Kompetenzzentrum Medienanthropologie

Das aus Mitteln der ProExzellenz-Initiative des Freistaates Thüringen finanzierte Kompetenzzentrum Medienanthropologie treibt eine innovative und interdisziplinäre Medienanthropologie voran, die die Erforschung der Medialität, der Medienbedingtheit und Medienverfasstheit menschlicher Daseinsvollzüge ins Zentrum stellt. Dabei ist das Konzept der Anthropomedialität forschungsleitend. Anthropomedialität beschreibt mit der Verschränkung von Menschen und Medien ein eigenständiges Drittes, das jeder Unterscheidung von Mensch und Medium als deren Ursprung vorausgeht.

Im Rahmen des Forschungsprogramms werden einerseits 10 StipendiatInnen in der Arbeit an ihrer Promotion unterstützt. Zum anderen läuft die Arbeit des Kompetenzzentrums auf die Beantragung eines DFG-Graduiertenkollegs zum selben Thema hinaus, das an die Laufzeit des Kompetenzzentrums anschließen soll.

Das Kompetenzzentrum Medienanthropologie (KOMA) soll eine innovative und interdisziplinäre Medienanthropologie vorantreiben, die die Erforschung der Medialität, der Medienbedingtheit und Medienverfasstheit menschlicher Daseinsvollzüge ins Zentrum stellt. Dabei ist das Konzept der Anthropomedialität forschungsleitend. Anthropomedialität beschreibt mit der Verschränkung von Mensch und Medien ein eigenständiges Drittes, das jeder Unterscheidung von Mensch und Medien als deren Ursprung vorausgeht. Damit wird sowohl das mediale als auch das anthropologische Apriori abgelöst, die in ihrer Frontstellung bisher diskursbestimmend waren. Der argumentativen und experimentellen Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts der Anthropomedialität gilt das besondere Forschungsinteresse. Ein weiteres operatives Ziel ist die Beantragung eines DFG Graduiertenkollegs zu diesem Thema in der Mitte der Laufzeit des Kompetenzzentrums Medienanthropologie

Dies erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise. Das Kompetenzzentrum Medienanthropologie integriert daher Expertisen aus Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie, Kunst-, Kultur- und Architekturwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte.

Im Rahmen des Kompetenzzentrums Medienanthropologie soll jungen NachwuchswissenschaftlerInnen in einer sehr frühen Qualifikationsphase, d.h. im ersten Jahr nach Abschluss des Masterexamens, die Chance geboten werden, sich in das Themenfeld der Anthropomedialität einzuarbeiten und in enger Kooperation mit den ProfessorInnen die Befähigung zur selbständigen Erarbeitung und Durchführung eines erfolgversprechenden Forschungsprojektes zu erlangen.