Internationale Karrieremöglichkeiten in der Wissenschaft

Am 25. September 2014 trafen sich an der Bauhaus-Universität Weimar rund 150 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Thüringen und den angrenzenden Bundesländern zur Informationsveranstaltung »Forschen in Europa«.

Gemeinsam mit der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) ermöglichte die Bauhaus-Universität Weimar den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich sowohl über die nationale wie auch die internationale Förderlandschaft zu informieren. Eingeladen waren Studierende höherer Semester, Graduierte, Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, Habilitandinnen und Habilitanden sowie Multiplikatoren aus dem Bereich Forschungs- und Hochschulförderung.

»Die beteiligten Organisationen waren sehr zufrieden, auch die Resonanz des Publikums auf den vielfältigen Tag war äußerst positiv«. Dieses Resümee konnten Frau Dr. Susan Gniechwitz, EU-Referentin der Bauhaus-Universität Weimar und Frau Dr. Kristina Gebhardt von den KoWi am Ende des langen Tages gemeinsam ziehen. Auch die Moderatorinnen der parallelen Veranstaltungsteile Frau Dr. Kristina Schönherr (Dezernentin für Forschung) und Frau Ute Mai (Geschäftsführerin der Bauhaus Research School) zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung: »Die Teilnehmenden trugen durch ihre gezielten Rückfragen und Diskussionsbeiträge zu einem lebendigen, interaktiven Tag bei. Die Veranstaltung hat hoffentlich dazu beigetragen, für eine Bewerbung bei einer Stiftung, einem Begabtenförderungswerk oder einer der Förderinstitutionen zu ermutigen und erste Türen auf dem Weg zur nationalen oder internationalen Forschungskarriere zu öffnen«.

Forschen in Europa - in Bildern

Forschen in Europa, Foto: Henry Sowinski
 
 
 
 
 
 

Zu Beginn begrüßte Prof. Dr.-Ing. Carsten Könke als Mitglied des Hochschulrates und Beauftragter für Angelegenheiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Bauhaus-Universität Weimar alle anwesenden Nachwuchswissenschaftler und Vertreter der Förderorganisationen und der Thüringer Hochschulen. Herr Prof. Dr. Thomas Deufel, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eröffnete die Veranstaltung im Anschluss aus der Perspektive der Thüringer Hochschul- und Forschungspolitik. Beide Redner bekräftigten die Notwendigkeit zur Einwerbung eigener Forschungsmittel und betonten die Relevanz der Förderinstrumente nicht nur für die individuellen Karrierewege der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Drittmittelforschung ist mit den Jahren auch für die Forschungseinrichtungen immer bedeutender geworden, da die Grundfinanzierung eher stagniert und Forschung ohne Drittmittel nicht mehr realisierbar ist. Dies stellt auch die Hochschulen und die Förderorganisationen vor wachsende Herausforderungen.
In 30-minütigen Vorträgen präsentierten die Förderorganisationen den Interessierten ihre Programme bzw. Einrichtungen und gaben Tipps zur erfolgreichen Antragstellung und Bewerbung.
In einem Veranstaltungsteil konnten sich Postdoktorandinnen und Postdoktoranden über entsprechende Förderformate der Europäischen Kommission, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Volkswagen Stiftung und der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) informieren.
Zum anderen wurde im parallel laufenden Programmteil ein kompakter Überblick zur Graduierten- und Doktorandenförderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), die DFG, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, den DAAD und die Heinrich-Böll-Stiftung gegeben.
Einen besonderen Eindruck hinterließen beim Publikum die lebendigen Erfahrungsberichte aus Perspektive der Stipendiaten und erfolgreichen Antragsteller. Darüber hinaus standen die Organisationen für Fragen und ausführliche persönliche Beratung an Infoständen, auch nach dem Ende der Veranstaltung zur Verfügung, was von den Anwesenden rege genutzt wurde.

 

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