Studium

  • Betonkanubau
  • Betonkanu
  • Betonkanuregatta 2015
  • Biegezugversuch
  • Druckversuch Hochfester Beton 1/2
  • Druckversuch Hochfester Beton 2/2
  • Dünnschliff unter dem Polarisationsmikroskop
  • Treibschaden unter dem Mikroskop (Ettringit füllt Betonpore)
  • Herstellen von Mischungen
  • Exkursion (Zementwerk)
  • Schülerpraktikum MINT-Studium (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)
  • Schaumkalk-Natursteinmauer im Weimarhallenpark

Das Studium der Baustoffe an der Bauhaus-Universität Weimar ist sehr stark vom F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde (FIB) geprägt. So gehören das naturwissenschaftliche Grundlagenmodul Bauchemie und das Fach Baustoffkunde zur grundständigen Lehre der Bauingenieurausbildung.

Das Fach Baustoffkunde nimmt traditionell einen hohen Stellenwert innerhalb der Lehraufgaben des Institutes ein. Die Lehrveranstaltung beinhaltet neben der Vorlesungsreihe auch praktische Übungen in kleinen Gruppen in den Baustoffprüflaboren. Sie wird in zwei Versionen angeboten, die jeweils auf die Bedürfnisse von Bauingenieuren oder Architekten und Baumanagern ausgerichtet sind.

Als eine der drei klassischen Ingenieurwissenschaften beschäftigt sich das Bauingenieurwesen mit der Konzeption, Modellierung und statischen Berechnung sowie Herstellung von Bauwerken, insbesondere des Hoch- und Tiefbaus. Aber auch infrastrukturelle Konstruktionen des Verkehrs-, Siedlungs- und Wasserbaus, wie auch die Bauwerkserhaltung und –sanierung gehören zum Aufgabenfeld. Diese Bereiche spiegeln sich im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen wider. Nach den ersten vier Semestern Grundstudium (wissenschaftlich-technische Fertigkeiten und Methoden des Fachgebietes) erfolgt im fünften und sechsten Semester eine der zwei Vertiefungen Konstruktiver Ingenieurbau oder Baustoffe und Sanierung. Auf diese Weise gelingt bereits im Bachelorstudium eine orientierende Ausbildung innerhalb des inzwischen sehr weiten Aufgabenfeldes der Bauingenieure, in der weiterreichende Fachkenntnisse und praxistaugliche Fähigkeiten vermittelt werden können. Nach einem erfolgreichen Bachelorabschluss ist ein optimaler Brückenschlag in die entsprechenden Masterstudiengänge möglich. So dient die Vertiefung „Baustoffe und Sanierung“ der optimalen Vorbereitung für das Masterstudium Baustoffingenieurwissenschaft.

Alternativ können Sie innerhalb des Bachelorstudiengangs Umweltingenieurwissenschaften ab dem 5. Semester in die Studienrichtung Baustoffe und Sanierung wechseln. Neben der Wahl geeigneter Baustoffe für Neubauten aller Art, steht der Umgang mit baulichem Bestand, mit Bauschäden sowie der Instandsetzung und Sanierung im Fokus. Überdies setzen Sie sich mit Rohstoffressourcen und den Möglichkeiten des Baustoffrecyclings auseinander. Sie erwerben die erste akademische Berufsbefähigung und können Ihr Fachwissen im Masterstudiengang Baustoffingenieurwissen-schaft weiter ausbauen.

Die Leitung des Masterstudiengangs Baustoffingenieurwissenschaft liegt in den Händen von Frau Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Chem. Andrea Osburg (Inhaberin der Professur Bauchemie und Polymere Werkstoffe am FIB). Für die Fachstudienberatung in diesem Masterstudiengang und der Vertiefungsrichtung Baustoffe und Sanierung in den Bachelorstudiengängen Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwissenschaften ist Herr Dr.-Ing. Alexander Flohr (Professur Bauchemie und Polymere Werkstoffe am FIB) verantwortlich.

Weitere Informationen zu den Bachelor- und Masterstudiengängen erhalten Sie auf der Seite der Fakultät Bauingenieurwesen.