Das Gleichstellungskonzept der Bauhaus-Universität Weimar wurde im Rahmen der Teilnahme am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder erarbeitet. Ziel des Professorinnenprogramms ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu unterstützen, die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern und die Anzahl der Wissenschaftlerinnen in den Spitzenfunktionen im Wissenschaftsbereich zu steigern. Neben einer Situations- und Defizitanalyse enthält das Gleichstellungskonzept Maßnahmen der Hochschule zur Erhöhung der Anteile von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen, zur Karriere- und  Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und zur Akquirierung von Studentinnen für Fächer, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Nach der Verabschiedung des Konzeptes im Senat und Rektorat wurde es für den zweiten Call des Professorinnenprogramms eingereicht. Ein externes Expertengremium aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement hat dieses Gleichstellungskonzept positiv bewertet. Auf dieser Grundlage bestand für die Hochschule die Möglichkeit, eine Förderung für die Erstberufung von maximal drei Professorinnen zu erhalten.

Die entsprechenden Antragstellungen für die Neuberufung von

  • Frau Prof. Dr. phil. Christiane Voss auf die Professur »Philosophie audiovisueller Medien« (Fakultät Medien) und
  • Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Dimmig-Osburg auf die Professur »Polymere Werkstoffe« (Fakultät Bauingenieurwesen)

sind inzwischen erfolgreich verlaufen.

1,4 Millionen Euro stehen der Bauhaus-Universität Weimar als Anschubfinanzierung für die kommenden fünf Jahre zur Verfügung. Neben der Unterstützung der beiden Professuren, sind die an der Hochschule freiwerdenden Mittel gemäß den Richtlinien des Programms für zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen einzusetzen. Im Fokus steht die Umsetzung des evaluierten Gleichstellungskonzeptes.

 

» Gleichstellungskonzept

» Dokumentation des Gleichstellungskonzepts 2014