldes. Jahrelang stand an dieser Stelle die von Auguste Rodin gestaltete Plastik »Eva«, deren Platz seit dem 7. Februar 2016 verwaist ist.

Ursprünglich im Rahmen eines Großauftrages für die Eingangspforte des Kunstgewerbemuseums in Paris geschaffen, ist »Eva« in Rodins Darstellung nicht länger die junge Verführerin. In ihr spiegeln sich Schuld, Blöße und Scham, drückt der Künstler vielmehr das ›dem irdischen Dasein ausgeliefert sein‹ aus – 1887 eine Provokation für die Gesellschaft und der Übergang von der klassischen Tradition zur Moderne. » mehr

1912 ließ der damalige Direktor der Hochschule, Fritz Mackensen, »Eva« als Ausdruck des freien Geistes der Kunst im Hauptgebäude aufstellen. Seitdem begleitet sie eine wechselhafte Geschichte: mal als »Feindeskunst« beräumt, mal einem Lenin weichend, wanderte sie durch das Gebäude. Seit den 1980er Jahren stand sie fest an diesem zentralen Ort und markierte den Herzschlag der Universität: bewundert, geliebt, mit Bauhaus-Kostümen von Studierenden bestückt und im Mittelpunkt öffentlicher Veranstaltungen. » mehr

Ihr zentraler, frei zugänglicher Platz wurde der »Eva« am 7. Februar 2016 zum Verhängnis. Mit grober Gewalt und mehrfachen Anläufen stieß ein Randalierer sie vom Sockel. Die Plastik erlitt erhebliche Verletzungen: die Achse ist verformt, es gibt Risse im Guss und einen großen Schaden am Oberarm. Viele Monate wurden die Schäden untersucht und dokumentiert. » mehr

Helfen Sie uns, die Eva zu restaurieren und an ihren angestammten Platz zurück zu bringen!

Jetzt kann die Wiederherstellung der »Eva« beginnen. Wir wünschen uns, dass sie im Dezember 2017, 105 Jahre nach ihrer Ankunft in Weimar, wieder aufgestellt werden kann.

Und so können Sie helfen!

1.
Spenden Sie für die Restaurierung.
Jeder Betrag hilft. Sie können ganz unkompliziert die Spendenbox im Foyer des Hauptgebäudes nutzen oder auf folgendes Konto überweisen. 

Kreditinstitut: HELABA 
BIC: HELADEFF820
IBAN: DE39 8205 0000 3004 4442 73  
Verwendungszweck: 811 400 02 73 – Spende Eva

Auf Wunsch nehmen wir Sie gern in die Liste der Freunde und Förderer  auf und stellen Ihnen nach dem Eingang Ihrer Zuwendung eine Spendenbescheinigung aus. Bitte senden Sie uns in beiden Fällen hierzu eine Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und dem Spendenbetrag. 

2.
Erwerben Sie einen »Eva«-Pin und zeigen Sie Ihre Verbundenheit.
Ob als sichtbares Zeichen Ihrer Sympathie oder als kleines Geschenk für Freunde – der in vier Varianten erhältliche »Eva«-Pin demonstriert nicht nur Ihre Anteilnahme, er schmückt auch und er hilft, denn ca. 2 Euro pro Pin kommen der Restaurierung zugute.

Den »Eva«-Pin können Sie erstmalig auf dem Bauhaus.Weihnachtsmarkt 2016 erwerben und danach im Bauhaus.Atelier sowie an ausgewählten Stellen in der Stadt.

3.
Schicken Sie uns Ihre Fotos und Geschichten
Wir suchen Bilder und Geschichten, die zeigen, welche Rolle »Eva« im Leben der Universität spielt. Bei welchen Anlässen war sie dabei, wie wurde sie geschmückt, wer stand neben ihr? Kennen Sie Geschichten über »Eva«, die Sie teilen wollen? Erlebnisse, die Sie mit »Eva« verbinden?

4.
Schicken Sie »Eva« Ihre Genesungswünsche.
Außerdem wollen wir für die Kampagne auch Genesungswünsche sammeln. Haben Sie einen Gruß, den Sie ihr senden wollen?

Ihre Fotos, Geschichten und Wünsche möchten wir, mit Ihrem Einverständnis, auf dieser Webseite veröffentlichen und 2017 für eine Öffentlichkeitskampagne nutzen. Wir freuen uns über Ihre Post an:  alumni[at]uni-weimar.de 

5.
Ihre Ideen
Möchten Sie sich mit einem eigenen Projekt an der Spendensuche beteiligen? Haben Sie Ideen, wie Sie andere auf die Restaurierung aufmerksam machen können? Dann melden Sie sich gern bei uns.

Ein Film von: Jing Augusto-Wüthrich, Mahsa Nejad, Hyonjin Kim, Jessica Krecisz, Irena Milenkovic, María Fernanda Sánchez Santafé, Juliane Saul
Kamera: Hyonjin Kim, Jing Augusto-Wüthrich, Jessica Krecisz
Schnitt: Juliane Saul, Irena Milenkovic, Jessica Krecisz
Musik: Ali Choolaei
Mentoren: Nicola Alice Hens, Franka Sachse, Prof. Wolfgang Kissel