AG 2

Sprachenpolitik an Hochschulen und die Rolle der Sprachenzentren

Ort: Hörsaal B, Marienstr. 13 C

Leitung: Dr. Elke Rössler (Humboldt-Universität Berlin), Dr. Andreas Hettiger (TU Braunschweig)

Internationalisierung ist mittlerweile flächendeckend ein fester Bestandteil der Zielvereinbarungen zwischen Hochschulen und ihren Wissenschaftsministerien geworden. Im Internationalisierungskontext gelingt es besser als je zuvor, ein Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Bildungsmaßnahmen zu wecken, dezentrale Internationalisierungsinitiativen als Teil einer Gesamtstrategie aufzuwerten, Qualität zu sichern und Ressourcen zu mobilisieren. Vor allem die HRK hat seit 2009 mit dem Audit-Projekt „Internationalisierung der Hochschulen“ und im Jahr 2011 mit einer einschlägigen Empfehlung das Thema „Sprachenpolitik für Hochschulen“ nachhaltig auf die bildungspolitische Agenda gehoben.

Im Dezember 2017 führte die HRK eine Online-Umfrage an ihren Mitgliedshochschulen zum Thema „Sprachenpolitik an deutschen Hochschulen“ durch, im Januar 2018 veranstaltete die HRK für ihre Mitgliedshochschulen einen Workshop „Institutionelle Sprachenpolitik an Hochschulen – Fortschritte und Herausforderungen“. Durch Umfragen und Workshops wie diese bringen große Wissenschafts-organisationen an vielen einzelnen Hochschulen „den Stein ins Rollen“. Mit den langfristig angelegten Initiativen der HRK scheint das Thema „Sprachenpolitik für Hochschulen“ zum ersten Mal in Deutschland einen einflussreichen Fürsprecher gefunden zu haben.

Der AKS sucht aus diesem Grund seit einigen Jahren verstärkt die Kooperation und den Schulterschluss mit der HRK, aber auch mit dem DAAD und dem TestDaF-Institut, um zusammen mit starken bildungspolitischen Partnern sprachenpolitische Themen nachhaltig und öffentlich wirksam im Hochschulbildungsdiskurs zu verankern.

In der AG 2 berichten Referentinnen von den Veranstaltungen und Empfehlungen der HRK und welchen Einfluss diese auf ihre Hochschulen ausüben. Außerdem wird den Fragen nachgegangen, welche Beiträge die wissenschaftliche Beschäftigung mit Sprachenpolitik für die Praxis an unseren Hochschulen leistet und wie Bedarfsanalysen die Inhalte einer institutionellen Sprachenpolitik vorbereiten können.

Donnerstag, 1. März 2018

16.00 - 17.30 Uhr

Iris Danowski (HRK) und andere: Ergebnisse des HRK-Workshops 'Institutionelle Sprachenpolitik an Hochschulen - Fortschritte und Herausforderungen' , 24./25.1.2018, Bonn (Bericht und Diskussion)

17.30 - 18.00 Uhr

Dr. Regina Mügge (Universität Halle): Die Arbeitsergebnisse der CercleS-Focus Group on Language Policy und ihre Aktualität für unseren universitären Alltag

Freitag, 2. März 2018

11.00 - 12.30 Uhr

Dr. Sigrid Behrent (Universität Paderborn): Steter Tropfen ... Entwurf einer language policy für die Universität Paderborn

Dr. Klaus Schwienhorst (Universität Hannover): Institutionelle Sprachenpolitik an der Leibniz Universität Hannover: Große Visionen oder kleine gemeinsame Nenner?

Dr. Maike Engelhardt (Universität Oldenburg):Die Zeit ist reif – tatsächliche Sprachenpolitik zwischen HRK-Empfehlungen, Internationalisierungsaudit und individueller Entwicklung

14.30 - 15.30 Uhr

Prof. Claudia Harsch (Universität Bremen): Mehrsprachigkeit - Sprachenpolitik an der Universität Bremen - Umsetzung am FZHB

Dr. Almut Schön (Technische Universität Berlin): Zur Entwicklung einer Sprachenpolitik für die TU Berlin

Samstag, 3. März 2018

10.00 - 11.00 Uhr

Dr. Beate Löh (Universität Hohenheim): Wie ein Sprachenkonzept entsteht und welchen Nutzen es bietet: ein Erfahrungsbericht aus der Universität Hohenheim

Dr. Andreas Hettiger (Technische Universität Braunschweig): Sprachenpolitik als wissenschaftliche Disziplin? Und wie können Hochschulen davon profitieren?

11.30 - 12.30 Uhr

Fortsetzung der Arbeit in der AG oder Nutzung anderer Angebote