Wer Land schaf(f)t? - Ein Ausflug in Thüringen auf der Suche nach den Produzent*innen der Landschaft
Project information
submitted by
Dorothea Margarethe Müller
Co-Authors
Mahdi Alishahi, Jonas Böttger, Rebecca Gröne, Roberta Keding, Tanja Klaus, Florian Litzelmann, Marie Noeske-Heisinger, Viola Stenzhorn, Meret Stockhecker, Zoé Werner, Annika Windmöller
Mentors
Franziska Fischer, Jonas Hülsmann, Felix Lackus, Dorothea Müller
Faculty:
Architecture and Urbanism,
Bauhaus.Module
Degree programme:
Urban Planning (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Urban Studies (Master of Science (M.Sc.)),
Management [Construction Real Estate Infrastructure] (Master of Science (M.Sc.)),
Teaching Qualification (Secondary Education) in Art Education - First or Dual Subject (1st state examination)
Type of project presentation
Exhibition
Semester
Summer semester 2023
- Schwanseestraße 92 - Gaswerk
Participation in the Bauhaus.Modules
Project description
Nur einen kurzen Moment unterwegs und schon ist klar: Wo wir studieren, ist nicht die Großstadt angesagt, sondern Thüringen. "Wer Land schaf[f]t" fragt am Beispiel des Thüringer Beckens nach den Produzent*innen der Landschaft. Welche Rolle spielen individuelle und kollektive Vorstellungen von Landschaft? Wie und an wen werden diese weitergegeben? Welche Rolle spielen Akteur*innen, die das Land formen? Wer ist überhaupt Akteur*in?
Das Thüringer Becken ist keine idyllische Landschaft, es wird intensiv durch Siedlungen, Infrastruktur, für die industrielle Landwirtschaft und Energiegewinnung genutzt. Nicht zuletzt mit der Klima- und der ökologischen Krise wird die Wahrnehmung der Landschaft als "schön" oder "ideal" herausgefordert. Andererseits heißt die Frage danach, "Wer Land schaf[f]t", eben auch: Wer schafft es, auf dem Land zu leben? Der Bevölkerungsrückgang in ländlichen Räumen und die wachsenden Städte Erfurt, Weimar und Jena bilden räumliche Gegensätze, die zugleich Ansatzpunkt rechter Narrative sein können.
Mit der notwendigen Anstrengung zu einem klimaneutralen Thüringen müssen Antworten gefunden werden, wie eine nachhaltige Landschaft aussehen soll. Im Seminar befassen wir uns daher, unterstützt durch Gastvorträge und einer Tagesexkursion, mit dieser Frage. In einer interdisziplinäre Ausstellung wird ein eigener kritischer Beitrag zum Landschaftsverständnis und -produktion geschaffen und für die summaery 2023 visualisiert.




