Das 12. Internationale Bauhaus-Kolloquium fand vom 4. bis zum 7. April 2013 an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Die Konferenz nahm den 150. Geburtstag des belgischen Architekten, Künstlers und Designers zum Anlass, nach der modernen Konzeption des Gesamtkunstwerks im 20. Jahrhundert und seiner Bedeutung für den jüngeren Architekturdiskurs zu fragen. Unter dem Titel »Henry van de Velde und die Idee des Gesamtkunstwerks« diskutierten Architektur- und Kunsthistoriker, Architekten und Architekturtheoretiker, Philosophen und Künstler die Einheit von Kunst und Leben. Thematisiert wurde beipsielsweise die Auflösung traditioneller Gattungsgrenzen und der Hang zum Gesamtkunstwerk – mit einem besonderen Augenmerk auf der Architektur, die nach Van de Velde »das Herz der wahren Einheitlichkeit der Künste« ist.

Das Bauhaus-Kolloquium findet seit 1976 statt und widmet sich Fragen der Architekturtheorie und -geschichte im deutschsprachigen Raum, etwa wichtigen Aspekten in der Entstehungsgeschichte des Bauhauses sowie dem modernen Architekturverständnis insgesamt. Zudem knüpft es an weiter reichende theoretische Fragestellungen an, beispielsweise dem Verhältnis von Architektur und Macht.

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