Studienprojekte

SoSe 18 - Die Werkstatt Dorfners in Weimar

Otto Dorfner in seiner Wertstatt
Foto: Rolf Ebert

Insbesondere in Städten wird künftig der Fokus auf der Bestandsentwicklung und Umnutzung liegen. Die Projektimmobilie ist hierfür ein typisches Beispiel: ein denkmalgeschütztes Gebäude der 1920er Jahre in einer guten Lage von Weimar. Anlass, sich als Projektentwickler, Architekten oder Asset Manager mit dem Gebäude zu beschäftigen, ist dessen anstehender Verkauf am Ende unseres Sommersemesters. Bis dahin sollen mögliche Nachnutzungen, Umbaumaßnahmen, Finanzierungsmöglichkeiten und Kaufgebote feststehen.


Einst war es das Wohn- & Arbeitshaus des Hochschullehrers der Kunstgewerbeschule von Weimar, Otto Dorfner. Lange Zeit wurde es von der Kunsthochschule Burg Giebichenstein genutzt, zum Bauhaus-Jubiläum rückt es in den Fokus der Kreativwirtschaft und wartet nun auf seine neue Bespielung. Sowohl der Kauf durch eine Bürgerinitiative, die Umnutzung zu einem Hotel oder ein Büro-Kollektiv sind denkbar.


Entsprechend beinhaltet die Aufgabenstellung folgende Aspekte:
- ein Vorgehensmodell mit Zeitplan und Aufgabenverteilung zu erarbeiten,
- die notwendigen Informationen abzuleiten und zu beschaffen,
- eine Markt- und Standortanalyse durchzuführen,
- darauf basierende Nutzungsmöglichkeiten zu generieren
- einen funktionalen Entwurf für einen der Vorschläge erstellen, der in Plänen und Bildern vermittelt wird
- die planungsrechtliche Umsetzbarkeit (inkl. Brandschutz, Denkmalschutz, …) zu bewerten,
- eine Gesamtprojektplanung darzustellen, die eine Kosten-, Ertrags-, Investitions- und Finanzierungsberechnung umfasst
- eine effektive Vermarktungsstrategie zu entwickeln
Unterlagen werden, soweit vorhanden, zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird zu Beginn des Semesters besichtigt und die Bearbeitung von Frau Prof. Kämpf-Dern, Herrn Prof. Sotelo, sowie Frau Löffler begleitet. Die Zwischenpräsentation erfolgt professurintern und die Abschlusspräsentation vor einem mehrköpfigen, mit externen Fachleuten besetztes Komittee.


Lernziele
Die Studierenden sind nach der Veranstaltung in der Lage:
- komplexe interdisziplinäre Probleme unter Zeitrestriktion zu lösen.
- wirkungsvoll in interdisziplinären Teams zu arbeiten und zu kommunizieren.
- themenbezogene Literatur zu recherchieren und wissenschaftliche Methoden anzuwenden.
- Ergebnisse sowohl in einem Auditorium zu präsentieren und zu diskutieren als auch in einem schriftlichen Bericht zu dokumentieren.

WiSe 17/18 - Haus Linnemann in Leipzig

Haus Linemann - Historische Ansicht

Lernziele:
Die Studierenden sind nach der Veranstaltung in der Lage:

- komplexe interdisziplinäre Probleme unter Zeitrestriktion zu lösen.
- wirkungsvoll in interdisziplinären Teams zu arbeiten und zu kommunizieren.
- themenbezogen Literatur zu recherchieren und wissenschaftliche Methoden anzuwenden.
- Ergebnisse in einem schriftlichen Bericht zu dokumentieren.
- Ergebnisse in einem Auditorium zu präsentieren und zu diskutieren.


Projektbeschreibung und Projektaufgabe:
Insbesondere in Städten wird künftig der Fokus auf der Bestandsentwicklung, d.h. Nach- und Umnutzungen sowie Redevelopments liegen. Die Projektimmobilie ist hierfür ein typisches Beispiel: ein denkmalgeschütztes Gebäude in guter Lage in Leipzig, das vor 20 Jahren grundsaniert wurde und seitdem durch einen kommunalen Verband als Büroimmobilie genutzt wird. Das Gebäude beinhaltet zudem zwei Mietwohnungen im Dachgeschoss. Im Rahmen des Real Estate Asset Managements überprüfen Eigentümer in regelmäßigen Abständen die strategische Positionierung ihrer Objekte und überlegen, welche Handlungsalternativen gegebenenfalls nachhaltiger sind als der Status Quo. Genau diese Fragestellung können mehrere Studierendenteams am Beispiel der Projektimmobilie untersuchen, und sich damit „real life“ mit typischen Asset Management/Projektentwicklungsfragen beschäftigen.


Entsprechend beinhaltet die Aufgabenstellung folgende Aspekte:
- ein Vorgehensmodell zu erarbeiten,
- den daraus resultierenden Informationsbedarf abzuleiten,
- eine Markt- und Standortanalyse durchzuführen,
- darauf basierende Nutzungsalternativen zu generieren und grob vorzubewerten, inklusive der rechtlichen Machbarkeit;
- für die ausgewählte Nutzungsalternative funktionale Entwürfe zu erstellen,
- die planungsrechtliche Umsetzbarkeit (Brandschutz, Denkmalschutz, …) zu bewerten,
- eine Gesamtprojektplanung darzustellen,
- eine Kosten-, Ertrags-, Investitions- und Finanzierungsberechnung aufzustellen und
- eine effektive Vermarktungsstrategie zu entwickeln.
Unterlagen werden, soweit vorhanden, zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird zu Beginn des Semesters besichtigt und die Bearbeitung intensiv betreut. Diverse Nutzungsmöglichkeiten und spezifische, für die Projektbearbeitung relevante Themenbereiche werden durch Fachvorträge von Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgetragen und diskutiert. Die Zwischenpräsentation erfolgt professurintern und die Abschlusspräsentation geplantermaßen durch ein mehrköpfiges Investmentkomittee unter Einbezug externer Fachleute.