summaery2022: Projects

"Ein Park für uns statt für Profite"? - Der Bürgerbahnhof Plagwitz

Project information

submitted by
Daniel Maurice Kleine-Kraneburg

Co-Authors
Lena Becker, Laura Bein, Malwin Bornitz, Mathilda Dembowski, Pauline von Dobeneck, Karolin Gathen, Pauline Hagen, Daniel Kleine-Kraneburg, Jasper Krüger, Franziska Thu Nguyen, Linda Nitsche, Lara Paulus, Larisa Pavliuk, Niklas Pfennig, Pauline Sommerhäuser, Meret Stockhecker, Claas Wilken, Maren Zünkler

Mentors
Johanna Günzel, Dr. Timmo Krüger, Paula Keppke

Faculty:
Architecture and Urbanism

Degree programme:
Urban Planning (Bachelor of Science (B.Sc.))

Type of project presentation
Exhibition

Semester
Summer semester 2022

Exhibition Location / Event Location
  • Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / Main Building

Project description

„Stadt für uns“ - „Recht auf Stadt“ - „Bottom-up“ - „Partizipation“ - „Raumaneignung“

In unserem zweiten Planungsprojekt haben wir uns mit vielfältigen und spannenden Aspekten der Stadtplanung auseinandergesetzt. Untersuchungsgegenstand war dabei der Bürgerbahnhof in Plagwitz (Leipzig).

Der ehemalige Güterbahnhof in Plagwitz lag lange brach. 2010 gründete sich eine Bürger:inneninitiative und entwickelte in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig Ideen für die gemeinschaftliche Nutzung des Geländes. Mittlerweile beherbergt das Gelände des Bürgerbahnhof Plagwitz (BBP) ein Café, mehrere Bereiche für Spiel, Bewegung und Kreativität sowie verschiedene Gartenbereiche und Grünflächen, getragen von einer Vielzahl an Vereinen und Initiativen.

Aktuell führt die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für einen Teil der Fläche zu Konflikten. Der Bebauungsplan sieht mehrgeschossige Gewerbeimmobilien vor und steht insbesondere wegen der dafür wegfallenden Freiflächen in der Kritik.

Im Planungsprojekt haben wir uns unter anderem den Fragen gewidmet, welche Funktionen der Bürgerbahnhof für das Quartier erfüllt, wie sich das Verhältnis zwischen den Protagonist:innen des Bürgerbahnhofs und der Stadtverwaltung gestaltet und welche Perspektive gemeinschaftlich organisierte, nicht (vorrangig) kommerzielle Projekte in einer boomenden Stadt haben.

Auf mehreren Plakaten werden wir euch unsere Ergebnisse, Gedanken und Konzepte präsentieren. Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!