Rasterelektronenmikroskopische Fotografie der Diatomee Arachnodiscus (Quelle: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven)
Rapid Prototyping-Modell und darauf basierende Leichtbau-Autofelge (Quelle: Phyletisches Museum Jena/ Scheere)
Rapid Prototyping-Modell und darauf basierende Leichtbau-Autofelge (Quelle: Phyletisches Museum Jena / Scheere)

"BIONIK oder Was man von Seifenblasen und Kieselalgen zum Thema Nachhaltigkeit lernen kann"

Das olympische Stadion in Peking ist es, der Reisekoffer Alvaro Uribe ist es und die neusten Leichtbau-Autofelgen sind es auch: inspiriert von der Bionik. In der Bionik werden für technische Probleme gezielt Lösungen in der Biologie gesucht.

20 ausgewählte Schüler und Schülerinnen erhielten in einem vierstündigen Workshop an der Bauhaus-Universität Weimar die Gelegenheit, Anworten auf spannende Fragen zu nachhaltiger Tragwerksentwicklung und "Grauer Energie" zu finden.  Ziel des Workshops war es zu erforschen, was man aus bautechnischer Sicht von der Natur lernen kann. Unter wissenschaftlicher Betreuung durch Mitarbeiter und Studenten der Fakultät Architektur durften die Teilnehmer eigenständig Versuche zur Findung effizienter Tragwerksformen durchführen. Die Ergebnisse des Workshops wurden abschließend den interessierten Gästen und Besuchern des "Ortes im Land der Ideen" auf dem Campus der Bauhaus-Universität Weimar präsentiert.

Der Schülerworkshop ist Teil des Seminars "Spannende Tragwerke", in dem Architekturstudenten höherer Fachsemester der Bauhaus-Universität Weimar in diesem Sommer die Grundlagen zu Bogen- und Schalentragwerken sowie der Formfindung in praktischen Übungen erarbeiten.

Programm

10:00-10:30theoretische Einführung zu Bionik, "Graue Energie" und Formfindungsarten
10:30-12:00praktische Workshops
12:00-12:30Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
ab 14:00Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops vor interessierten Besuchern