Einer Zusammenarbeit mit Dritten im Rahmen der Forschung liegt regelmäßig eine vertragliche Regelung zugrunde (Forschungsvertrag, -auftrag, -vereinbarung, -bestellung), möglicherweise zusätzlich auch eine Geheimhaltungsvereinbarung, ein Letter of Intent oder ähnliches.

Wir möchten Sie dabei unterstützen, mit dem Forschungspartner zu einer Vereinbarung zu kommen, die den beiderseitigen Interessen gerecht wird und die rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt.

Wir prüfen Ihre Forschungsverträge aus rechtlicher Sicht und geben gegebenenfalls Empfehlungen für eine Nachbesserung des Vertragstextes.

Um später eine zügige und unkomplizierte Unterzeichnung der Verträge zu erreichen, empfehlen wir Ihnen, uns Vertragsentwürfe bereits in einem frühen Verhandlungsstadium zuzuleiten.

Bestehen keine rechtlichen Bedenken gegen den Vertrag, so veranlassen wir die Unterzeichnung durch den Kanzler. Bitte beachten Sie, dass Professoren und andere Projektleiter Verträge nicht selbst rechtswirksam unterzeichnen können.

Die Abwicklung des Vertragsverhältnisses (Rechnungstellung, Mittelverwaltung) erfolgt durch das Dezernat Finanzen.

Vorsicht ist geboten, wenn...

... das Forschungsthema auch gleichzeitig Gegenstand einer Studienarbeit oder einer Doktorarbeit sein soll. Solche Arbeiten müssen grundsätzlich veröffentlicht werden. Dies kann jedoch den Geheimhaltungspflichten im Forschungsvertrag widersprechen, denn viele Unternehmen möchten ungern sensible Daten in einer solchen Arbeit veröffentlicht sehen. Hier ist es notwendig, dass die Arbeit mit einem Sperrvermerk versehen wird, der die Veröffentlichung bis zum Ende der vertraglich geregelten Geheimhaltungsfrist hinauszögert.