1. AKS-Lehrpreis

Preisverleihung:  1. AKS-Preis 'Gute Sprachlehre an Hochschulen'

Im vergangenen Herbst hat der AKS erstmalig einen Preis für 'Gute Sprachlehre an Hochschulen' ausgeschrieben. Dies geschah vor allem, um die vielfältige sinnvolle, innovative Konzeptionsarbeit an den Sprachenzentren und Sprachlehrinstitutionen des AKS zu würdigen und sichtbarer zu machen – aber auch, um diese hierin weiter anzuspornen und gute Konzepte zur Nachahmung zu empfehlen.

Um der Diversität von Fremdsprachenausbildung im AKS möglichst gerecht zu wer¬den, erfolgte die Ausschreibung in drei thematischen Kategorien, wobei diese dankens-werterweise von drei bedeutenden Lehrmittelverlagen mit je 500 Euro gesponsert werden. Die Kategorien im Einzelnen:

A   Förderung von Handlungsorientierung und Praxisbezug

Sponsor:  Ernst-Klett-Verlag

B   Innovative Medien und Medienformate für das Sprachenlernen

Sponsor:  Cornelsen-Verlag

C   Hochschulspezifische und fachbezogene Sprachlern-Konzepte

Sponsor:  Hueber-Verlag

Die Preise werden im Anschluss an den zweiten Plenarvortrag (Freitag, 2. März 2018, 09.45 Uhr) jeweils mit einer kurzen Würdigung des Unterrichtkonzepts verliehen.

Noch bevor die PreisträgerInnen gekürt waren, stand jedoch bereits fest, dass die erste Ausgabe des AKS-Lehrpreises schon in einer Hinsicht erfolgreich war: Es wurden 49 Unterrichtskonzepte aus 28 verschiedenen Mitgliedsinstitutionen eingereicht. Das bedeutet, es wurde im Vorfeld an mindestens 28 Standorten – vermutlich eher mehr – diskutiert, was man wohl unter preiswürdiger innovativer und sinnvoller Sprachlehre verstehen könnte, ob man da selbst etwas beitragen könne, ja vielleicht gar, was 'Gute Sprachlehre' denn eigentlich ausmache!

Diese inhaltliche Diskussion allein ist ein wichtiger Baustein in unserem Bemühen um Qualität und Professionalität unserer Arbeit, und ganz ehrlich: Sie wird weder in der Ständigen Kommission des AKS noch in der Auswahljury jemals endgültig abzuschließen sein. Die Auswahl ist für uns ebenso spannend, wie es das Ergebnis u. U. für die Öffentlichkeit ist. Und selten war es passender zu sagen: Der Weg ist das Ziel.