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    Methoden zur Entwicklung und Applikation innovativer, funktionaler Materialien für die Bauwerksinstandsetzung

3. Tagung Nutzerorientierte Bausanierung

3. Tagung Nutzerorientierte Bausanierung

 

Am 30. November und 1. Dezember 2016 findet an der Bauhaus-Universität Weimar die 3. Tagung "Nutzerorientierte Bausanierung" statt. Diese Veranstaltung richtet sich an alle an der Sanierung Beteiligten, sachkundige Planer, Sachverständige, Denkmalpfleger, interdisziplinäres Fachpublikum, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen sowie Universitäten und Fachhochschulen.

Fotos: Frowin Ellermann
Bild: v.L. Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und Alexander Gypser
Bild. v.L. Alexander Gypser und Florian Kleiner von der Bauhaus-Universität Weimar

Hannover Messe 2016

Die Professur Bauchemie und PolymereWerkstoffe präsentierte auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April 2016 Ergebnisse aktueller Forschungsthemen.

Dazu gehört auch das aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) geförderte Projekt, bei dem gemeinsam mit dem Projektpartner PolyCare Research Technology aus Gehlberg der Werkstoff für ein Polymerbeton-Bausystem optimiert. Dieses System ermöglicht als weltweit einzige Anwendung im Bausektor die Verwendung von Wüstensand als Hauptbestandteil der Bauelemente.

Bei seinem Messerundgang besuchte auch der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow den Stand der Bauhaus-Universität und konnte sich anhand der Exponate von der Robustheit dieses innovativen Systems überzeugen. Bei diesen Gesprächen sicherte er für den Aufbau einer kompletten Produktionsanlage für das Modulare Aufbausystem in Namibia die größtmögliche Unterstützung seitens der thüringer Regierung für das Unternehmen PolyCare zu.

Präsentiert wurden auch Ergebnisse des vom BMBF und mehreren Kooperationspartnern geförderten Projektes nuBau-Transfer, bei dem der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Methoden zur Anwendung innovativer Materialien in der Bauwerksanierung liegt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

 

BMBF-Konferenz „Bereit zum nächsten Schritt?"

Am 16. und 17. November nahm  Dipl.-Ing. Alexander Gypser als Leiter der Nachwuchsforschergruppe nuBau-Transfer an der BMBF-Konferenz „Bereit zum nächsten Schritt? – Innovative Regionen trotz(en) Strukturdefiziten“ in Berlin teil. 

Unter www.unternehmen-region.de/bereit finden Sie ab sofort die große Veranstaltungsdokumentation – mit vielen Bildern, Tondokumenten, Präsentationen und den Stimmen der Konferenzgäste. 

2. Workshop im Rahmen des Projektes nuBau-Transfer

Am 21. Mai 2015 fand in Weimar der 2. Workshop im Rahmen des Projektes nuBau-Transfer statt.

An dieser Veranstaltung nahm ein großer Teil der Projektpartner aus der Industrie teil. In einer Reihe von Vorträgen wurden aktuelle Ergebnisse aus der Forschung präsentiert.

Die Themen reichten von Beispielen aus der Anwendung neuer Betoninstandsetzungsmaterialien bis hin zu Untersuchungsmöglichkeiten mittels Computertomographie im Nanometerbereich.

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv und die Aktualität der Themenwahl der Vorträge zeigte sich in den interessanten fachlichen Gesprächen und Diskussionen während der Veranstaltung. Auch die Besichtigung des neuen Nanofocus-Tomographiesystems stieß auf großes Interesse und konnte neue Aspekte der Zusammenarbeit mit den Projektpartnern eröffnen. 

Programm

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Bild: Besichtigung Nanofocus-Computertomographiesystem
Bild: Begrüßung 2. Workshop nuBau-Transfer durch Prof. Dr. Andrea Osburg
Bild: Präsentation Dipl.-Sys.-Wiss. Christiane Hadlich
Fotos:Tom Lehmphul
 
Foto: Dipl.-Ing. Alexander Gypser

Projektleitung

Seit Januar 2015 hat Herr Dipl.-Ing. Alexander Gypser die Projektleitung übernommen, da Frau Dipl.-Ing. Franziska Vogt in Elternzeit gegangen ist. Herr Gypser beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit vorrangig mit dem lastunabhängigen Verformungsverhalten von Baustoffen.

Krüss Micro Dispenser für Force Tensiometer K100

Mit dieser Dosiereinheit ist die vollautomatische Messung der kritischen Mizellbildungskonzentration (CMC) möglich. Es können konzentrationsabhängige Änderungen der Grenzflächenspannungen verschiedener polymerer Ausgangsstoffe mit Hilfe der Tensiometrie bestimmt werden. Anwendung findet das Gerät bspw. in der Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Bestandteilen im Frischbeton (z. B. Zusatzmittel, Polymerdispersionen, mineralische Bestandteile).

Eimermischer Beckel FUZ

Dieser fahrbare Zwangsmischer mit Drehzahlregelung und Zeitschaltwerk stellt eine Erweiterung der Geräteausstattung für den Laborbetrieb dar. Es sollen damit größtenteils polymergebundene Materialien hergestellt werden.

Kopplung der SDT Q600 mit dem FTIR Mikroskop Nicolet iN10

Das Gerät ermöglicht die Untersuchung der beim Messvorgang bei der Thermoanalyse verflüchtigten Substanzen mit dem FTIR-Mikroskop. Über einen beheizten Transferschlauch werden die verflüchtigten Substanzen aus dem Ofen der SDT in die neu gelieferte Messzelle des FTIR-Mikroskops transferiert und dort analysiert. Das Gerät soll bei der Untersuchung alternativer Bindemittel und Füllstoffe auf ihre Eignung zum Einsatz in Instandsetzungsmaterialien genutzt werden.