3. Tagung Nutzerorientierte Bausanierung

 

Am 30. November und 1. Dezember fand die 3. Tagung Nutzerorientierte Bausanierung statt, die durch die Professur Bauchemie und Polymere Werkstoffe mit Unterstützung der Weiterbildungsakademie der Bauhaus-Universität Weimar organisiert wurde. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Forschungsprojektes nuBau-Transfer durchgeführt. Dieses Projekt wird vom BMBF im Rahmen der Innovationsinitiative UNTERNEHMEN REGION gefördert.

An den beiden Veranstaltungstagen diskutierten rund 80 Teilnehmer vielfältige Themen aus den Bereichen Sanierung und Instandsetzung. Die 21 Vorträge wurden von Referenten aus Wissenschaft und Forschung, aber auch von Partnern aus der Industrie gehalten. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie  hier.

Das fachliche Spektrum reichte von der Sanierung des Schiefen Turmes von Bad Frankenhausen, die von Dr. Sc. techn. Josef Trabert sehr anschaulich vorgestellt wurde, über neue Materialentwicklungen bis hin zu neuen Methoden in der Bauwerksinstandhaltung, wie die automatisierte Bauwerksaufnahme mit Hilfe unbemannter Fluggeräte.

Projekt nuBau-Transfer


Mit welchen Materialien und Methoden können Bauwerke dauerhaft, kostengünstig und energieeffizient instand gesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt "nuBau-Transfer - Methoden zur Entwicklung und Applikation innovativer, funktionaler Materialien für die Bauwerksinstandsetzung".

Das Vorhaben baut auf den im Ausgangsprojekt "Methoden und Baustoffe zur nutzerorientierten Bausanierung - nuBau" gewonnenen Erkenntnissen zu Materialentwicklung und -prüfung auf und verfolgt diese im Rahmen einer Forschergruppe weiter.

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Die Bauhaus-Universität Weimar und besonders das F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde sind seit vielen Jahren sowohl national als auch international renommiert und wichtige Ansprechpartner für Fragestellungen im Bereich der Sanierung und Revitalisierung von Gebäuden mit innovativen Werkstoffen und Methoden.

Der hohe Anteil an sanierungsbedürftigen Gebäuden in Thüringen unterstützt die Ausrichtung der Universität auf die Instandsetzung und Revitalisierung von Gebäuden. Insbesondere für die Stadt Weimar und die umgebende Region mit ihrer Vielzahl an Baudenkmälern hat die Altbausanierung und Instandsetzung von jeher auch wirtschaftlich eine hohe Bedeutung.

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Mitwirkende

Projektverantwortliche

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Chem. Andrea Osburg
Coudraystraße 11A, Raum 121

Tel.: +49 (0) 36 43/58 47 13
Fax.: +49 (0) 36 43/58 49 31
E-Mail: andrea.osburg[at]uni-weimar.de


Projektleiter

Dipl.-Ing. Alexander Gypser
Coudraystr. 11A, Raum 210

 

Tel.: +49 (0) 36 43/58 49 28
E-Mail: alexander.gypser[at]uni-weimar.de

 

 

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Als Anschlussforschungsprojekt wird das Vorhaben anteilig finanziert durch 16 Unternehmen. Darunter sind Hersteller von Betonzusatzmitteln, Beschichtungen und Zuschlagstoffen, bauausführende Firmen, ein Fertigteilhersteller sowie Firmen, die sich mit Bautenschutz, Bauwerkserhaltung und –instandsetzung auseinander setzen.

 

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Das Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen des Förderprogramms "InnoProfile-Transfer" der BMBF-Innovationsinitiative für die Neuen Länder, "Unternehmen Region".