München. Quartier am Olympiapark
München boomt und wächst rasant. Die Region um die bayrische Landeshauptstadt zieht durch Ihre wirtschaftliche Stärke und ihre attraktive geographische Lage immer mehr Menschen an. Bis 2030 wird für München ein Bevölkerungszuwachs von über 15 % prognostiziert. Die aktuellen Flüchtlings- und Migrationsbewegungen sind dabei noch nicht berücksichtigt. Gleichzeit steigt die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum.
Im dichten Stadtgefüge Münchens stehen nur noch wenige Flächen zur Nachverdichtung zur Verfügung. Eine davon ist die Fläche des Bundesverwaltungsamtes an der Dachauer Straße, die im Rahmen der Bewerbung Münchens für die olympischen Spiele 2022 als olympisches Dorfes vorgesehen war. Nach der gescheiterten Volksabstimmung zu den olympischen Spielen kann die städtebauliche Entwicklung der Fläche nun wieder neu überdacht werden.
Interesse der Stadt ist es, an dieser Stelle ein stärker verdichtetes Quartier zu errichten, das neben einer ausgewogenen städtischen Mischung vor allem bezahlbaren Wohnraum bietet.
Das Projektgebiet liegt zwischen dem Olympischen Park im Osten und den dichten Stadtstrukturen des Stadtteils Nymphenburg-Neuhausen im Süden und Westen. Es sollen Konzepte entstehen, die einen sinnfälligen Übergang zu den angrenzenden Stadtteilen herstellen und die Besonderheiten der öffentlichen Räume des neuen Quartiers aufzeigen.
Mittels kleinerer Übungen zu Beginn des Projektes soll schrittweise an das städtebauliche Entwerfen herangeführt werden. Eine mehrtägige Exkursion nach München ist Teil des Projektes.
Ergebnisse des internen Preisgerichts
1. Preis: StadtFelder
Charlotte Flach, Jakob Schmitt, Jan Oppermann
2. Preis: Auf allen Ebenen
Julian Link, Lena Weber, Eva Bretsch
3. Preis: Urban Bay
Maximilian Dietz, Luisa Hack, Anna Glindemann
Jury: Janna Hohn (Professur StadtArchitektur), Nikolai von Brandis (Architekt Weimar), Friedhelm Gülink (Architekt Berlin)
Titelbild: Rainald Kirchner https://www.flickr.com/photos/rkirchne/3538957268































