Arbeitsgruppen

Themenschwerpunkte der Tagung

Den Sprachenzentren kommt im Zuge der Internationalisierung der Hochschulen eine besondere Bedeutung zu. Ihre zentrale Rolle in der Vermittlung von fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen ist heute nicht mehr aus der Hochschullandschaft wegzudenken. Zugleich ist eben diese Landschaft in den letzten 10 bis 15 Jahren einem umfassenden Wandel unterworfen, und damit haben sich auch die Anforderungen an ein modernes Sprachenzentrum verändert.

Zu den ‚klassischen‘ Zielgruppen wie z.B. Studierenden sind neue (z.B. VerwaltungsmitarbeiterInnen oder Lehrende) hinzugekommen, ebenso wie die ‚klassischen‘ Aufgabenfelder durch neue (wie z.B. die Unterstützung der Lehre in englischsprachigen Studiengängen oder Coaching-Angebote) ergänzt werden. Gleichzeitig entstehen im Zuge der Digitalisierung eine Vielzahl neuer Möglichkeiten des Fremdsprachenerwerbs und der Fremdsprachenlehre. Es gilt also, neue, zukunftsweisende Lehrformate und -konzepte zu entwickeln oder auch neue Dienstleistungen anzubieten.

Diesen und anderen Aspekten möchte sich die Tagung mit einer Reihe von Themenschwerpunkten widmen, die im Rahmen verschiedener Arbeitsgruppen näher betrachtet werden sollen. Ziel dabei ist, den Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, gelungene Konzepte, neue Methoden und Lösungsansätze sowie aktuelle Ergebnisse der Fremdsprachenlehr- und lernforschung zu vermitteln und ihnen damit Anregungen für die Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen zu liefern.

  1. Sprachenzentren aktuell: Neue Aufgaben – neue Zielgruppen
  2. Sprachenpolitik an Hochschulen und die Rolle der Sprachenzentren 
  3. Aus der Praxis für die Praxis: Best Practice-Beispiele und -Konzepte
  4. Fachsprachen und Fachkommunikation
  5. Weiter“ Lernen – Weiterlernen: Nachhaltiges Lernen/Autonomes Lernen/Digitales Lernen
  6. Einzelfertigkeiten neu betrachtet: Schreiben, Phonetik,  …
  7. Digital oder klassisch? Testen, prüfen, bewerten
  8. Fremdsprachen und interkulturelles Lernen
  9. Sprachpraxis in den Philologien: Wie modern darf/kann/soll/muss die sprachpraktische Ausbildung von PhilologInnen sein?