Jun.-Prof. Dr. Christopher Buschow

Foto: Matthias Eckert
Foto: Matthias Eckert

Dr. Christopher Buschow ist Juniorprofessor für „Organisation und vernetzte Medien“ im Fachbereich Medienmanagement, Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. Er forscht schwerpunktmäßig zur Organisation und Finanzierung des digitalen Journalismus sowie zu Entrepreneurship und Innovationen in einer vernetzten Medienbranche. Im Jahr 2021 wurden Buschows Leistungen in Lehre und Forschung an der Bauhaus-Universität Weimar positiv zwischenevaluiert und es wurde seine Bewährung als Universitätsprofessor festgestellt.
 
Vor seiner Zeit in Weimar war Buschow wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Dort promovierte er mit einer Studie zur Neugründung von Medienorganisationen, für die er im Jahr 2017 den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung erhielt, eine der höchstdotierten Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Im Jahr 2011 wurde er aufgrund seiner wissenschaftlichen und ehrenamtlichen Leistungen mit dem Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen in der Kategorie Studierende ausgezeichnet. Buschow studierte Medienmanagement (B.A. und M.A.) in Hannover und Helsinki.

Christopher Buschow hat mehrere Drittmittelprojekte eingeworben und erfolgreich durchgeführt: 2019 erforschte er im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW gemeinsam mit Christian-Mathias Wellbrock die Zahlungsbereitschaft für digitalen Journalismus in Deutschland („Money for nothing and content for free?“). Im Jahr 2020 erstellte er zusammen mit Christian-Mathias Wellbrock eine Analyse des Innovationssystem des deutschen Journalismus. Ab Oktober 2020 leitete er ein Drittmittelprojekt zur journalistischen Organisationsinnovation des Science Media Center Germany, gefördert durch die Klaus Tschira Stiftung. Im Juli 2021 begannen die Arbeiten im gemeinsam mit Maike Suhr bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworbenen Forschungsprojekt zu „Neuen Formen der organisierten Zusammenarbeit im Journalismus“.

Christopher Buschow hat mehr als 50 Publikationen in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus fünf Ländern veröffentlicht und mehr als 80 Vorträge und Keynotes auf nationalen und internationalen Veranstaltungen gehalten. Seine Forschungsarbeiten wurden u.a. besprochen und zitiert in Deutschlandfunk, epd Medien, European Journalism Observatory, h1 Fernsehen aus Hannover, Heise Online, Journalist, kressreport, Medieninsider, Medium Magazin, NDR Fernsehen, NDR Info, Süddeutsche Zeitung, Der Standard, Der Tagesspiegel, taz, Telepolis, VOCER, WELT Kompakt, WDR 5 und DIE ZEIT.
 
Buschow engagiert sich über die Universität hinaus in der Innovations- und Gründungsförderung, u.a. als Juror der „Wiener Medieninitiative“ der Stadt Wien, in der jährlich etwa 2,4 Mio. Euro für journalistische Innovationen vergeben werden, sowie in der Strategieinitiative des BMBF #FactoryWisskomm.

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