»Als meine Patentante mitbekam, dass ich Architekt werden wollte, griff sie in ihren Bücherschrank und schenkte mir das Buch »Vers une architecture« von Le Corbusier«. Später dann stand dieser am   Zeichentisch des damaligen Studenten Klaus Uhlig und setzte sich mit seinem Idealstadtentwurf kritisch auseinander. Die Begegnungen mit Walter Gropius, Le Corbusier, Peter Keler und Mies van der Rohe prägten das bewegte Leben des Architekten und bildenden Künstlers Dr. Klaus Uhlig.

Der Alumnus begann 1953 sein Architekturstudium in Weimar. In einem Zeitzeugengespräch mit Dr. Frank Simon-Ritz, Direktor der Universitätsbibliothek, erzählt er u. a. von seinem Idealstadtentwurf einer Fußgängerstadt, von den schwierigen Studienbedingungen in der DDR und den Partys in Zeiten von Lebensmittelmarken.

Timecodes

00:00-03:40 Begrüßung und Vorstellung
03:48-07:40 Was hat sie zum Studium nach Weimar geführt?
07:40-13:00 Welche Rolle hat die bildende Kunst bei der Auswahl des Studienplatzes gespielt?
13:00-23:38 Wie gestaltete sich der studentische Alltag, herrschte ideologische Freiheit im Studium?
23:38-26:18 Wie und wo fand studentisches Feiern statt?
26:18-29:03 Was hat Sie dazu bewegt, an die TU-Berlin zu wechseln?
29:03-32:06 Wie haben Sie die Schließung der Grenzen der DDR wahrgenommen?
32:06-35:50 Begegnungen mit Gropius, van der Rohe und LeCorbusier in den USA
35:50-37:08 Verabschiedung