Published: 15 June 2018

Forschergruppe »Digital Engineering« auf der Cebit 2018 in Hannover

Vom 11. bis 15. Juni 2018 präsentiert die Bauhaus-Universität Weimar auf der IT-Messe einen interdisziplinären Ansatz zur Überwachung und Instandhaltung von Bauwerken. Im Fokus steht die automatisierte Erfassung, Speicherung, Auswertung und Visualisierung von Bauwerksdaten mithilfe von Drohnen und 3D-Software.

Wie können digitale Technologien eingesetzt werden, um Bauwerksschäden frühzeitig zu erkennen oder Planungsfehler zu minimieren? Dieser Fragestellung geht die interdisziplinäre Forschergruppe »Digital Engineering für Planungs- und Revitalisierungsprozesse von Stadtquartieren« seit Januar 2018 nach. Unter Beteiligung der Fakultäten Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik sowie Medien widmen sich die Forscher dem Einsatz von Methoden des Digital Engineering zur Optimierung von Planungsprozessen bei Neubau und Sanierung in dichtbesiedelten Wohngebieten.

Durch die automatisierte Erfassung, Speicherung, Auswertung und Visualisierung von Bauwerksdaten könnten insbesondere komplexe Projekte hocheffizient geplant und ausgeführt werden. Dabei setzen die Forscher auf einen interdisziplinären Ansatz und fortschrittliche Technologien wie die drohnengestützte Erfassung von Gebäudegeometrien, die Erkennung von Bauwerksschäden mittels automatischer Bildanalyse (Computer Vision), die energetische Bewertung von Gebäuden mithilfe von Thermographie, das sensorbasierte Monitoring von Kennwerten und die konsistente Speicherung aller anfallenden Daten in Building Information Modeling (BIM) sowie deren Visualisierung und Interaktion mit Virtual Reality (VR).

Beteiligte Professuren:

• Prof. Morgenthal, Modellierung und Simulation – Konstruktion
• Prof. Rodehorst, Computer Vision in Engineering
• Prof. Völker, Bauphysik
• Prof. Fröhlich, Systeme der Virtuellen Realität

Erste Eindrücke erhalten Sie im angehängten Videoclip. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Forschergruppe.