7. Internationales Symposium zur Architekturvermittlung

Call for Papers

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen aus Hochschule, Schule und Architekturbüros, liebe Promovierenden und Interessierte an Fragen zu Baukultureller Bildung, zu Teilhabe und Aneignung,

Vom 24. bis zum 26.03.2023 wird das 7. Internationale Symposium zur Architekturvermittlung in den Räumlichkeiten der Bauhaus-Universität Weimar ausgerichtet. In Abhängigkeit von der pandemischen Lage kann die Veranstaltung auch hybrid bzw. online stattfinden.

Im Rahmen des Symposiums wollen wir danach fragen, welchen Beitrag Baukulturelle Bildung in einer Gesellschaft endlicher Ressourcen leisten kann und sollte? Wie können partizipative Prozesse die Aneignung Baukulturellen Erbes und dessen Schutz befördern? Welche gesellschaftlichen, politischen und kulturhistorischen Setzungen sind baukulturellen Güter eingeschrieben und inwiefern können diese überschrieben werden? Wir möchten Sie einladen, Beitragsvorschläge einzureichen, die aus aktuellen Bildungs-, Entwicklungs- und Forschungsprojekten zur Aneignung von Kulturerbe oder von Ergebnissen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Kontext Baukultureller Bildung berichten. Wir freuen uns über Einreichungen aus der gesamten Bandbreite der Forschungszugänge zum Tagungsschwerpunkt und erhoffen uns konzeptionell-theoretische, empirische oder vergleichende Perspektiven. Neben der Frage nach dem Erbe-Begriff oder nach Aneignung- und Teilhabeprozessen im öffentlichen Raum können auch Untersuchungen zu nachhaltigen Materialien in der Gebäudesanierung, zu Einschreibungen in die Architektur als Medium, zur virtuellen Vermittlung von Baukultur sowie weitere Themen im disziplinübergreifenden Diskurs verhandelt werden.

Das Symposium beginnt am Freitag, den 24. März 2023 mit einer offiziellen Begrüßung am frühen Nachmittag und endet am Sonntag Mittag, den 26. März 2023. Das Symposium soll gleichermaßen Raum bieten für theoriegeleitete kritische Diskussionen wie für die Präsentation praktischer Bildungsvorhaben sowie die Vernetzung der Teilnehmenden. Wir freuen uns auf Ihre Beitrage zu folgenden Tagungsformaten:

Plenen zu aktuellen Forschungsvorhaben/ Projektvorhaben

Die Plenen sollen Raum bieten, um aktuelle Forschungsvorhaben disziplinübergreifend vorzustellen. Einzureichende Abstracts beinhalten max. 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen (exkl. Literaturangaben) und berücksichtigen eine Vortragslänge von 20 Minuten, gefolgt von 10 Minuten Diskussionszeit. Eine thematische Clusterung erfolgt nach Eingang der Abstracts. Diese beinhalten:

  • Name, Institution/ Beitragstitel
  • Fragestellung/ TheoreFsche Verortung/ Methodischer Zugang
  • (erwartete) Ergebnisse/ Relevanz

Foren bzw. Workshops zwischen Forschung, Entwurf und Aneignungspraxis

In Foren, die auch hybrid wie online angeboten werden können, können Themenschwerpunkte diskutiert werden, die auf Grundlage eines Abstracts mit max. 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen (exkl. Literaturangaben, Bildmaterialien, Projektlinks) sowie Angaben zu den verantwortlichen Personen, die das Forum moderieren möchten, ausgewählt werden. Je Forum sind zwei bis drei Positionen aus akademischer wie nichtakademischer Forschungs-, Entwurfs- und Bildungspraxis erwünscht. Die Verantwortung für die inhaltliche Organisation, die örtlichen Rahmenbedingungen und Durchführung obliegt den verantwortlichen Moderatoren der Foren. Externe Referent*innen erhalten Unterstützung vom Organisationsteam. 

Poster-Parcours (analog/digital)

Für die Einreichung von Postern gelten dieselben Vorgaben wie für jene von Plenen. Die Einreichungen werden inhaltlich gruppiert. Im Rahmen der großzügigen Pausen bietet ein Parcours die Möglichkeit des Austausches und der informellen Vernetzung.

Ziel ist ein gemeinsamer Band, in dem die Facetten der Annährung an die Themenstellung Kultur-Erbe-Aneignung aufgezeigt werden und zur Weiterführung der disziplinübergreifenden Diskussion anhalten sollen.

Termin der Einreichung: 15.04.2022 unter andrea.dreyer[at]uni-weimar.de