Das Projekt admINT wird mit Beschluss des Rektorats unter Federführung des Dezernats Internationale Beziehungen und in enger Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum und dem Dezernat Personal umgesetzt. Mit seinen Maßnahmen wird die Realisierung der in der Internationalisierungsstrategie 2016-2020 formulierten Leitlinien 1 „Internationale Akteure“ und 6 „Internationale Struktur“ angestrebt.

Als „Modellprojekt zur Verbesserung der Willkommenskultur“ wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Programmlinie STIBET II aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.

Das Projekt wird von einem Beratungsteam begleitet, das aus Vertretern des zentralen Gewährleistungsbereiches sowie der Administration der vier Fakultäten besteht. Ziel ist es, dass die Maßnahmen möglichst nah an der Arbeitswirklichkeit und den Bedürfnissen der Zielgruppe ansetzen. Die Teammitglieder fungieren zudem als Multiplikatoren in der Kommunikation des Projektes, seiner Maßnahmen und der Verstetigung. 

Verschiedene Rahmenveranstaltungen wie z.B. eine erste International Staff Week an der Bauhaus-Universität Weimar, ein hochschulübergreifender Workshop zum Thema „Qualifizierung und Einbeziehung von Verwaltungspersonal im Internationalisierungsprozess“ sowie ein internes Expertenforum zur Präsentation und Diskussion der Projektergebnisse sollen zum Austausch mit (internationalen) Experten und Hochschulvertretern beitragen und die Sichtbarkeit und Akzeptanz des Projektes innerhalb der Hochschule erhöhen.

Projektziele

1. Stärkung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen

2. Erhöhung der Akzeptanz des Ziels Internationalisierung durch die Möglichkeit der Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung im Internationalisierungsprozess

3. Auf- und Ausbau von Netzwerken von Hochschuladministratoren um das Themenfeld Internationalisierung innerhalb der Hochschule und mit lokalen und internationalen Partnern.

Hintergrund

Die Bauhaus-Universität Weimar verfügt bereits über ein umfangreiches Angebot an Betreuungsmaßnahmen für ihre über 23% internationalen Studierenden. Willkommenskultur lässt sich aber nur bedingt über Begegnungsprogramme und Integrationsmaßnahmen etablieren, vielmehr wird sie wesentlich von einer inneren Haltung der Mitarbeiter getragen.

Die Administration ist für die Zufriedenheit der Studierenden und deren Studienerfolg von besonderer Bedeutung. Lehrende allein können keine umfassende Betreuung gewährleisten. Als folgerichtiger Schritt im Internationalisierungsprozess der Bauhaus-Universität Weimar richtet sich das Projekt „Willkommen.Welt.Weimar“ explizit an das administrative Personal. Durch die Schulung und Unterstützung der Mitarbeiter soll eine wertschätzende internationale Atmosphäre für alle Universitätsangehörigen etabliert und insbesondere die Rahmenbedingungen für internationale Studierende weiter verbessert werden.

Projektpartner

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Dezernat Personal, dem Sprachenzentrum sowie Vertretern der Zielgruppe (Projektteam) durchgeführt. Externe Partner sind das Studierendenwerk Thüringen (Projekt „kompTEAM“), die Ausländerbehörde der Stadt Weimar (Projekt „Willkommensbehörde“) und die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Indem sich Ressourcen und Know-How ergänzen und Maßnahmen sowohl organisatorisch als auch inhaltlich aufeinander abgestimmt werden, wird die Internationalisierung des Hochschulstandorts Weimar nachhaltig gestärkt.